10. Januar 2026 – Sebastian Tegtmeyer

Aktuelle Entwicklungen rund um "Elli"

Der Ticker zum Schneesturm "Elli" in Hamburg und im Norden

Ob ausgefallene Züge, Feuerwehreinsätze oder leere Straßen: Sturmtief "Elli" hat Hamburg und den Norden fest im Griff. Die meisten Menschen blieben zu Hause im Warmen. Wie die Vorhersage fürs Wochenende aussieht, erfahrt ihr in unserem Schnee-Ticker.

U-Bahn, Rödingsmarkt
U-Bahn am verschneiten Rödingsmarkt I Foto: Picture Alliance

Ausgefallene Züge und Flüge, zugeschneite Straßen, schneefrei für Schulkinder: Das Sturmtief "Elli" hat in Hamburg seine Spuren hinterlassen. "Der Schneefall löst sich bis Freitagabend weitestgehend auf", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Am Samstagnachmittag könnten aber vom Nordosten her noch einmal einzelne Schneeschauer folgen. Aber die Sonne werde sich im Tagesverlauf zeigen. Am Sonntag könnte sich laut DWD gefrierender Nebel bilden. Dabei legt sich eine Eisschicht auf kalte Oberflächen wie Geländer, Äste und Gehwege. Eine genaue Vorhersage für Montag sei noch schwierig. Möglich seien Schneefall und gefrierender Regen.

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Der Ticker zum Schneesturm

Meldungen von Samstag (10.01.)

10.01., 11:35 Uhr - Umweltbehörde warnt vor Betreten von Gewässern

Die Hamburger Umweltbehörde hat vor dem Betreten von teils gefrorenen Gewässern gewarnt. Es besteht Einbruch- und Lebensgefahr, wie ein Sprecher der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft in Hamburg mitteilte. Zwar entstand auf einigen Gewässern schon eine Eisschicht, jedoch seien diese oft nur wenige Zentimeter dick. Dem Sprecher der Behörde zufolge braucht es viele Tage bei deutlichen Minustemperaturen, damit Gewässer wirklich sicher zufrieren. Das sei zurzeit nicht gegeben. "Deswegen können wir nur eindrücklich vor dem Betreten warnen", sagt der Sprecher der Umweltbehörde in Hamburg. Auf der Internetseite der Behörde werden Eltern gebeten, ihre Kinder auf diese Gefahren hinzuweisen und auch auf ihre Hunde zu achten.

10.01., 11:20 Uhr - Glätte sorgt für über 40 Unfälle in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein hat Glätte in der Nacht zu Samstag zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Nach Angaben der Polizeileitstellen wurden landesweit über 40 Glätteunfälle gemeldet. Verletzte gab es nur vereinzelt, die meisten Unfälle waren Blechschäden. Die Leitstelle Süd meldete seit Freitag 18 Uhr 12 Glätte- und Schneeunfälle sowie 25 wetterbedingte Einsätze. Besonders im Kreis Stormarn waren viele Landstraßen stark vereist und auch am Morgen noch nicht geräumt. Mindestens ein Dutzend Autos blieb stecken, sie mussten zum Teil noch am Morgen geborgen werden. Zudem kam es in Lübeck zu Hochwasser, das nach Angaben des Sprechers des Lagedienstes Süd aber glimpflich verlief. Das Wasser sei mittlerweile abgeflossen, die Pegelstände insgesamt erhöht.

10.01., 11:00 Uhr - 56 Einsätze in Wilhelmshaven und Friesland wegen Schnee

Schneeverwehungen haben in Wilhelmshaven und im Landkreis Friesland für 56 Einsätze gesorgt. Zahlreiche Straßen waren zeitweise blockiert, da Autos und Lastwagen feststeckten oder quer auf der Fahrbahn standen, wie die Polizei mitteilte. Teilweise seien Straßen über mehrere Stunden nicht passierbar gewesen. Verletzte gab es laut Polizei aber nicht. Im Verlauf der Nacht zum Samstag entspannte sich die Lage. Die Fahrbahnen wurden laut Polizei nach und nach geräumt, festgefahrene Fahrzeuge konnten geborgen werden. Dabei unterstützen Landwirte mit ihren Traktoren. Aufgrund der Witterung kam es im Bereich Jever zu vier Verkehrsunfällen, im Bereich Varel krachte es ebenfalls viermal und im Bereich Wilhelmshaven gab es laut Polizei zwölf Unfälle.

10.01., 10:32 Uhr - Regionalverkehr der Bahn in Schleswig-Holstein normalisiert sich langsam

Der regionale Zugverkehr in Schleswig-Holstein fährt nach dem Wintersturm "Elli" zum Teil wieder nach Plan. Das Unternehmen erixx meldete nur noch Probleme beim Busersatzverkehr wegen Bauarbeiten zwischen Mölln (Kreis Herzogtum Lauenburg) und Lauenburg auf der Strecke von Lübeck nach Lüneburg.

Probleme und Ausfälle gab es zum Teil noch auf Strecken der Nordbahn in Schleswig-Holstein. Am Morgen noch nicht wieder aufgenommen war den Angaben zufolge der Verkehr auf den Abschnitten zwischen Itzehoe und Hamburg sowie zwischen Wrist (Kreis Steinburg) und Hamburg.

10.01., 10:04 Uhr - Erkundung auf Bahnstrecken – Regionalverkehr soll anlaufen

Wintersturm "Elli" sorgt weiter auch für Ausfälle im Regionalverkehr der Deutschen Bahn (DB) in Niedersachsen und Bremen. Wie das Unternehmen auf seiner Website mitteilte, soll der Zugverkehr auf mehreren Strecken von Samstagmittag oder Samstagnachmittag an wieder aufgenommen werden. Am Vormittag sollten Erkundungsfahrten auf den Strecken gemacht werden. "Sofern diese erfolgreich verlaufen, werden wir schrittweise den Betrieb aufnehmen. Es kann dabei zu einem verringerten Platzangebot kommen", teilte die Bahn mit.

Für einige Linien sieht die Prognose (Stand: Samstag 10 Uhr) so aus:

  • RE 1 (Norddeich(Mole) – Hannover Hbf): Der Zugverkehr wird voraussichtlich heute Mittag beziehungsweise am frühen Nachmittag wieder aufgenommen.
  • RE 8 (Bremerhaven-Lehe – Hannover Hbf): Der Zugverkehr wird voraussichtlich heute Mittag beziehungsweise am frühen Nachmittag wieder aufgenommen.
  • RE 5 (Cuxhaven – Hamburg Hbf): Die Züge der RE 5 verkehren zwischen Stade und Hamburg-Neugraben stündlich.
  • RE 9 (Osnabrück Hbf – Bremerhaven-Lehe): Der Zugverkehr wird voraussichtlich heute Mittag beziehungsweise am frühen Nachmittag wieder aufgenommen.
  • RB 38 (Hannover – Hamburg-Harburg): Der Zugverkehr wird voraussichtlich heute Mittag beziehungsweise am frühen Nachmittag wieder aufgenommen.
  • RE 62 (Löhne – Osnabrück Hbf – Rheine): Die Züge verkehren auf Regelweg.
  • RB 79 (Hildesheim – Bodenburg): Der Zugverkehr wird voraussichtlich heute Mittag beziehungsweise am frühen Nachmittag wieder aufgenommen.

Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt in der App DB Navigator oder auf der Internetseite der Bahn zu informieren.

10.01., 09:56 Uhr - Bahn: Fernverkehr rollt doch erst ab Mittag wieder an

Nach Wintersturm "Elli" mit starkem Schnee soll der ausgesetzte Fernverkehr im Norden Deutschlands anders als zunächst erwartet doch erst ab Mittag wieder anrollen. Die ersten Fernzüge im Norden sollten statt ab etwa 10 Uhr doch erst ab mittags wieder fahren, sagte eine Deutsche-Bahn-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

10.01., 09:44 Uhr - Metronom: Wiederaufnahme des Zugverkehrs noch ungewiss

Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs beim Bahnunternehmen Metronom wird sich auf unbestimmte Zeit verzögern. Aktuell seien zahlreiche Weichen noch eingefroren, teilte ein Metronom-Sprecher auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Ursprünglich hätte der Betrieb am heutigen Samstag um 10 Uhr wieder aufgenommen werden sollen. Durch die Wetterlage könnten die Züge nicht aus den Abstellanlagen geholt werden. "Es können keine Erkundungsfahrten aufgenommen werden", sagte der Sprecher. Die Menschen sollten lieber zu Hause bleiben und nicht zu den Bahnhöfen kommen. So könne das Risiko von gestrandeten Passagieren vermieden werden.

Sollte der Betrieb heute noch aufgenommen werden können, müsse weiterhin mit Einschränkungen gerechnet werden. Ein stabiler Betrieb wäre wohl erst am Sonntag oder am Anfang der Woche möglich. Angesichts der dynamischen Lage sei dies aber "ein Blick in die Glaskugel", sagte der Sprecher.

Die betroffenen Verbindungen im Überblick

  • RE2 Uelzen–Celle–Hannover Hbf–Northeim–Göttingen
  • RE3 Hamburg Hbf–Hamburg-Harburg–Winsen (Luhe)–Lüneburg–Uelzen
  • RE4 Hamburg Hbf–Hamburg-Harburg–Buchholz–Tostedt–Rotenburg (Wümme)–Bremen Hbf
  • RB31 Hamburg Hbf–Hamburg-Harburg–Winsen (Luhe)–Lüneburg
  • RB41 Hamburg Hbf–Hamburg-Harburg–Buchholz–Tostedt–Rotenburg (Wümme)–Bremen Hbf
  • RE30 Wolfsburg Hbf–Gifhorn–Lehrte–Hannover Hbf
  • RE50 Wolfsburg Hbf–Braunschweig Hbf–Hildesheim Hbf

10.01., 09:18 Uhr - Flugbetrieb in Hannover und Bremen weitgehend normal

Trotz der winterlichen Bedingungen am Morgen läuft der Flugbetrieb am Flughafen Hannover und am Flughafen Bremen derzeit regulär. Einzelne Flüge starten oder landen jedoch verspätet, vereinzelt mussten auch Flüge abgesagt werden, wie Sprecherinnen der Flughäfen mitteilten.

