Drogenkonsum

Ist Kiffen trotz Katze möglich?

Seit dem 01. April ist Kiffen offiziell legal in Deutschland. Das natürlich unter gewissen Vorgaben doch grundsätzlich gibt es nichts was einen abhält die Droge jetzt zu rauchen. Die unschönen Folgen, unter denen unsere Katzen leiden, ist uns dabei wahrscheinlich nicht ganz so bewusst.

Katze Gartencenter
Foto: keldridge / Shutterstock

In der Regel wird Cannabis in Form eines Joints konsumiert. Dabei verteil sich der Rauch auch in seiner umliegenden Umgebung. Sitzen dabei unsere Katzen in der Nähe kann das böse enden. Durch die Legalisierung von Cannabis seit dem 01.04.2024 steigt das Risiko einer Vergiftung der Vierbeiner. Umso wichtiger ist es seine Katze aufmerksam zu beobachten.

Warum ist Cannabis für meine Katze gefährlich?

Das gefährliche an Cannabis ist der Stoff THC, dieser ist für die berauschende Wirkung zuständig. Im Gegensatz zum Menschen vertragen unsere Katzen kein THC, denn sie besitzen keinen präfrontalen Kortex. Dieser ist bei uns Menschen nämlich dafür zuständig nicht vollständig die Kontrolle zu verlieren. Dadurch, dass dieser bei unseren Katzen nicht vorhanden ist bekommen sie Unwohlsein, Angstzustände oder Bewegungsstörungen. Eine Überdosis kann zudem zu schweren Vergiftungserscheinungen führen.

Anzeichen für eine Überdosis bei unseren Katzen

Eine Vergiftung durch Cannabis erkennt man bei unseren Vierbeinern durch neurologische Symptome. Diese können je nach Tier und aufgenommener Menge unterschiedlich ausfallen. Die häufigsten Anzeichen sind:

  • Geweitete Pupillen
  • Taumeln
  • Zittern
  • Krämpfe
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Unruhe
  • Teilnahmelosigkeit
  • Aggressivität
  • Orientierungslosigkeit
  • Schwankender Gang

Verringerter Blutdruck und eine steigende Herzfrequenz kann im schlimmsten Fall zu epileptischen Anfällen, Koma oder sogar dem Tod führen.

Was tun, wenn meine Katze Cannabis konsumiert hat?

Sollte das Tier eines der oben genannten Symptome vorweisen heißt es so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen. Oftmals passiert es jedoch, dass die Tiere unbemerkt Cannabis zu sich nehmen. Katzen und auch Hunde lieben unsere menschlichen Essensreste, da kann es dann mal vorkommen, dass sie Reste von Haschkeksen oder Brownies aus dem Mülleimer essen. Sollte also bei euch Zuhause etwas Derartiges im Mülleimer gelandet sein müsst ihr auf das Verhalten eures Tieres besonders Acht geben. Wenn eine Aufnahme keine 2 Stunden her ist, kann der zuständige Tierarzt das Tier erbrechen lassen. Also merke: Niemals einen Arzt anlügen, damit er die bestmögliche Behandlung ausführen kann.

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Autor: Lilly-Tabita Grosse

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