22. Oktober 2026 – Mara Schwarzenberger
Der Containerterminal-Betreiber rechnet mit deutlich weniger Umschlag. Zuletzt kam es bei der HHLA in Hamburg zu Warnstreiks.
- HHLA senkt Gewinnprognose deutlich auf 115 bis 135 Millionen Euro EBIT.
- Warnstreiks, Umbauarbeiten und Wertberichtigungen belasten das Ergebnis des Hamburger Hafenlogistikers.
- HHLA erwartet 2026 einen deutlich stärkeren Rückgang beim Containerumschlag als bisher prognostiziert.
Der Hamburger Hafenlogistiker HHLA hat seine Gewinnprognose für das aktuelle Geschäftsjahr gesenkt. Die Hamburger Hafen und Logistik AG rechnet inzwischen mit einem Gewinn vor Zinsen und Steuern von 115 Millionen bis 135 Millionen Euro, wie das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung bekanntgab. Zuvor erwartete die HHLA 150 bis 170 Millionen Euro. Der Containerterminal-Betreiber begründete die niedrigere Prognose mit Ausfällen infolge von Warnstreiks, Umbauarbeiten und einer Wertberichtigung.
Mit Rückgang gerechnet
Zudem geht das Unternehmen davon aus, dass der Containerumschlag im Gesamtjahr im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgehen wird. Zuvor hatte das Unternehmen nur mit einem leichten Rückgang gerechnet. Die Umsatzprognose blieb unverändert.
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Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
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