28. Oktober 2026 – Mara Schwarzenberger

​Studentenproteste

Demonstranten blockieren HAW-Campus

Müllcontainer und Baustellenzäune versperren die Eingänge zum HAW-Campus auf der Uhlenhorst: Drei Tage vor den angekündigten bundesweiten Protesten gehen in Hamburg erste Studenten auf die Straße.

Polizei, Polizeiauto
Foto: Shutterstock

  • Rund 50 Demonstranten blockierten an der HAW Hamburg Gebäudezugänge vor den bundesweiten Gen-Z-Jugendprotesten.
  • Die Protestierenden fordern 100 Milliarden Euro für Bildung und Soziales sowie mehr soziale Gerechtigkeit.
  • Die Initiative „Gen Z regelt“ ruft für Samstag zu einem deutschlandweiten Protesttag für Bildung und bezahlbares Leben auf.

Vor den am Samstag (31. Oktober) bundesweit geplanten Jugendprotesten haben in Hamburg am Morgen Demonstranten ein Gebäude der Hochschule für Angewandte Wissenschaften auf der Uhlenhorst blockiert. Die Polizei sprach von rund 50 Teilnehmern.

Zunächst nicht angemeldete Versammlung

Die zunächst nicht angemeldete Versammlung auf dem Gelände des Kunst- und Mediencampus Finkenau war den Angaben zufolge gegen 7:30 Uhr gemeldet worden und dauerte am Vormittag noch an. Auf Videos eines dpa-Reporters war zu sehen, dass Eingänge zu dem Gebäude mit Baustellenabsperrungen und Müllcontainern blockiert waren. Auf einem Transparent wurde zur Teilnahme an der für Samstag geplanten Demonstration der Initiative Gen Z regelt aufgerufen.

Demonstranten fordern mehr Geld für Bildung und Soziales

"Für ein besseres, bezahlbares Leben für alle", skandierte ein Teilnehmer mit einem Megafon und: "Die Reichen wollen Krieg, die Jugend eine Zukunft." Außerdem forderten die Demonstranten in Sprechchören: "100 Milliarden für Bildung und Soziales." Man sei "solidarisch mit allen Studierenden in ganz Europa", sagte eine junge Frau, die den Protest nach eigenen Angaben mitorganisiert hatte.

Die Initiative Gen Z regelt hat für Samstag zu einem deutschlandweiten Protesttag aufgerufen. Dabei soll es um Bildung und soziale Gerechtigkeit gehen. Bei ähnlichen Veranstaltungen in Frankreich, Spanien, Italien und Albanien war es jüngst zu Ausschreitungen gekommen.

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(Quelle: dpa)

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