"Die Schneemengen sind geringer als am Vortag, daher laufen die Räumarbeiten schneller", sagte die Sprecherin des Flughafens Hannover. "Trotzdem müssen alle Flugzeuge einzeln enteist werden, was Zeit in Anspruch nimmt." Der reguläre S-Bahn-Verkehr zum Hannover Airport ist weiterhin eingestellt. Reisende sollten sich über alternative Verbindungen informieren und ausreichend Zeit einplanen.

Auch in Bremen läuft der Betrieb regulär

Auch am Flughafen Bremen verläuft der Betrieb soweit wie möglich regulär. Vereinzelt fallen Flüge aus, ebenfalls weil die Flugzeuge enteist werden müssen, was zusätzliche Zeit erfordert. Es habe aber bisher keine Airline den Betrieb abgesagt, so die Sprecherin.

10.01., 09:03 Uhr - Pferdeshows "Cavalluna" in Hamburg wegen Witterung abgesagt

Die vier Vorstellungen der Pferdeshow "Cavalluna" an diesem Wochenende in der Hamburger Barclays Arena fallen aus. Wegen des erheblichen Schneefalls und starker Verwehungen seien die Voraussetzungen für einen sicheren Veranstaltungsbetrieb nicht gegeben, teilten die Veranstalter mit. Die Schneemassen auf dem Dach der Arena sind demnach noch nicht vollständig beseitigt. Die Show stand für Samstag und Sonntag jeweils zweimal auf dem Programm.

10.01., 08:47 Uhr - S-Bahn-Betrieb in Hamburg läuft wieder an

Die Wetterlage am Samstag hat den Hamburger S-Bahn-Verkehr am Vormittag zunächst stark beeinträchtigt. Nun fahren alle S-Bahnlinien mindestens wieder in einem 20-Minuten-Takt, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Teilweise fuhren Züge am Morgen nur eingeschränkt, Strecken wie zwischen Harburg Rathaus und Neugraben oder zwischen Othmarschen und Blankenese waren zeitweise unterbrochen, der Airport wurde nur teilweise bedient. Ersatzbusse verkehrten stündlich, unter anderem auf der Linie S5 zwischen Stade und Neugraben.

S-Bahnen im 20-Minuten-Takt

Mittlerweile hat die S-Bahn Hamburg den Betrieb deutlich stabilisiert: Alle Linien fahren jetzt zumindest im 20-Minuten-Takt. Zwischen Harburg Rathaus und Neugraben sowie zwischen Othmarschen und Blankenese verkehren die Züge wieder. Auch zum Hamburg Airport fahren die S-Bahnen wieder.

Die S-Bahn Hamburg weist weiterhin darauf hin, dass verlässliche Prognosen für den gesamten Tagesverlauf schwierig bleiben. "Der Betrieb wird nach Möglichkeit aufrechterhalten", erklärte das Unternehmen. Fahrgäste sollten die Informationen und Durchsagen des Personals beachten und nur zwingend notwendige Fahrten antreten.

Die Auskunftssysteme wie DB Navigator, HVV-App oder Zugzielanzeiger liefern aufgrund kurzfristiger Fahrplanänderungen aktuell nicht immer verlässliche Informationen. Maßgeblich seien die Ansagen des Personals vor Ort.

10.01., 08:41 Uhr - Sturmtief sorgt am Hamburger Airport für Verzögerungen

Wegen des Sturmtiefs "Elli" kommt es am Airport Hamburg derzeit zu Einschränkungen und Verzögerungen. Aus einer Übersicht war erkennbar, dass ein Flug von München nach Hamburg am Vormittag gestrichen wurde, wie aus der Internetseite des Flughafens hervorgeht. Ob das mit den Wetterbedingungen zusammenhängt, ist bislang unklar.

Schon am Freitag kam es infolge des Sturmtiefs zu gestrichenen Flügen. Bis Freitagmittag wurden 25 Starts und 22 Landungen abgesagt, teilte der Flughafen auf seiner Internetseite am Vortag mit. Flugreisende wurden aufgefordert, sich vor Abflug bei ihrer Airline über den Status des Fluges zu informieren.

10.01., 08:24 Uhr - Winterdienst in Hamburg nach Sturmtief "Elli" im Großeinsatz

Nach dem Durchzug des Sturmtiefs "Elli" ist der Winterdienst in Hamburg erneut im Großeinsatz. In der Nacht startete die Stadtreinigung Hamburg (SRH) ab 2 Uhr ihren inzwischen neunten Großeinsatz in diesem Jahr. Rund 728 Einsatzkräfte mit etwa 360 Fahrzeugen waren unterwegs, um Straßen und Wege von Schnee und Glätte zu befreien.

Geräumt und gestreut wurden vor allem Hauptverkehrsstraßen, Busstrecken, Verbindungsstraßen, ein ausgewähltes Radwegenetz sowie Bushaltestellen, Busbuchten und Fußgängerüberwege. Einen besonderen Schwerpunkt legte die SRH auf Haltestellen und Busbuchten, dabei arbeitete sie eng mit der Hamburger Hochbahn zusammen. Nebenstraßen außerhalb dieses Netzes wurden nicht bearbeitet.

10.01., 05:30 Uhr - Schwanenwesen nutzt Winterwetter für Übungen im Eis

Das Hamburger Schwanenwesen, das in der Hansestadt auch für die Rettung von Wildtieren zuständig ist, hat das eiskalte Winterwetter für wichtige Übungen im fast zugefrorenen Stadtparksee genutzt. "Wir haben gerade viele Einsätze, weil Tiere im Eis gefangen sind", sagte Olaf Nieß, Leiter des Schwanenwesens, der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Umso wichtiger sei es, dass dabei jeder Handgriff sitzt, "damit wir die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleisten können."

Nieß und sein Team haben sich deshalb Neoprenanzüge, Seile, Boote und vieles mehr geschnappt und haben bei minus fünf Grad Celsius Tierrettungen aus halb zugefrorenen Gewässern geübt. "Es geht darum, die technischen Abläufe zu üben, damit das Team auch wirklich miteinander eingespielt ist." Das sei auch zu großen Teilen an dem Eisrettungs-Übungstag gut gelungen. "Eigentlich ist ja sogar schön, wenn man Fehler findet. Denn, wenn sie in einer Übung passieren, passieren sie nicht im echten Leben da draußen."

Meldungen von Freitag (09.01.)

09.01., 19:20 Uhr - Baum auf der B404: Stockender Verkehr vor Kiel

Kurz vor Kiel ist ein Baum auf die Bundesstraße 404 gestürzt, der Verkehr läuft dort stockend. Nach Angaben der Polizei war der Baum bereits am späten Freitagnachmittag aufgrund des starken Windes auf die Bundesstraße nach Kiel an der Ecke zur Hofteichstraße gefallen. Verletzt worden sei dabei niemand. Der Verkehr werde abwechselnd an der Unfallstelle vorbeigeleitet, solange die Bergungsarbeiten andauern.

09.01., 19:11 Uhr - Busse und Bahnen sollen in Bremen am Samstag wieder regulär fahren

Nach den witterungsbedingten Einschränkungen will die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) den Bus- und Straßenbahnbetrieb ab Samstag wieder regulär aufnehmen. Ziel sei demnach, das Angebot in Bremen-Stadt und Bremen-Nord mit Betriebsbeginn am Samstag vollständig zu normalisieren, teilte das Verkehrsunternehmen mit. Wegen der weiterhin winterlichen Witterung könnten Einschränkungen im Bus- und Straßenbahnverkehr jedoch nicht ausgeschlossen werden. Nach dem witterungsbedingten Komplettstopp hat die BSAG erst kürzlich den Busverkehr in Bremen teilweise wieder aufgenommen. Seit dem Nachmittag verkehren nach Angaben des Unternehmens wieder einzelne Linien. Andere bleiben vorerst eingestellt.

09.01., 19:09 Uhr - Sturmwarnung für die deutsche Nordseeküste

Der Seewetterdienst Hamburg hat für die deutsche Nordseeküste eine amtliche Sturmwarnung herausgegeben. Davon betroffen ist unter anderem die Ostfriesische Küste, wo mit Ostwind der Stärke 8 und Böen mit Windstärke 10 zu rechnen sei. Das sind Windgeschwindigkeiten von 62 bis 74 beziehungsweise 89 bis 102 Kilometern in der Stunde. In der Elbmündung muss den Angaben zufolge mit Windstärke 7 bis 8 und Böen von Windstärke 10 gerechnet werde. Betroffen sind auch das Seegebiet Helgoland (8/Böen von 10), die nordfriesische Küste (7 bis 8, Böen von 10), die Elbe von Cuxhaven bis Hamburg (6 bis 7, Böen von 9).

