25. August 2026 – Jette Maren Dreher
Die Hamburger Hochbahn stellt die Baufortschritte des U-Bahn Projektes der U5 vor und berichtet von einer positiven Zwischenbilanz, denn die Arbeiten liegen bisher pünktlich im Zeitplan. Erste Testfahrten sind bereits für 2028 geplant.
- Die neue U5 soll insgesamt 29 Kilometer lang werden und 24 Haltestellen erhalten.
- Die Bauarbeiten zwischen Bramfeld und Sengelmannstraße liegen im Zeitplan.
- Die Hochbahn steht im engen Austausch mit den Anwohnern, besonders in Steilshoop. Dort können Bürger jeden Donnerstag im Quartiersbüro Fragen und Anliegen zum U5-Projekt klären.
Die Hamburger Hochbahn stellt den aktuellen Baufortschritt der drei Baugruben Bramfeld, Steilshoop und Barmbek Nord vor. Insgesamt soll die neue Strecke über 29 Kilometer lang sein und insgesamt 24 Haltestellen erhalten. Dank dieser enormen Erweiterung bekommen rund 200.000 Hamburger nach Angaben der Hochbahn eine U-Bahn-Anbindung direkt in ihrer Nähe, die sie schnell zu Fuß erreichen können. Besonders an der neuen U5 ist die komplett vollautomatische Fahrt ohne Fahrer, wodurch die Züge im Berufsverkehr im 90-Sekunden-Takt fahren sollen. Nach der Inbetriebnahme rechnet die Hochbahn mit täglich 345.000 Fahrgästen.
Bau der U5-Strecke
Im Tunnelbetrieb von bis zu 28 Metern Tiefe kommen die Arbeiten planmäßig voran. Insgesamt arbeiten auf diesem Bauabschnitt 250 Arbeiter von 07 bis 20 Uhr zwischen den Haltestellen Bramfeld und Sengelmannstraße, erklärt Projektleiter Johannes Kirstein. Die Arbeiten liegen im Zeitplan, berichtet er. Im Jahr 2028 sollen erste Testfahrten zwischen den Haltestellen Sengelmannstraße und City Nord beginnen. Der reguläre Fahrgastbetrieb auf diesem Abschnitt ist für 2029 vorgesehen. 2033 soll die U5 schließlich bis nach Bramfeld in Betrieb gehen.
Der Baufortschritt der U5
Foto: Radio Hamburg/ Baugrube in Bramfeld
Foto: Radio Hamburg/ Baustelle in Bramfeld
Foto: Radio Hamburg/ geflutete Baugrube in Bramfeld
Foto: Radio Hamburg/ Baustelle in Barmbek
Foto: Radio Hamburg/ Projektleiter Johannes Kirstein
Foto: Radio Hamburg/ Baustelle in Bramfeld