25. Februar 2026 – Chiara-Lee Haartje
Am S-Bahnhof Blankenese soll ein 32-Jähriger den Hitlergruß gezeigt und verbotene Parolen gerufen haben. Nun ermitteln Bundespolizei und LKA.
Ein 32 Jahre alter Mann soll am S-Bahnhof Blankenese in Hamburg den sogenannten Hitlergruß gezeigt und eine verfassungswidrige Parole gerufen haben. Wie die Bundespolizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Dienstagabend vor zahlreichen Fahrgästen und Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Deutsche Bahn.
Aggressives Verhalten nach Graffiti
Zuvor soll der Mann in einem Aufzug der Station großflächige Graffiti mit einem Faserstift angebracht haben. Als Sicherheitsmitarbeiter ihn darauf ansprachen, habe er aggressiv reagiert und verbotene Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet. Alarmierte Beamte der Bundespolizei kontrollierten den 32-Jährigen noch vor Ort. Dabei stellte sich heraus, dass er bereits polizeilich in Erscheinung getreten war.
Strafverfahren eingeleitet
Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen Sachbeschädigung sowie wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Nach Abschluss der Maßnahmen erhielt er einen Platzverweis für die Station und wurde anschließend entlassen. Die weiteren Ermittlungen führen die Bundespolizei sowie das Landeskriminalamt Hamburg.
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Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
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