09.01., 18:38 Uhr - Kreuzfahrtschiff kehrt vorzeitig zurück

Ein Kreuzfahrtschiff der Reederei Aida ist wegen des Sturmtiefs "Elli" vorzeitig nach Hamburg zurückgekehrt. Das Schiff kam am frühen Freitagmorgen im Hamburger Hafen an, wie die Rostocker Kreuzfahrtreederei mitteilte. Ursprünglich hätte es am Samstagmorgen Hamburg erreichen sollen. Nach Reedereiangaben hätte die "Aidanova" am Donnerstag eigentlich die englische Hafenstadt Southampton anlaufen sollen. Der Stopp entfiel, und das Schiff begab sich am Mittwochabend ab Cherbourg in Nordfrankreich direkt auf Fahrt nach Hamburg. Aida teilte mit, die Gäste könnten in Hamburg auf dem Schiff bleiben. Die Reise ende offiziell wie geplant am Samstag. Wie viele Gäste mit dem Schiff unterwegs waren, geht aus der Antwort des Unternehmens nicht hervor.

09.01., 17:50 Uhr - Zwei Vollsperrungen auf der A23 in Richtung Norden

Die A23 in Richtung Norden im Kreis Dithmarschen ist an zwei Stellen voll gesperrt. Nach Angaben der Polizei kam es am Freitagnachmittag zu zwei Verkehrsunfällen auf der Autobahn in der Nähe von Heide, welche zu den Vollsperrungen geführt haben. Zwischen den Anschlussstellen Schafstedt und Albersdorf soll ein Lkw quer stehen, während sich zwischen den Anschlussstellen Heide Süd und Heide West ein Auto überschlagen haben soll.

Die Rettungs- und Bergungsarbeiten an beiden Unfällen dauern laut einer Sprecherin der Polizei noch an. Bisher ist nicht bekannt, ob sich die Insassen des überschlagenen Autos verletzt haben. Es sei aber niemand Weiteres am Unfall beteiligt gewesen und das Auto sei von der Fahrbahn abgekommen.

09.01., 17:25 Uhr - Feuerwehr Pinneberg zieht ruhige Bilanz

Nach dem Abflauen des Wintersturms "Elli" ziehen die Feuerwehren im Kreis Pinneberg eine entspannte erste Bilanz. Der Deutsche Wetterdienst hob am Freitagnachmittag die Unwetterwarnung vor Schneeverwehungen für das Kreisgebiet auf.

Zwischen 7 Uhr und 16:30 Uhr wurden die freiwilligen Feuerwehren nach Angaben der Leitstelle insgesamt 26-mal wegen witterungsbedingter Einsätze alarmiert. Trotz der erhöhten Einsatzanzahl im Vergleich zu einem normalen Werktag blieb die Lage nach Einschätzung der Einsatzkräfte ruhig. Es gab keine Verletzten.

Die Feuerwehren beseitigten unter anderem umgestürzte Bäume, schnitten abgebrochene Äste aus größeren Höhen und entfernten Eiszapfen sowie Schneebretter an Gebäuden. Zudem überprüften die Einsatzkräfte mehrfach Dächer wegen möglicher Schneelast, ohne dass weitere Maßnahmen nötig wurden.

09.01., 17:15 Uhr - Bahn will Fernverkehr im Norden am Samstag wieder aufnehmen

Die Deutsche Bahn will den wegen Unwetters eingestellten Fernverkehr in Norddeutschland am Samstagmorgen wieder schrittweise aufnehmen. Am Samstag sei trotzdem bundesweit noch mit Einschränkungen und Zugausfällen zu rechnen, teilte das Unternehmen mit. In den betroffenen Regionen im Norden hatten laut Bahn insbesondere Schneeverwehungen für erhebliche Beeinträchtigungen gesorgt. Die Bahn bittet alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt in der App DB Navigator und auf der Internetseite der Bahn über die aktuelle Verkehrslage zu informieren.

09.01., 17:00 Uhr - Unterricht in Schleswig-Holstein läuft Montag wieder an

Nach dem Wintertief "Elli" rechnet Schleswig-Holsteins Bildungsministerium für Montag wieder mit landesweitem Schulbetrieb. "Gemäß aktueller Prognosen gehen wir davon aus, dass am Montag, 12. Januar, regulär Unterricht in den Schulen stattfinden wird", sagte eine Sprecherin des Bildungsministeriums am Nachmittag. Das Ministerium bewerte die Lage fortlaufend, hieß es. Für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt werde auf Grundlage aktueller Informationen der Schulämter, der Verkehrsbetriebe sowie des Lagezentrums der Polizei entschieden.

"Wir informieren gegebenenfalls am Sonntag über die Homepage des Bildungsministeriums, die kostenfreie Winter-Hotline und den Instagram-Kanal des Ministeriums", sagte die Sprecherin. Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler habe oberste Priorität. "Eltern können gemäß der Lage vor Ort selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken."

09.01., 16:45 Uhr - Schneeverwehungen erschweren Verkehr in Niedersachsen

Kräftiger Schneefall und starker Wind sorgen in Niedersachsen für erhebliche Verkehrsprobleme. Vor allem Schneeverwehungen machen Straßen in Teilen des Landes unbefahrbar, wie Stadtverwaltungen und Polizeien mitteilten. Fahrten sollten auf das Notwendigste beschränkt werden, hieß es vielerorts.

"Die Wetterprognose sagt weiterhin Schneefall und Schneeverwehungen voraus, die derzeit die größte Herausforderung darstellen", teilte die Stadt Hannover mit. In Wilhelmshaven waren nach Polizeiangaben drei Straßen unpassierbar. Auch im Landkreis Friedland waren laut Polizei zwei Straßen nicht befahrbar.

In Hildesheim mussten mehrere Straßen vollständig gesperrt werden, da die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte, teilte die Stadt mit. Wie lange die Einschränkungen andauern, ist offen.

09.01., 16:20 Uhr - Auch Regionalzüge stellen Betrieb ein

Einige Regionalzüge stellen wegen der Auswirkungen des aktuellen Winter-Sturmtiefs ihren Verkehr in Niedersachsen ein. Das Unternehmen Start Niedersachsen teilte mit, dass keine Züge mehr fahren. Start-Züge fahren unter anderem Hannover, Hildesheim, Hamburg und Bremen an. In ganz Norddeutschland fahren zudem keine Fernverkehrszüge mehr.

Das Eisenbahn-Unternehmen Erixx wies ebenfalls auf ausfallende und verspätete Züge hin. Die Erixx-Züge verkehren zwischen Hannover, dem Harz, Braunschweig und der Lüneburger Heide.

Die Unternehmen Metronom und Enno stellten ab dem Nachmittag wetterbedingt schrittweise ihren Betrieb ein. "Starker Schneefall, Schneewehen sowie anhaltender Wind machen einen stabilen und sicheren Bahnbetrieb derzeit unmöglich", teilte das Unternehmen Metronom mit. Geräumter Schnee werde nach kurzer Zeit demnach wieder auf die Gleise und Weichen geweht. Ob die Züge am Samstag wieder fahren werden, war noch unklar.

09.01., 16:15 Uhr - Weiter Unwetterwarnung für Teile Norddeutschlands

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiter vor Unwetter durch starke Schneeverwehungen in Teilen Norddeutschlands. Die amtliche Unwetterwarnung gilt bis Samstag, 7 Uhr für das Gebiet zwischen Ostfriesland, Elbe-Weser-Dreieck, Dithmarschen und Dänischer Grenze. Auf Helgoland treten bis Freitagabend demnach orkanartige Böen aus Ost auf.

09.01., 16:00 Uhr - Inselfährverkehr auch am Wochenende teils beeinträchtigt

Erste Schiffe sollen zwar wieder fahren, doch der Fährverkehr von und zu einigen ostfriesischen Inseln wird auch am Wochenende wegen des Winterwetters beeinträchtigt sein. Die Reederei Norden-Frisia kündigte an, dass am Samstagmorgen je die ersten vier Fährabfahrten von Norddeich nach Norderney sowie von der Insel ans Festland ausfallen werden. Danach soll der Fährverkehr dort wieder anlaufen. Die für Samstagmittag geplante Fährfahrt von Norddeich nach Juist soll fahren. Die Abfahrten für Sonntag und Montag seien aber wetterbedingt gefährdet, teilte die Reederei mit.

Auch von und nach Wangerooge, Langeoog und Spiekeroog sollen am Samstag und Sonntag wieder Fähren fahren, wie die zuständigen Fährgesellschaften auf ihren Websites mitteilten. Allerdings fallen auch einige Abfahrten aus, oder Fähren verkehren zu anderen Zeiten als ursprünglich geplant.

09.01., 15:55 Uhr - Schneealarm: Feuerwehr rüstet Wachen und Fahrzeuge auf

Wegen angekündigter starker Schneefälle hat sich die Feuerwehr Hamburg am Freitag mit umfangreichen Maßnahmen auf mögliche Einsätze vorbereitet. Und das nicht umsonst: Zwischen 6:30 Uhr und 15 Uhr arbeitete sie eigenen Angaben zufolge am Freitag insgesamt 72 wetterbedingte Einsätze ab. Im Rettungsdienst habe es keine erhöhte Einsatzbelastung gegeben.

Für mögliche Einsätze wie das Entfernen von Eiszapfen, herabgestürzte Äste oder gefährlichem Schnee standen demnach zusätzliche Drehleitern bereit. Auch Rüstfahrzeuge wurden laut Feuerwehr vorsorglich mit Räumschildern ausgestattet. Im Rettungsdienst wurden zusätzliche Rettungs- und Notfalltransportwagen vorgehalten.

09.01., 15:45 Uhr - Metronom stellt Zugverkehr schrittweise ein

Das Eisenbahnunternehmen Metronom stellt wetterbedingt am Nachmittag nach und nach seinen Zugverkehr im Norden ein. Dies betreffe alle Verbindungen in Niedersachsen, Bremen und Hamburg, wie das Unternehmen mitteilte. Auch Fahrten des Unternehmens Enno werden eingestellt.

