29. Juni 2026 – Mara Schwarzenberger
Kochkurse, Filmworkshops, Reisen nach Amrum: Während der Sommerferien bietet der diesjährige Ferienpass mehr als 700 Angebote. Davon können nicht nur Schülerinnen und Schüler profitieren.
- Mehr als 700 Angebote und Gültig bis Pfingsten 2027.
- Das Programm umfasst Workshops. Ausflüge sowie Reisen unter anderem nach Amrum, Sylt und an die Schlei.
- Der Ferienpass wird an Schulen und weiteren Ausgabestellen verteilt und richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 19 Jahren
Mehr als 700 Angebote können Hamburgs Schülerinnen und Schüler während der Sommerferien nutzen. Weitere Angebote sollen nach und nach hinzukommen. Die Voraussetzung ist der Ferienpass, den die Schulbehörde von Senatorin Ksenija Bekeris (SPD) vorgestellt hat. Was Kinder und Eltern dazu wissen müssen:
Wo ist der Ferienpass erhältlich?
Der Pass wird vor den Sommerferien in den Hamburger Schulen verteilt. Außerdem liegt er in Jugendämtern, Kundenzentren (ehemals Einwohnermeldeämtern), Büchereien und Budnikowsky-Filialen aus.
Was kostet der Pass?
Der Pass ist kostenlos. Schüler im Alter zwischen 5 und 19 Jahren können ihn erhalten. Allerdings kosten manche Angebote Geld.
Wie lange ist der Ferienpass gültig?
Der Pass kann von den Sommerferien bis zu den Pfingstferien 2027 genutzt werden. Angebote gibt es während der Ferien und an Feiertagen. Die Sommerferien beginnen am 9. Juli.
Wer darf an Veranstaltungen teilnehmen?
Die Bedingungen legen die Veranstalter fest. Manche Angebote sind nur für Kinder und Jugendliche bestimmt, andere sind weniger beschränkt. Je nach Anbieter dürfen etwa jüngere Geschwister mitkommen, bei manchen auch Eltern, Großeltern und andere Verwandte.
Welche Angebote stehen zu Auswahl?
Das breite Programm ist nach Themenbereichen gegliedert. Es gibt Vorträge zu Vogelarten, Kinderkochkurse werden angeboten, Schüler können Lieder üben, Figuren aus Lehm bauen und an Filmworkshops teilnehmen. Einen Überblick gibt es auf der Website ferienpass-hamburg.de.
Sind auch Reisen möglich?
Ja, angeboten werden unter anderem Reisen nach Amrum, Sylt und an die Schlei. Wer ein geringes Einkommen hat oder Leistungen wie Arbeitslosengeld II bezieht, kann seine Kinder oft vergünstigt in den Urlaub schicken.
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Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
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