24. Juni 2026 – Chiara-Lee Haartje

Hitze-Rekorde?

Hitzewelle im Norden: Diese Temperatur-Rekorde könnten jetzt fallen

Bis zu 38 Grad werden am Wochenende im Norden erwartet. Damit könnten in Hamburg und Schleswig-Holstein neue Juni-Rekorde fallen, die bisherigen Bestmarken stammen teils aus dem Jahr 1947.

Frau im Auto Hitze
Foto: DimaBerlin / Shutterstock, Foto: Shutterstock

  • Bis zu 38 Grad
  • Rekorde könnten fallen
  • Norden im Hitzegriff

Deutschland erlebt die nächste Hitzewelle

Eine außergewöhnliche Hitzewelle hat Deutschland fest im Griff. Für Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern prognostiziert der Deutsche Wetterdienst am Wochenende Temperaturen von bis zu 38 Grad Celsius.

Damit rücken neue Rekordwerte in greifbare Nähe. Besonders die bisherigen Juni-Höchstwerte könnten in den kommenden Tagen fallen.

Hamburg: Rekord von über 40 Grad

Den bisherigen Temperaturrekord der Hansestadt hält Hamburg-Neuwiedenthal. Dort wurden am 20. Juli 2022 unglaubliche 40,1 Grad gemessen, bis heute der höchste jemals registrierte Wert in Hamburg. Zuvor lag der Landesrekord über drei Jahrzehnte lang bei 37,3 Grad. Dieser wurde im August 1992 in Hamburg-Fuhlsbüttel aufgezeichnet.

Der heißeste Juni-Tag der Hamburger Wettergeschichte stammt sogar aus dem Jahr 1947. Damals wurden am 29. Juni in Hamburg-Bergedorf 36,5 Grad gemessen. Dieser Wert könnte nun erstmals seit fast 80 Jahren übertroffen werden.

Schleswig-Holstein schwitzte 2022 so stark wie nie

Auch Schleswig-Holstein erlebte seinen bisherigen Temperaturrekord während der extremen Hitzewelle im Sommer 2022. Am 20. Juli wurden in Grambek im Kreis Herzogtum Lauenburg 39,1 Grad registriert. Zuvor hatte der Landesrekord bei 38,0 Grad gelegen. Der aktuelle Juni-Rekord stammt aus Pelzerhaken im Kreis Ostholstein. Dort wurden am 20. Juni 2000 exakt 36,3 Grad gemessen. Sollte die Vorhersage eintreffen, könnte dieser Wert deutlich übertroffen werden.

Juni-Rekorde besonders gefährdet

Während die absoluten Landesrekorde von 2022 wohl nur schwer zu erreichen sein werden, stehen die Chancen auf neue Juni-Bestmarken deutlich besser. Meteorologen rechnen vor allem in Hamburg sowie im Süden Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns mit extremer Wärmebelastung. Sollte die 38-Grad-Marke erreicht werden, würden mehrere jahrzehntealte Rekorde fallen.

Wetterdienst warnt vor Belastung

Der Deutsche Wetterdienst empfiehlt insbesondere älteren Menschen, Kindern und Personen mit Vorerkrankungen, die Mittagshitze möglichst zu meiden und ausreichend zu trinken. Die aktuellen Prognosen zeigen: Der Norden könnte eines der heißesten Juni-Wochenenden seiner Wettergeschichte erleben.

Das beste Wetter für den Norden

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(Quelle: dpa)

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