09.01., 15:36 - Ostseehochwasser bis 1,5 Meter in Flensburg erwartet

Die Sturmflut der Ostsee könnte höher steigen als zunächst erwartet. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) geht jetzt von einem maximalen Wasserstand bis 1,5 Meter über normal in Flensburg aus. Tiefer gelegene Bereiche am Hafen würden dann überschwemmt. Für die Kieler Bucht erwartet das BSH maximal 1,4 Meter und für Lübeck 1,2 Meter. Auch in der Hansestadt wird das Wasser dann örtlich über das Ufer treten.

09.01., 15:33 Uhr - Etliche Tiere im Zoo Hannover trotzen Wintersturm

Etliche Bewohner des Zoos Hannover fühlen sich auch bei Minusgraden und Schnee wohl. Die Tiere in der Kanadalandschaft Yukon Bay – darunter Eisbären, Robben, Bisons, Karibus, Rentiere und Timberwölfe – haben sich einen dicken Winterpelz zugelegt und sind selbst bei Schneetreiben zu sehen, wie eine Zoo-Sprecherin mitteilte.

09.01., 15:32 Uhr - S-Bahn Hannover nimmt erste Teilstrecke wieder in Betrieb

Die S-Bahn Hannover hat nach dem wetterbedingten Stopp am Morgen auf einer ersten Teilstrecke den Betrieb wieder aufgenommen. Konkret gehe es um die S-Bahnlinie S5 zwischen Paderborn und Hameln im Pendelverkehr, teilte der Betreiber Transdev mit.

09.01., 15:30 Uhr - Seenotretter bringen Patienten von Spiekeroog an Land

Weil Rettungshubschrauber wegen des Schneesturms aktuell nicht abheben können, haben Seenotretter einen Patienten per Schiff von der ostfriesischen Insel Spiekeroog ans Festland gebracht. "Es war ein dringender Krankentransport", sagte ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen auf Anfrage. Trotz Windstärke acht und Schneetreiben auf der Nordsee sei der Transport gut verlaufen.

09.01., 15:25 Uhr - Paketdienst meldet wegen Unwetters Probleme bei Zustellungen

Der Post- und Paketdienst Deutsche Post DHL meldet anlässlich des Unwetters Probleme bei Zustellungen in Hamburg und im Umland. Schnee, Eis, enorme Kälte sowie teils nicht passierbare und gesperrte Straßen schränkten die Arbeit der Zusteller ein, teilte das Unternehmen mit. Mancherorts sei eine reguläre Zustellung nicht möglich. In solchen Fällen brächten die Zusteller die Sendungen zu Ausgabestellen. Die Sicherheit der Mitarbeiter habe oberste Priorität.

"Alle Bürgerinnen und Bürger können bei den aktuellen Witterungsbedingungen einen kleinen Teil zur Entlastung unserer Zustellerinnen und Zusteller beitragen", sagte die Niederlassungsleiterin Deutsche Post DHL Hamburg, Katharina Putz. Die Bürger könnten helfen, indem sie Hauseingänge und Zugänge zu Briefkästen von Schnee befreiten.

09.01., 15:15 Uhr - Schneemann-Parade an der Alster begeistert Spaziergänger

Ein Spaziergang an der Alster wird derzeit zur kleinen Winterausstellung: Auf der Krugkoppelbrücke und der Fernsichtbrücke haben Passanten eine ganze Parade von Schneemännern aufgereiht. Dutzende weiße Figuren stehen dort nebeneinander – in ganz unterschiedlichen Größen. Die eisigen Kunstwerke sind liebevoll gestaltet: Äste dienen als Arme, Blaubeeren als Augen, ein Blatt als Schal. Ein Schneemann trägt sogar eine Babysocke als Mütze. Mit jedem Tag scheint die fröhliche Truppe zu wachsen – und sorgt bei Vorbeigehenden für Schmunzeln und gezückte Handys. Da Hamburg vorerst im Kältegriff bleibt, dürfte die Schneemänner-Parade der Alster noch eine Weile bestehen bleiben.

09.01., 15:00 Uhr - Verkehrslage in Hamburg weitestgehend unauffällig

Laut einer Aussage der Polizei sei die Verkehrslage in Hamburg weitestgehend unauffällig und es habe nur wenig Glätte-Unfälle gegeben. Dass es ruhiger geblieben ist als erwartet, läge vor allem daran, dass viele Menschen Zuhause geblieben sind, so ein Sprecher der Polizei.

Die Feuerwehr rückte bislang zu 70 wetterbedingten Einsätzen aus, darunter kleine Vorkommnisse wie abgebrochene Äste oder Dächer, die von Schnee und Eis befreit wurden.

09.01., 14:00 Uhr - Unterricht am Montag findet statt, Sport entfällt

Dass der Unterricht am Montag an Hamburgs Schulen wieder regulär aufgenommen werden soll, wurde bereits am Mittag von der Schulbehörde mitgeteilt. Allerdings soll der Sportunterricht am Montag noch entfallen, da die Schneelast auf den Sporthallen noch zu hoch ist. Das gilt auch für den Schwimmunterricht, da einige Bäderland-Hallen wegen des Wetters weiter geschlossen bleiben sollen.

09.01., 13:54 Uhr - Absage des Bundesligaspiels FC St. Pauli gegen RB Leipzig im Millerntorstadion

Nach langem Abwarten und einer Einschätzung der Wetterlage in Hamburg wurde nun das anstehende Bundesligaspiel im Millerntorstadion am Samstag abgesagt. Hier hätte der FC St. Pauli den RB Leipzig empfangen. Grund dafür sei unter anderem die erschwerte und vermutlich unzureichende Räumung der Wege zum Stadion sowie der Ränge vor Ort, also auch eine Gefahr von herabfallenden Eis- und Schneemassen auf dem Dach des Stadions. Das geht aus aktuellen Berichten der Bild-Zeitung und des NDR hervor.

09.01., 13:21 Uhr - Weitere Beeinträchtigungen im Luftverkehr, nicht nur in Hamburg

Die Anzahl der gestrichenen Flüge ist mittlerweile auf insgesamt 25 Starts und 22 Landungen erweitert worden. "Aufgrund der anhaltenden Extremwetterlage kommt es zu Beeinträchtigungen im Luftverkehr, nicht nur in Hamburg, sondern auch an wichtigen Luftfahrt-Drehkreuzen wie Amsterdam oder Paris. Es gibt Verzögerungen, die Airlines haben zurzeit einzelne Flüge gestrichen", sagte eine Sprecherin des Hamburger Flughafens.

09.01., 13:11 Uhr - Unterricht soll Montag wieder regulär stattfinden

Laut einer aktuellen Mitteilung der Schulbehörde soll der Unterricht an Hamburgs Schulen am Montag wieder regulär stattfinden.

09.01., 12:26 Uhr - Feuerwehr bittet Hamburger um Hilfe bei der Freilegung von Hydrantendeckeln

Bereits am Donnerstag wurde auf dem Instagramkanal der Hamburger Feuerwehr auf die Freilegung der Hydranten aufmerksam gemacht. Hier bittet die Feuerwehr die Hamburger um Mithilfe, damit im Brandfall durch den schnelleren Zugriff auf Löschwasser wertvolle Zeit gespart werden kann.

09.01., 10:26 - Auch Regionalzüge stellen den Betrieb ein

Wegen des Winterwetters kommt der Regionalverkehr auch rund um Hamburg zunehmend zum Erliegen. Züge von Start Niedersachsen, die Hamburg anfahren, sind eingestellt. Auch Metronom meldet bereits Ausfälle im Raum Hamburg. Eingefrorene Weichen und Schneeverwehungen verschärfen die Lage, weitere Streichungen sind wahrscheinlich. Reisende sollen Fahrten möglichst vermeiden.

09.01., 09:42 - Hamburgs Wassersysteme sind gesichert

Für die Abwasserentsorgung und das Trinkwassernetz von HAMBURG WASSER besteht trotz der winterlichen Temperaturen kein Anlass zur Sorge. Die Leitungen sind frostsicher verlegt und stehen unter konstant hohem Druck. Auch das Abwasser bleibt dank der kontinuierlichen Wärmezufuhr ganzjährig im Plusbereich. Einschränkungen bei der Ver- und Entsorgung werden daher nicht erwartet. Sollte es dennoch zu Störungen kommen, ist HAMBURG WASSER mit rund um die Uhr einsatzbereiten Teams und über 100 Fachkräften in Rufbereitschaft vorbereitet.

09.01., 09:17 - Fernverkehr im Norden voraussichtlich bis Mittag gestoppt

Die Deutsche Bahn stellt wegen des stürmischen Winterwetters den Fernverkehr im Norden Deutschlands bis mindestens zum Mittag ein. Die Bahn kündigte weiter an, die Fahrgäste an den Bahnhöfen zu versorgen. In Hannover stellt sie Aufenthaltszüge bereit.

09.01., 08:54 - Schleswig-Holstein beginnt mit Notbetreuung

In neun Kreisen (Kreisen Dithmarschen, Herzogtum Lauenburg, Nordfriesland, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Segeberg, Steinburg und Stormarn) in Schleswig-Holstein fällt wegen der winterlichen Wetterlage der Unterricht aus. Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen eins bis sechs wird jedoch eine Notbetreuung angeboten. Während dieser Zeit sollen die Kinder Aufgaben bearbeiten, die sie bereits von ihren Lehrkräften erhalten haben. Zusätzlich können Schulen Unterrichtsmaterialien über digitale Lernsysteme zur Verfügung stellen.

09.01., 07:50 - Flüge von und nach Hamburg gestrichen

Trotz des Sturmtiefs ist der Flugbetrieb am Hamburger Flughafen planmäßig gestartet. Die Auswirkungen des Winterwetters bleiben bislang überschaubar: Derzeit wurden 18 Abflüge und 19 Ankünfte gestrichen. Ursache sind vor allem wetterbedingte Einschränkungen an wichtigen internationalen Drehkreuzen wie Amsterdam und Paris.

