22. Oktober 2026 – Sebastian Tegtmeyer

Neues Gehege für Leopardenfamilie

Hagenbecks Leoparden-Babys heißen Suko, Kenji und Chen Lu

Die drei Leoparden-Babys aus dem Tierpark Hagenbeck haben jetzt auch Namen. Sie heißen Suko, Kenji und Chen Lu. Das gab der Tierpark am Donnerstag bekannt. Die drei Nordchinesischen Leoparden waren am 7. August zur Welt gekommen.

Tierpark Hagenbeck, Leopardenbabys
Hagenbecks Leoparden-Babys heißen Suko, Kenji und Chen Lu I Foto: Götz Berlik

  • Die Leoparden-Babys Suko, Kenji und Chen Lu aus dem Tierpark Hagenbeck haben offiziell ihre Namen erhalten.
  • Die drei Nordchinesischen Leoparden leben mit ihrer Familie in einem neuen, 220 Quadratmeter großen Gehege.
  • Hagenbeck unterstützt mit der Leoparden-Zucht das Europäische Erhaltungszuchtprogramm zum Schutz bedrohter Tierarten.

Den Namen Suko für eines der Männchen hat sich Tierpflegerin Nele Kolb ausgedacht. "Ich freue mich, dass mein Namensvorschlag ausgewählt wurde und der kleine Leopard jetzt Suko heißt", sagte Kolb. "Es ist schön, dass so viele Menschen Anteil an der Namensfindung genommen haben."

Für den Namen seines Bruders, Kenji, entschieden sich die Instagram-Follower des Tierparks. Das kleine Leopardenweibchen heißt Chen Lu - ihr Name wurde aus den Vorschlägen der Zuschauer von RTL Nord ausgewählt.

Neues Gehege für Leopardenfamilie

Bei der Bekanntgabe ihrer Namen waren die drei Fellknäuel zurückhaltend und trauten sich nicht nach draußen. Sonst tapst das Leoparden-Trio aber neugierig durch das Außengehege und ist dort für Besucherinnen und Besucher zu sehen.

Die Leopardenfamilie lebt in einem 220 Quadratmeter großen neuen Gehege. Zwischen Baumstämmen und Felsen können die drei kleinen Racker nach Herzenslust klettern, toben und sich verstecken. Wer sie gerade nicht entdeckt, kann den Nachwuchs in der kuscheligen Höhle auf einem Monitor vor der Anlage beobachten.

Tierpark beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm

Mit dem niedlichen Nachwuchs ist eine wichtige Aufgabe verbunden. Der Tierpark Hagenbeck beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), das die Zucht bedrohter Tierarten in menschlicher Obhut koordiniert. Ziel ist es, gesunde und genetisch vielfältige Populationen zu erhalten und dadurch einen Beitrag zum langfristigen Schutz der Art zu leisten.

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