01. Juli 2026 – Mara Schwarzenberger
Sind die Fahrgastzahlen weiter gestiegen? Verkehrssenator Tjarks und der neue Hochbahn-Chef Lang geben einen Ausblick.
- Heute um 10 Uhr stellt die Hochbahn die Bilanz des vergangenen Jahres vor.
- Ein tödlicher Vorfall am Bahnhof Wandsbek Markt löste eine Debatte aus, warum Bahnsteige nicht mit Türen und Barrieren gesichert sind.
- Auch mehrere Tarifverhandlungen führten zu Warnstreiks - zum Nachteil der Bürger, weil Busse und Züge nicht fuhren.
Hamburgs U-Bahn-, Bus- und Fährlinienbetreiber Hochbahn stellt am Mittwoch (1. Juli) um 10 Uhr die Bilanz des vergangenen Jahres vor. Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne), der Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens ist, und der neue Hochbahn-Vorstandssprecher Jens-Günter Lang sollen über andauernde und neue Projekte informieren.
Die Zahl der Fahrgäste ist im vergangenen Jahr gestiegen
Im vergangenen Jahr hatte die Hochbahn mitgeteilt, dass die Zahl der Fahrgäste gestiegen ist. Zudem wurde bekannt, dass die Hochbahn zunehmend auf Geld der Stadt angewiesen ist, um sich zu finanzieren.
Tödliche Straftat wirft Diskussionen auf
Dieses Jahr kam es Ende Januar in der U-Bahnstation Wandsbek Markt zu einer tödlichen Straftat, die Bestürzung auslöste. Ein 25-Jähriger riss eine 18-Jährige vor eine einfahrende Bahn. Der Vorfall löste eine Debatte aus, warum die Bahnsteige nicht mit Türen und Barrieren gesichert sind.
Tarifverhandlungen führten zu Warnstreiks
Ende März konnten Tarifabschlüsse bei der Hochbahn erzielt werden. Die Verhandler einigten sich darauf, dass die Mitarbeiter des Unternehmens in zwei Stufen über zwei Jahre insgesamt 5,4 Prozent mehr Geld erhalten werden. Während der Verhandlungen kam es wiederholt zu Warnstreiks, die den Alltag vieler Bürger beeinträchtigten, weil Busse und Züge nicht fuhren.
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Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
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