Der Winterdienst ist rund um die Uhr im Einsatz, um Start- und Landebahnen zu räumen und Flugzeuge vor dem Abflug zu enteisen. Reisende werden gebeten, sich vorab bei ihrer Airline über den aktuellen Flugstatus zu informieren.

09.01., 07:32 Uhr - Nordbahn überprüft Strecken

Wegen des Winterwetters überprüft die Nordbahn am Morgen ihre Strecken. Erst nach Abschluss der Kontrollen wird entschieden, wann der Zugverkehr wieder aufgenommen werden kann. Betroffen sind alle Verbindungen zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein, unter anderem Strecken nach Itzehoe, Wrist, Neumünster, Heide, Büsum, Flensburg, Kiel, Husum und St. Peter-Ording.

09.01., 07:24 Uhr - Wie der Wetterdienst die Lage für den Norden einschätzt

Das Sturmtief "Elli" gewinnt in Hamburg und weiten Teilen Schleswig-Holsteins an Stärke. Der Deutsche Wetterdienst rechnet jedoch mit geringeren Schneemengen als zunächst erwartet. Für Hamburg und Schleswig-Holstein werden bis zum Nachmittag fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee vorhergesagt. Der stärkste Schneefall fällt am Vormittag, lässt im Laufe des Tages nach und geht gegen Mittag deutlich zurück.

08.01., 20:00 Uhr - Ende des heutigen Tickers

Wir verabschieden uns für heute an dieser Stelle von euch. Kommt gut und sicher durch die Nacht, vermeidet Fahrten oder Wege im Freien - wenn es geht - und bleibt gesund. On Air halten wir euch natürlich auch die ganze Nacht über auf dem Laufenden. Schaltet ein, entweder über unsere kostenlose App, mit dem Befehl Alexa/Echo, spiele Radio Hamburg über euren Smartspeaker oder direkt hier im Webstream.

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Radio Hamburg Live Stream

Eure Mega-Hits für die schönste Stadt der Welt und dazu alle wichtigen News aus Hamburg, Deutschland und der Welt hört ihr bei uns im Programm.

Ab Freitagmorgen 7 Uhr halten wir euch an dieser Stelle über den Schneesturm in Hamburg und im Norden natürlich wieder auf dem Laufenden - klickt rein!

08.01., 19:50 Uhr - Bürgermeister Peter Tschentscher richtet Appell an Bürger

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher richtet sich mit einem Appell an Hamburgs Bürgerinnen und Bürger und dankt den Einsatzkräften für ihren Einsatz.

08.01., 19:10 Uhr - Unheilig Konzerte in der Inselpark Arena abgesagt

Aufgrund der Witterungsverhältnisse wurden die beiden Unheilig Konzert, die am Donnerstag und Freitag in der Inselpark Arena stattfinden sollten, abgesagt. Der Betrieb der Arena wurde von der Eigentümerin untersagt, da die Sicherheit aller Beteiligten Vorrang hat. Weitere Infos bezüglich neuer Termine, Rückabwicklung der Tickets etc. erhaltet ihr beim Veranstalter.

Meldungen von Donnerstag (08.01.)

08.01., 18:18 Uhr - Städte raten zu Terminverschiebungen und Vorsicht im Verkehr

Angesichts angekündigter Glätte und Schneefälle raten Städte in Niedersachsen Bürgerinnen und Bürgern, Termine in den Verwaltungen möglichst zu verschieben und unnötige Wege zu vermeiden. In Göttingen und Peine kann es am Freitag zu Einschränkungen im Verwaltungsbetrieb kommen. Die Stadt Göttingen teilte mit, dass vereinbarte Termine witterungsbedingt kurzfristig ausfallen oder nur eingeschränkt wahrgenommen werden könnten. Bürgerinnen und Bürger sollten Termine nach Möglichkeit verlegen. In Peine ist die Stadtverwaltung am Donnerstag und Freitag nur eingeschränkt erreichbar. Die Stadt empfahl dringend, persönliche Termine wegen der Wetter- und Verkehrslage zu vermeiden. In dringenden Fällen sollten Bürgerinnen und Bürger vor einem Besuch telefonisch Kontakt mit dem Rathaus aufnehmen.

08.01., 18:10 Uhr - Bahn rät von unnötigen Fahrten im Norden ab

Mit Blick auf das Winterwetter rät die Deutsche Bahn für den Norden, auf nicht unbedingt nötige Fahrten zu verzichten. Wie das Unternehmen mitteilte, verkehren Züge des Nah- und Fernverkehrs in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Bremen aber weiterhin. Das gelte auch für die S-Bahn Hamburg und die Linienbusse von DB Regio.

Fahrgäste müssten sich aber auf einen ausgedünnten Takt, eine verringerte Wagenanzahl und ein eingeschränktes Platzangebot einstellen. In Norddeutschland komme es zudem regional witterungsbedingt zu Ausfällen und Verspätungen. Je nach Wetterlage müssten einzelne Linien ganz eingestellt werden. Auch im Bus- und Fährverkehr komme es zu Einschränkungen und Ausfällen.

08.01., 18:00 Uhr - Umweltsenatorin ruft zum Schneeschippen auf

Angesichts einer Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes hat Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank die Hamburgerinnen und Hamburger aufgefordert, im Kampf gegen die Schneemassen mitanzupacken. "Bitte greifen Sie zur Schaufel", sagte die Grünen-Politikerin, in deren Ressort auch der Winterdienst der Stadtreinigung liegt. "Bei diesen extremen Mengen stoßen wir schlicht an die Grenzen des Machbaren", sagte sie und betonte. "Wir können den Schnee nicht wegzaubern. Es ist ein absoluter Ausnahmewinter."

Fegebank: In Hamburg herrscht jetzt Arbeitsteilung

Deshalb gelte in Hamburg jetzt Arbeitsteilung: "Die Stadt sichert die großen Verkehrsadern und wichtige Radwege." Aber auf den Gehwegen vor der Haustür seien die Eigentümer und Eigentümerinnen gefragt, so die Zweite Bürgermeisterin. Sie dürften jetzt für zwei Wochen auch Salz streuen, "damit die Wege frei sind und die Sturzgefahr verringert wird." "Helfen wir uns gegenseitig durch diese Tage", sagte sie. "Passen Sie gut auf sich auf und haben Sie ein Blick auf ihre Mitmenschen." Zugleich mahnte Fegebank zur Vorsicht: "Meiden Sie bitte die Wälder wegen der Schneebruch-Gefahr und gehen Sie keinesfalls auf zugefrorene Gewässer, das ist lebensgefährlich."

08.01., 17:55 Uhr - Uni Hamburg rät wegen des Winterwetters von Präsenz ab

Angesichts des nahenden Sturmtiefs "Elli" hat die Universität Hamburg von Präsenzveranstaltungen am Freitag abgeraten. "Wenn es möglich ist, werden Lehrende gebeten, ihre Lehrveranstaltungen digital durchzuführen", heißt es in einem Schreiben der Hochschulleitung. Sollte das nicht möglich sein, solle sich eine witterungsbedingte Abwesenheit von Studierenden nicht nachteilig auf die Teilnahme an der Lehrveranstaltung im Semesterverlauf auswirken. Die Beschäftigten der Universität sollen in Abstimmung mit den verantwortlichen Führungskräften im Homeoffice arbeiten. Geplante Präsenztermine sollten am Freitag nach Möglichkeit digital abgehalten werden.

08.01., 17:50 Uhr - Winterwetter bremst Containerumschlag bislang nicht aus

Das angekündigte Winterwetter stört bislang nicht den Containerumschlag an den Eurogate-Terminals in Wilhelmshaven, Bremerhaven und Hamburg. Sofern es die Bedingungen zuließen, arbeiteten die Terminals rund um die Uhr, teilte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage mit. Ein Wintereinbruch sei grundsätzlich kein Problem. "Unsere Terminals haben einen Winterdienst, sorgen für genügend Salz- und Streuvorräte und räumen bei Schneefall oder Eis die Zufahrten, Fahrstrecken und Abstellflächen."

In besonderen Situationen könne es dazu kommen, dass der Umschlagbetrieb zeitweise eingestellt werde. Das sei etwa vor wenigen Tagen in Hamburg passiert, teilte der Eurogate-Sprecher weiter mit, als starker Schneefall dafür gesorgt habe, dass die Geräte und Container erst von einer bis zu 20 Zentimeter dicken Schneeschicht befreit werden mussten.

Auch starker Wind könnte ein Hemmnis für den Betrieb sein, hieß es. Die Containerbrücken, mit denen die Boxen verladen werden, dürften nur bis zu einer bestimmten Windstärke gefahren werden. Inwieweit es an den Eurogate-Terminals am Freitag zu Einschränkungen infolge des angekündigten Wintersturms "Elli" kommen wird, ist laut Eurogate bislang nicht absehbar. Eine vorsorgliche Schließung der Terminals sei nicht geplant, hieß es.

08.01., 17:31 Uhr - Witterungsbedingt kein Schul-Unterricht in Teilen Schleswig-Holsteins

Wegen des erwarteten Sturmtiefs "Elli" bleiben die Schulen in Teilen Schleswig-Holsteins am Freitag geschlossen. Das betrifft allgemein- und berufsbildende Schulen in den Kreisen Dithmarschen, Herzogtum Lauenburg, Nordfriesland, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Segeberg, Steinburg und Stormarn, wie das Bildungsministerium mitteilte. Landesweit findet an den Förderzentren kein Unterricht statt. An den berufsbildenden Schulen kann es in Eigenverantwortung der Schulen Distanzunterricht geben. Unabhängig davon können Eltern im Einzelfall selbst entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder sicher und zumutbar ist.

