26. Juni 2026 – Mara Schwarzenberger

S-Bahnhof Aumühle

Gasaustritt in Aumühle: Großeinsatz und Warnung an Anwohner

Wegen einer unsachgemäß entsorgten Chemikalie gibt es einen Großeinsatz nahe dem S-Bahnhof Aumühle. Anwohner sollen Fenster und Türen schließen und das Gebiet meiden.

Feuerwehrauto
Foto. Photofex_AUT Shutterstock

  • Ein mutmaßlicher Gasaustritt nach der unerlaubten Entsorgung einer Chemikalie hat in Aumühle einen Feuerwehr-Großeinsatz ausgelöst. Mindestens eine Person wurde verletzt.
  • Die Behörden warnten Anwohner per NINA-App vor Gesundheitsgefahren und forderten sie auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie das Gebiet zu meiden.
  • Das betroffene Gebiet rund um den Mühlenweg wurde großräumig abgesperrt. Die Polizei ermittelt gegen einen bislang unbekannten Tatverdächtigen.

Ein mutmaßlicher Gasaustritt hat am Mittag einen Feuerwehr-Großeinsatz nahe dem S-Bahnhof Aumühle im Kreis Herzogtum Lauenburg ausgelöst. Mindestens ein Mensch wurde verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Behörden warnten Anwohner vor möglichen Gesundheitsgefahren und riefen dazu auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Vorfall nordwestlich der S-Bahn-Gleise

Nach Angaben der Einsatzkräfte war der Vorfall gegen 12:25 Uhr im Bereich des Mühlenwegs gemeldet worden. Betroffen ist ein Gebiet nordwestlich der S-Bahn-Gleise, dort befinden sich unter anderem eine Seniorenresidenz sowie Teile der Fürst-Bismarck-Quelle. Nach ersten Erkenntnissen soll ein bislang Unbekannter eine Chemikalie unerlaubt entsorgt haben, wie eine Polizeisprecherin dpa mitteilte. Der Stoff sei daraufhin ausgegast. Mindestens ein Mensch wurde verletzt. Wie viele Menschen insgesamt betroffen sind, war zunächst unklar. Nach dem Tatverdächtigen wird ermittelt.

Warnung über Nina-App

Die Leitstelle gab eine amtliche Gefahrenwarnung über die Warn-App NINA heraus. Anwohner in den Straßen Mühlenweg, Am Mühlenteich, Emil-Specht-Allee und Bismarckallee wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Zündquellen zu vermeiden und das Gebiet nicht zu betreten. Der Einsatz dauerte am frühen Nachmittag an. Das betroffene Gebiet wurde großräumig abgesperrt, zudem ist eine Rundfunkwarnung aktiv. Die Behörden baten Verkehrsteilnehmer, den Bereich weiträumig zu umfahren, damit die Rettungskräfte ungehindert arbeiten können.

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(Quelle: dpa)

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