25. August 2026 – Jette Maren Dreher

Alkoholverbot an deutschen Bahnhöfen, Meldung von Hackerangriffen & Co.

Das ändert sich für euch im September 2026

Von einem Alkoholverbot an allen deutschen Bahnhören bis hin zur Meldung von Hackerangriffen. Im August 2026 treten wieder zahlreiche Änderungen in Kraft. Welche Neuerungen euch betreffen, erfahrt ihr hier.

Gesetzesänderungen im September 2026
Foto: Erstellt mit Chat GPT

Kaum zu glauben, der September ist schon da. Für euch treten wieder einige Änderungen in Kraft, die euch betreffen könnten. Von einem Alkoholverbot an deutschen Bahnhöfen bis hin zu strengere Regeln im Verbraucherschutz. Auch in diesem Monat gibt es wieder einige Änderungen!

Erweiterung der Steuerberatung durch Lohnsteuerhilfevereine

Ab dem 1. September dürfen Lohnsteuerhilfevereine mehr Menschen bei ihrer Steuererklärung helfen. Sowohl die bisherige Einkommensgrenze für Singles (18.000 Euro) und Verheiratete (36.000 Euro) als auch die Anrechnung von Einnahmen aus Vermietung, Verpachtung oder Kapitalvermögen entfallen. Dadurch nimmt das Bundesfinanzamt an, dass so rund 35.500 zusätzliche steuerpflichtige den Verein der Lohnsteuerhilfe in Anspruch nehmen können.

Alkoholverbot an 5400 deutschen Bahnhöfen

Bundesweit soll ein Alkoholverbot an Bahnsteigen als auch an Bahnhofshallen eingeführt werden. Das Verbot gilt ab dem 1. September in Kiel, Braunschweig sowie an den Bahnhöfen Berlin Gesundbrunnen und Berlin Hauptbahnhof. Dieses Verbot soll auf allen 5400 deutschen Bahnhöfen bis zum 15.Oktober umgesetzt werden. Verschlossene alkoholische Getränke dürfen weiterhin mitgeführt werden. In gastronomischen Betrieben der Bahnhöfe ist der Konsum weiterhin erlaubt.

Mehr NFL-Livespiele bei RTL und Sky

Die neue NFL-Footballsaison mit einem größeren Angebot von Live-Spielen wird ab dem 10. September auf RTL und Sky übertragen. Begonnen wird mit dem Spiel der Seattle Seahawks gegen die New England Patriots am 10. September um 2.20 Uhr. Somit können American Footballfans so viele Live-Spiele anschauen, wie nie zuvor.

Pflicht zur Meldung von Hackerangriffen

Der vom EU-Parlament beschlossene "Cyber Resilience Act" verpflichtet Hersteller ab dem 11. September dazu, erfolgreiche Hackerangriffe innerhalb von 24 Stunden an eine zentrale EU-Meldestelle zu melden. Dadurch erfahren Nutzer deutlich schneller von potenziellen Gefahren. Zudem müssen Hersteller die Betroffenen direkt darüber informieren, wie sie sich schützen und welche Schritte nun notwendig sind. Eine weitere Neuerung gilt ab dem 12. September. Neu auf den Markt gebrachte elektronische Geräte müssen ab diesem Zeitpunkt garantieren, dass Nutzer jederzeit und kostenlos auf ihre eigenen Daten zugreifen können.

Strengere Reglungen im Verbraucherschutz

Unternehmen, die mit den Worten "klimaneutral" und "umweltfreundlich" werben, müssen diese Aussagen ab dem 27. September künftig belegen. Damit soll Greenwashing verhindert werden und Verbraucher vor Falschaussagen geschützt werden. Zudem dürfen Nachhaltigkeitssiegel nur verwendet werden, wenn sie von einem Zertifizierungssystem ausgestellt werden oder von amtlichen Stellen genehmigt wurden. Werden die Siegel trotzdem verwendet drohen Schadensersatzforderungen oder Abmahnungen.

Einheitliche Labels

Am 27. September werden ebenfalls zwei EU-weit einheitliche Labels eingeführt. Zum einen das "Gewährleistungslabel". Hierbei wird ein Anspruch auf eine kostenlose Reparatur sowie der Ersatz bei Mängeln von mindestens zwei Jahren gewährt. Hersteller müssen eine über die gesetzliche Frist hinausgehende Haltbarkeitsgarantie zwingend mit dem "GARAN-Label" nachweisen. Es muss dabei erkennbar sein, wie viele Jahre das Produkt noch funktionieren soll. Treten in dieser Zeit ein Produktfehler auf, so muss das Gerät kostenlos ersetzt oder repariert werden.

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