An den von Schließungen betroffenen Schulen ist für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 eine Notbetreuung sichergestellt. Schülerinnen und Schüler können auf die Aufgaben zurückgreifen, die ihnen im Rahmen des regulären Unterrichts bereits von den Lehrkräften zur Verfügung gestellt wurden. Schulen können zudem über ihr Lernmanagementsystem Unterrichtsmaterialien bereitstellen.

08.01., 17:22 Uhr - Pauli-Trainer Blessin will Winterwetter trotzen und spielen

Durch die Wetterlage in Hamburg mit weiter phasenweise heftigen Schneefällen ist das Bundesliga-Spiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig gefährdet. Cheftrainer Alexander Blessin stellt sich und seine Mannschaft dennoch darauf ein, am Samstagnachmittag im Millerntor-Stadion gegen das Top-Team in Sachsen zu spielen. "Wir gehen davon aus, dass das Spiel stattfindet. Wir wollen spielen, und deswegen gibt es da auch überhaupt keine Fragezeichen", meinte der 52-Jährige bei der Spieltags-Pressekonferenz vor der Fortsetzung der Fußball-Saison nach der Weihnachtspause. Er und seine Spieler bereiteten sich entsprechend vor. Blessin hat auch kein Alternativprogramm für den Fall der Absage. "Für uns gibt es keinen Plan B."

08.01., 17:05 Uhr - Bäderland schränkt Betrieb deutlich ein

Der Hamburger Schwimmbadbetreiber Bäderland schränkt den Betrieb wegen der Wetterlage in der Stadt deutlich ein. Aufgrund hoher Schneelasten auf den Dächern der Bäder sei das städtische Unternehmen zu akuten Schutzmaßnahmen gezwungen, heißt es in einer Mitteilung.

Demnach schließen am Donnerstag sämtliche Hamburger Bäder vorzeitig um 18 Uhr. Das betreffe auch den Vereins- und Schulsport. Von Freitag bis Montag ist ein Notbetrieb geplant: Allein fünf Schwimmbäder sollen dann täglich von 10 bis 18 Uhr öffnen. Es handelt sich um die Alsterschwimmhalle, das Billebad und die Schwimmbäder Festland, Inselpark und Ohlsdorf. Die Gebäude könnten größere Schneelasten aushalten, da sie deutlich jünger als die der anderen Bäder seien.

Auch die Ganzjahresfreibäder des Bäderlands sind von Donnerstagabend an gesperrt. Der Betreiber begründet das mit extremen Frostprognosen.

08.01., 16:50 Uhr - Metronom streicht wegen Sturm sieben Verbindungen am Freitag

Wegen des erwarteten Sturmtiefs "Elli" fallen beim Bahnanbieter Metronom am Freitag mehrere Züge aus. Betroffen sind die Linien Bremen–Hamburg und Hamburg–Uelzen, bei denen jeweils einige morgendlichen Verbindungen der Verstärkerzüge ausfallen, wie Metronom mitteilte. Laut Mitteilung sind zunächst sieben Verbindungen am Morgen betroffen.

Vom Ausfall betroffen sind demnach:

  • ME81906 (Rotenburg ab 04:16 Uhr, Bremen an 4.48 Uhr)
  • ME81960 (Rotenburg ab 06:09 Uhr, Hamburg-Harburg an 7.10 Uhr)
  • ME81980 (Tostedt ab 7.00 Uhr, Hamburg an 7.30 Uhr)
  • ME81962 (Tostedt ab 07:12 Uhr, Hamburg an 7.51 Uhr)
  • ME81964 (Tostedt ab 08:29 Uhr, Hamburg-Harburg an 8.53 Uhr)
  • ME81664 (Lüneburg ab 08:06 Uhr, Hamburg an 8.52 Uhr)
  • ME81955 (Lüneburg ab 08:06 Uhr, Hamburg an 8.52 Uhr)

Sollten Weichen oder andere Anlagen durch die Witterung beeinträchtigt sein und von der Deutschen Bahn nicht betriebsfähig gehalten werden können, könne es zu weiteren Ausfällen oder hohen Verspätungen kommen, hieß es in der Mitteilung. Weitere Ausfälle werde Metronom dann rechtzeitig auf der Unternehmenswebsite veröffentlicht.

08.01., 16:35 Uhr - Schulausfall in ganz Niedersachsen wegen des Winterwetters

Wegen des Winterwetters bleiben die Schulen in ganz Niedersachsen am Freitag für den regulären Schulbetrieb geschlossen. Während es an einigen Schulen Distanzunterricht geben soll, fällt der Unterricht an anderen aus, wie aus einer Übersicht der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen und Mitteilungen der Landkreise und Städte hervorgeht.

08.01., 16:10 Uhr - HVV: "Alles, was geht, fährt!"

Das Wetter sorgt bereits am Donnerstag für ordentlich Chaos auf Straßen und Schiene. Am Freitag wird das eher schlechter als besser werden und die Fahrgäste müssen sich auf Verspätungen und Ausfälle gefasst machen.

Ein Sprecher des HVV sagt jetzt: "Alles, was geht, fährt. Da wo man fahren kann, wird gefahren!" Eine flächendeckende Einstellung des Betriebs sei nirgendwo geplant und der Bus- und Bahnbetrieb soll aufrechterhalten werden - so lange es eben geht.

08.01., 15:21 Uhr - Moia stellt den Verkehr ein

Ein sicherer Einsatz könne momentan nicht mehr gewährleistet werden, heißt es in der Moia-App, die damit wegen der aktuellen Wetterlage den Verkehr in Hamburg einstellt. Wann er wieder aufgenommen wird, ist aktuell noch unklar.

08.01., 15:04 Uhr - Hafenfähren ändern den Fahrplan

Die HADAG setzt am Freitag auf den Notfallfahrplan für die Hafenfähren. Die Linien und 64 fahren im 30-Minuten-Takt. Die Linie 73 ist für alle 40 Minuten geplant. Je nach Lage können weitere Anpassungen vorgenommen werden.

08.01., 14:54 Uhr - Elbkinder-Kitas gehen von Mitarbeiterausfall aus

Die Elbkinder-Kitas rechnen damit, dass nicht alle Mitarbeiter die Arbeitsstätten am Freitag erreichen können. Deshalb bitten sie darum, dass Eltern ihre Kinder am Freitag möglichst zuhause behalten und darüber die Kita zu informieren. Falls das nicht möglich ist, sollen die Kinder eine Brot-Box für morgens und mittags mitbringen, für den Fall, dass die Küchen-Teams nicht vor Ort sein können.

08.01., 14:45 Uhr - Senat warnt: Aufenthalt im Freien vermeiden

Angesichts der erwarteten Extremwetterlage hat der Senat die Hamburgerinnen und Hamburger aufgerufen, am Freitag möglichst zu Hause zu bleiben. Bei prognostizierten bis zu 15 Zentimeter Neuschnee und Schneeverwehungen sollten sie "auf nicht unbedingt nötige Fahrten verzichten und bei Aufenthalten im Freien, insbesondere bei der Teilnahme am Straßenverkehr, besondere Vorsicht" walten lassen, hieß es.

Schneeräumarbeiten stoßen an Grenzen

Alle Behörden und städtischen Betriebe arbeiteten mit Hochdruck daran, die Auswirkungen der schwierigen Witterung so gering wie möglich zu halten. Der Winterdienst der Stadtreinigung sei seit Tagen im Dauereinsatz. "Angesichts der enormen Schneemengen, die eine Ausnahmesituation darstellen, stoßen die Räumarbeiten jedoch an Grenzen", hieß es.

Die Feuerwehr Hamburg stelle sich ebenfalls auf vermehrte Einsätze ein. Zudem hätten die Krankenhäuser bereits ihr Personal in der Unfallchirurgie und den Notaufnahmen aufgestockt.

08.01., 14:30 Uhr - Christmas Garden Hamburg bleibt geschlossen

Der Christmas Garden Hamburg bleibt aufgrund der anhaltenden schlechten Wetterlage durch Schnee und Eis am 8. und 9. Januar 2026 geschlossen. Bereits gekaufte Tickets für diese Termine werden automatisch über den Ticketanbieter storniert und erstattet.

08.01., 14:10 Uhr - Anbieter streicht Reeperbahn-Führungen am Freitag

Der Hamburger Tourenanbieter Kult-Kieztouren, der mit Dragqueen Olivia Jones zusammenarbeitet, hat wegen des erwarteten Unwetters alle Führungen über die Reeperbahn am Freitag abgesagt. Erstmals müssten wetterbedingt alle Touren gestrichen werden, teilte die zuständige Scoopcom GmbH mit. Das sei in 20 Jahren bislang nicht geschehen.

08.01., 14:00 Uhr - Notaufnahmen mit mehr Patienten wegen Eis und Schnee

Wegen des vielen Schnees und Eises auf den Straßen und Gehwegen in Hamburg sind in dieser Woche viele Menschen gestürzt und haben sich verletzt. "In den vergangenen Tagen gab es deutlich mehr Patientinnen und Patienten, die nach Stürzen in eine unserer sieben Notaufnahmen in Hamburg gekommen sind", sagte ein Sprecher der Asklepios-Kliniken der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

08.01., 13:40 Uhr - Tierpark Hagenbeck bleibt geschlossen

Der Tierpark Hagenbeck hat seine Türen für Donnerstag und Freitag geschlossen. Ein Besuch des Tierparks ist nicht möglich. Das Tropen-Aquarium bleibt regulär geöffnet.

08.01., 13:33 Uhr - Moia stellt den Betrieb ein

Der Shuttle-Service Moia stellt seinen Betrieb aufgrund der Wetterlage bis auf Weiteres komplett ein. Wann die Shuttle wieder auf der Straße unterwegs sein werden, ist aktuell nicht abzusehen.

08.01., 13:20 Uhr - Fähre in Bleckede stellt Betrieb vorerst ein

Wegen Eisgangs auf der Elbe hat die kleine Auto- und Personenfähre "Amt Neuhaus" zwischen Bleckede und Neu Bleckede ihren Betrieb vorerst eingestellt. "Eisgang auf der Elbe macht eine Überfahrt derzeit unmöglich", teilte ein Sprecher des Landkreises Lüneburg mit. Eine Alternative biete die Fähre "Tanja", die aktuell noch planmäßig zwischen Darchau und Neu Darchau verkehre, hieß es. Um die Beförderung von Schülerinnen und Schülern aus Amt Neuhaus zum Schulzentrum Bleckede sicherzustellen, hat der Landkreis einen Notverkehr mit einer Buslinie aktiviert.

08.01., 12:50 Uhr - S-Bahnverkehr stark eingeschränkt

Angesichts erheblicher schneebedingter Betriebseinschränkungen hat die S-Bahn Hamburg dazu aufgerufen, auf alle nicht unbedingt nötigen Fahrten zu verzichten. "Aktuell kommt es auf allen Linien zu Verspätungen, Ausfällen und S-Bahnen, die schon vor ihrem eigentlichen Ziel wenden müssen", heißt es auf der S-Bahn-Website. Auch "ein Ersatzverkehr ist aufgrund der Verhältnisse im Straßenverkehr nicht möglich".

Derzeit sei man bemüht, einen eingeschränkten regelmäßigen Betrieb zu gewährleisten. Ein "aktuell angedachtes Betriebskonzept" sieht demnach auf der Linie S1 einen 20-Minuten-Takt zwischen Wedel und Poppenbüttel vor. Zwischen Ohlsdorf und dem Flughafen werde ein Pendelverkehr eingerichtet.

Die Linie S2 fällt den Angaben zufolge aus. Die S3 verkehre in Richtung Pinneberg alle 10 Minuten über die Umleitung Dammtor, Sternschanze und Holstenstraße - ohne Halt in Altona. Die S5 fährt demnach nur noch zwischen Neugraben und Buxtehude und die S7 soll im 20-Minuten-Takt zwischen Altona und Aumühle verkehren.

"Da die Lage sich aktuell von Minute zu Minute verändert, kann es zu weiteren kurzfristigen Änderungen kommen", hieß es weiter.

08.01., 12.30 Uhr - Einschränkungen am Flughafen

Aufgrund der anhaltenden Extremwetterlage kommt es im Luftverkehr zu Einschränkungen und Verzögerungen. Der Flughafen bittet, den Flugstatus zu checken und sich bei Fragen zum Flug direkt an die Fluggesellschaft zu wenden.

08.01., 11:25 Uhr - Räumfahrzeuge überholen ist erlaubt, aber gefährlich

Räumfahrzeuge haben Sonderrechte im Straßenverkehr. "Arbeitsfahrzeuge mit rot-weißen Warnmarkierungen dürfen auf jeder Straßenseite und in alle Richtungen fahren. Auch Anhalten ist für sie überall erlaubt", sagt Roland Richter, Verkehrsexperte bei der R+V Versicherung. In der Nähe der großen Fahrzeuge ist also besondere Vorsicht geboten. Grundsätzlich sollte man zu einem Räumfahrzeug ausreichend Abstand halten. "Trifft das Streugut ein anderes Fahrzeug, ist der Winterdienst in der Regel nicht in der Pflicht", betont Richter. Auch wenn Räumfahrzeuge entgegenkommen, sollte man möglichst rechts fahren und Abstand halten.

08.01., 11:17 Uhr - Ausfahrt Volkspark gesperrt: LKW fahren sich auf A7 fest

Durch mehrere festgefahrene LKW ist die Ausfahrt Volkspark auf der A7 in Richtung Süden gesperrt. Die Autobahnmeisterei ist bereits vor Ort und arbeitet an der Räumung. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit zu umfahren.

08.01., 11:15 Uhr - Entscheidung über Schulausfälle in Schleswig-Holstein am Abend

Noch ist keine Entscheidung über mögliche Schulausfälle auch in Schleswig-Holstein wegen möglicher Schneefälle am Freitag gefallen. Am frühen Abend solle die Lage im Land abschließend bewertet werden und eine Entscheidung darüber fallen, ob und in welchen Landesteilen Unterricht ausfallen wird, sagte eine Sprecherin des Bildungsministeriums am Vormittag.

08.01., 10:56 Uhr - Sturmtief wirbelt Fährfahrplan durcheinander

Sturmtief "Elli" mit vorhergesagtem starken Ostwind und Niedrigwasserstand wirbelt am Freitag den Fährfahrplan zu den nordfriesischen Inseln Amrum und Föhr sowie auf die Halligen durcheinander. So fallen alle Verbindungen von und zu den Halligen aus, wie die Wyker Dampfschiffs-Reederei auf ihren Internetseiten mitteilte.

Des Weiteren wurden den Angaben zufolge für Freitagvormittag bis kurz nach 12 Uhr alle Verbindungen zwischen den Inseln und Dagebüll gestrichen. Am Freitagmittag wird es dafür zusätzliche Verbindungen geben. Es wird darum gebeten, von den ausgefallenen Verbindungen selbstständig auf freie Kapazitäten umzubuchen. Weitere Änderungen aufgrund der tatsächlichen Wetterverhältnisse bleiben demnach vorbehalten.

08.01., 10:08 Uhr - Kein Präsenz-Unterricht am Freitag

Weil es Freitag noch heftiger schneien soll hat die Hamburger Schulbehörde am Donnerstag entschieden, dass es Freitag an den Schulen keinen Präsenz-Unterricht geben wird. Bis zur 6. Klasse sind aber alle Schulen verpflichtet eine Notbetreuung anzubieten. Wo möglich, soll Online-Unterricht angeboten werden.

08.01., 10:00 Uhr - ADAC bittet "Bleiben Sie Zuhause"

Wegen den zu erwartenden heftigen Schneemengen am Freitag empfiehlt der ADAC Hansa das Auto an diesem Tag stehen zu lassen und – falls möglich – am Freitag im Homeoffice zu arbeiten. Verschneite und glatte Straßen sind so gefährlich, weil hier der Bremsweg fünfmal so lang sein kann wie auf trockener Fahrbahn. Wichtig ist deshalb, den Fuß vom Gas zu nehmen und die Geschwindigkeit den Verhältnissen anzupassen sowie die Abstände zu den Vorausfahrenden zu vergrößern.

Kommt das Fahrzeug auf gerader Strecke trotzdem ins Schleudern, auskuppeln, bremsen und schnell, aber gefühlvoll und in die gewünschte Fahrtrichtung lenken. ESP hilft beim Stabilisieren des Autos. Reagiert das Fahrzeug nicht mehr, hilft nur eine Vollbremsung. Gerät das Auto in der Kurve aus der Bahn, nehmen sie sofort das Gas weg und nehmen Sie den Gang raus. Bei Automatikschaltung den Hebel auf Position N stellen. Vor allem in Kurven sollte Sie nicht zu stark und schnell abbremsen. Ist das Fahrzeug nicht unter Kontrolle zu bringen und steuert auf ein Hindernis zu, hilft allerdings nur noch die Vollbremsung.

Durch kontrolliertes Gegenlenken kann das Fahrzeug in solchen Situationen zwar wieder eingefangen fangen, allerdings empfiehlt sich diese Methode nur für Profis. Niedertouriges Fahren im hohen Gang erleichtert das Weiterkommen auf glatten Straßen – die Reifen bauen besseren Grip auf. Deshalb kann es bei einem Auto mit Schaltgetriebe zum Beispiel helfen, bei extremer Glätte im zweiten Gang anzufahren.

08.01., 09:45 Uhr - Köhlbrandbrücke gesperrt

Die Hamburger Köhlbrandbrücke ist wegen des Wetters und rutschiger Fahrbahnen am Vormittag für den Verkehr gesperrt worden. "Aufgrund des starken Schneefalls und der Glätte ist die Köhlbrandbrücke aktuell in beiden Richtungen gesperrt", teilte die Polizei auf der Plattform X mit. Ortskundige Autofahrer wurden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

08.01., 09:04 Uhr - Öffentlicher Nahverkehr ist wegen Wetters eingeschränkt

Nutzer von Bus und Bahn in Hamburg und Umland können sich heute im öffentlichen Nahverkehr wegen des Wetters auf Verspätungen, verkürzte Linien und Ausfälle einstellen. So kommt es auf den Linien der S1, S2, S3, S5 und S7 zu Verspätungen, wie der HVV auf seinen Internetseiten mitteilte. Einige S-Bahnen müssen den Angaben zufolge zudem schon vor ihrem eigentlichen Ziel wenden und es kann auch zu Ausfällen von einzelnen Verbindungen kommen.

Auch der Busverkehr in Hamburg und im Umland ist betroffen: So fahren aufgrund der Straßenverhältnisse beispielsweise die Linien 6191, 6192 und 6182 die Haltestellen Rosdorf, Kastanienallee und Oeschebüttlel, Grüner Weg derzeit sicherheitsbedingt nicht an, wie der HVV weiter mitteilte. Unter anderem die Linien 6506, 6588 und 589 wurden wegen der Straßenglätte erst einmal eingestellt.

Wie eine Sprecherin der Hochbahn mitteilte, fahren die Hochbahn-Busse, sind aber von den Wetterverhältnissen betroffen. Es könne daher aktuell zu Taktlücken und Verspätungen bis zu 30 Minuten kommen. "In einigen Stadtgebieten können unsere Busse aufgrund der Straßenverhältnisse nicht die regulären Linienwege fahren – das gilt beispielsweise im Hafen für die Kühlbrandbrücke sowie für die große Unterführung in Tonndorf."

Die Hochbahn setze alles daran, den Busbetrieb aufrechtzuerhalten und habe unter anderem zusätzliche Busse eingeplant, um punktuell bei möglichen Ausfällen zu unterstützen.

08.01., 06:37 Uhr - Auf Föhr und Amrum fällt die Schule aus

Wegen des Winterwetters fällt auf den nordfriesischen Inseln Amrum und Föhr heute die Schule aus. Aufgrund der aktuellen Wetterlage sei der Linienbusverkehr auf Föhr und Amrum eingestellt, teilte das Amt Föhr-Amrum mit. Da die besonderen Witterungsverhältnisse keinen gesicherten Schulweg für die Schülerinnen und Schüler zulassen, fällt der Unterricht daher an der Eilun Feer Skuul (EFS) in Wyk ganztägig aus.

An der Rüm-Hart-Schule in Wyk, an der Grundschule Föhr-Land und an der Öömrang Skuul auf Amrum findet der Unterricht ebenfalls nicht statt. An diesen Schulen wird jedoch eine Notbetreuung geboten. Ob die Kinder und Jugendlichen am Freitag wieder zur Schule müssen, steht noch nicht fest. Sobald Entscheidungen getroffen worden seien, werde das Amt Föhr-Amrum darüber berichten, heißt es.

08.01., 06:30 Uhr - Einschränkungen bei Hamburgs Müllabfuhr wegen Winterwetter

In Hamburg gibt es aufgrund von Schnee und Glätte derzeit teils Einschränkungen bei der Müllabfuhr. "Es kommt teilweise zu Einschränkungen in den Nebenstraßen, da diese nicht gefahrlos befahrbar sind und Sicherheit für uns an erster Stelle steht", teilte eine Sprecherin der Stadtreinigung (SRH) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. "Dort, wo nicht abgeholt werden kann, hat die SRH angeboten, bei der nächsten Leerung Beistellungen in angemessenem Maße mitzunehmen."

08.01., 05:31 Uhr - Wo in Niedersachsen die Schule ausfällt

Wegen des anhaltenden Winterwetters mit viel Neuschnee und glatten Straßen fällt an manchen Orten in Niedersachsen in den kommenden Tagen der reguläre Schulunterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen aus. Stattdessen wird meist auf Distanzunterricht umgestellt. Einige Kreisverwaltungen verweisen darauf, dass trotz eines pausenlosen Einsatzes der Räumdienste die Schulbeförderung mit Bussen nicht sichergestellt werden könne – daher falle der Präsenzunterricht aus.

Ein Überblick, welche Kreise und kreisfreien Städte Ausfälle an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen angekündigt haben.

Schulausfälle am Donnerstag, 8. Januar

Landkreis Aurich, Landkreis Cloppenburg, Landkreis Wittmund, Landkreis Leer, Stadt Emden, Stadt Wilhelmshaven, Landkreis Grafschaft Bentheim, Landkreis Emsland, Landkreis Friesland, Landkreis Vechta, Landkreis Schaumburg, Landkreis Ammerland, Freie Waldorfschule Oldenburg, Stadt Dannenberg (Elbe).

Schulausfälle am Freitag, 9. Januar

Bundesland Bremen, Landkreis Aurich, Landkreis Cloppenburg, Landkreis Wittmund, Landkreis Leer, Landkreis Lüchow-Dannenberg, Stadt Emden, Stadt Wilhelmshaven, Landkreis Grafschaft Bentheim, Landkreis Emsland, Landkreis Friesland, Landkreis Vechta, Landkreis Ammerland, Stadt Oldenburg, Landkreis Oldenburg, Landkreis Wesermarsch, Landkreis Celle, Landkreis Helmstedt, Landkreis Cuxhaven, Landkreis Rotenburg (Wümme), Landkreis Harburg, Landkreis Stade, Landkreis Uelzen, Landkreis Peine, Landkreis Goslar.

08.01., 05:30 Uhr - Streusalzverbot aufgehoben – hohe Nachfrage in Baumärkten

Nach dem vorübergehenden Aufheben des Streusalzverbots in Hamburg sehen sich die großen Baumarktketten mit einer deutlich anziehenden Nachfrage nach Auftausalz konfrontiert. "Besonders in Hamburg hat die Aufhebung des Verbots der privaten Verwendung von Streusalz zu einem nicht vorhersehbaren Anstieg der Nachfrage geführt, weshalb die OBI Märkte sich dort mit einem deutlich anderen Kaufverhalten konfrontiert sehen, als aufgrund der üblichen Gesetzeslage zu erwarten war", erklärte das Unternehmen auf Anfrage.

Hohe Nachfrage nach Streusalz in Hamburger Baumarktketten

Bei Hornbach hieß es, dass am Mittwoch aufgrund der kurzfristig erhöhten Nachfrage in Hamburg weder Streusalz noch weiteres Streugut verfügbar gewesen seien. Am Donnerstag sollte aber wieder Nachschub kommen. Kundinnen und Kunden könnten sich über die Website oder telefonisch im Markt über die aktuellen Verfügbarkeiten des gewünschten Streuguts informieren, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage.

Auch die Baumarktkette Toom stellte nach eigenen Angaben aufgrund der derzeitigen Wetterlage eine entsprechend erhöhte Nachfrage fest. Bundesweit gebe es jedoch genügend Bestände an Streusalz und Streusplitt, um die Kundschaft versorgen zu können. Ähnlich äußerte sich die Baumarktkette Bauhaus. Die Warenverfügbarkeit in den Fachmärkten sei noch gut und erforderliche Nachlieferungen seien zeitnah gewährleistet.

08.01., 04:30 Uhr - Alstereisvergnügen in Hamburg unwahrscheinlich

Trotz eisiger Temperaturen rechnet die Hamburger Umweltbehörde derzeit nicht damit, dass das Eis der Außenalster in diesem Winter freigegeben werden kann. "Aktuell ist nicht davon auszugehen, dass die Voraussetzungen für ein Alstereisvergnügen in diesem Jahr gegeben sein werden", teilte ein Behördensprecher auf dpa-Anfrage mit.

Das letzte Mal wurde die zugefrorene Außenalster vor fast 14 Jahren freigegeben – im Februar 2012. Damals zog es Tausende Menschen aufs Eis. Damit die Eisfläche Zehntausende Menschen gleichzeitig sicher tragen könne, sei eine durchgehende sogenannte Kerneisdicke von mindestens 20 Zentimetern erforderlich, hieß es von der Behörde.

07.01., 18:48 Uhr - Weitere Friedhöfe in Hamburg schließen wetterbedingt

In Hamburg werden wegen des Winterwetters ab Donnerstagabend weitere Friedhöfe für mehrere Tage geschlossen. Weil Neuschnee und Wind erwartet werden, bleiben die Friedhöfe Ohlsdorf, Öjendorf, Volksdorf, Wohldorf, Finkenriek, Finkenwerder und Kirchdorf-Amtshof gesperrt. Das teilte das städtische Unternehmen Hamburger Friedhöfe mit. Die Sperrungen dauern voraussichtlich bis Montagmorgen.

Für Donnerstag geplante Trauerfeiern und Beisetzungen soll es wie geplant geben. Feiern und Beisetzungen am Freitag und Samstag hat der Betreiber verschoben. "Die Hamburger Friedhöfe sind sich der Unannehmlichkeiten bewusst, aber die Sicherheit hat Vorrang", heißt es in der Mitteilung.

Folgende Friedhöfe bleiben von Donnerstag (08.01.) 18 Uhr bis voraussichtlich Montag (12.01.) um 9 Uhr geschlossen: Friedhof Ohlsdorf, Friedhof Öjendorf, Waldfriedhof Volksdorf, Waldfriedhof Wohldorf, Friedhof Finkenriek, Friedhof Finkenwerder, Friedhof Kirchdorf-Amtshof.

Am Montag hatte das Bezirksamt Altona mitgeteilt, dass der Hauptfriedhof in Altona wegen Schneebruchgefahr für Besucher geschlossen bleibe. Beisetzungen seien weiter erlaubt. Nach dem Wochenende solle die Lage neu bewertet werden, hieß es weiter.

07.01., 18:27 Uhr - Bahn reduziert Fernverkehr im Norden wegen des Winterwetters

Die Deutsche Bahn reduziert von Donnerstagnachmittag an wegen des Winterwetters vorsorglich den Fernverkehr im Norden und Nordosten Deutschlands. Sie erwartet in den nächsten Tagen "spürbare Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs", wie es in der Mitteilung heißt. Der Grund: Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für den Norden bei Dauerfrost heftigen Wind mit Schneefällen und Schneeverwehungen.

Von den Einschränkungen sind demnach unter anderem die Fernverkehrsverbindungen nach Norddeich-Mole, Kiel, Westerland/Sylt, Rostock, Binz/Rügen und Kopenhagen betroffen. Zudem werde auf den Schnellfahrstrecken Berlin-Wolfsburg, Hannover-Würzburg und Köln-Rhein/Main die Höchstgeschwindigkeit der ICE auf 200 Kilometer pro Stunde begrenzt, teilte die DB weiter mit. Das sei notwendig, um Schäden an den Zügen und der Strecke zu vermeiden. Die Fahrtzeit verlängere sich um bis zu 30 Minuten.

Kunden, die ein Ticket für eine Reise von Donnerstag bis Samstag gekauft haben, können dieses zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, wie die Bahn weiter mitteilte. Die Zugbindung sei aufgehoben. Reisen könnten zudem auf Mittwoch vorverlegt und Sitzplatzreservierungen kostenfrei storniert werden.

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(Quelle: dpa)

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