16. Oktober 2026 – Mara Schwarzenberger

​Luftverkehr

Laut Airlines kein Kerosinmangel am Hamburger Flughafen

In Frankfurt gilt die Treibstoffversorgung als angespannt, weil eine Pipeline gewartet wird. Im Norden sind dagegen keine Probleme bekannt.

Fuhlsbüttel, Flughafen, Stadtteil der Woche
Foto: Shutterstock, Foto: Shutterstock

  • Am Hamburger Flughafen melden Eurowings und Condor aktuell keinen Kerosinmangel am Airport Helmut Schmidt.
  • Für die Lagerung und den Verkauf von Flugtreibstoff in Hamburg ist unter anderem AFS Aviation Fuel Services zuständig.
  • Am Frankfurter Flughafen ist die Kerosinversorgung aufgrund von Pipeline-Wartungsarbeiten und des niedrigen Rheinpegels angespannt. Lufthansa hat deshalb Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

Den Fluggesellschaften Eurowings und Condor zufolge gibt es keinen Kerosinmangel am Hamburger Flughafen. Das teilten die zwei Airlines, die Flugzeuge in Hamburg stationiert haben, auf Anfrage mit. Nach Angaben des Flughafens sind 16 Maschinen von Eurowings in Hamburg beheimatet und sechs von Condor und der Partnergesellschaft Marabu.

Hamburger Flughafen überlässt Kerosinversorgung externem Betreiber

Der Airport Helmut Schmidt teilte auf Anfrage mit, der Flughafen sei nicht in die Beschaffung, die Lagerung und den Verkauf von Kerosin eingebunden. Der Airport stellt lediglich Flächen bereit. Ein Tanklager am Flughafen betreibt demnach das Hamburger Unternehmen AFS Aviation Fuel Services. Der Hamburger Flughafen ist nach Passagierzahlen der fünftgrößte des Landes und der meistfrequentierte Norddeutschlands. Im vergangenen Jahr gab es rund 14,8 Millionen Passagiere.

Angespannte Versorgung in Frankfurt

Am Frankfurter Flughafen, einem internationalen Drehkreuz, gilt die Versorgungslage mit Kerosin als angespannt. Hintergrund ist laut Betreiber Fraport unter anderem die Wartung einer Pipeline, über die der Flughafen beliefert wird. Nach Informationen der BILD ist zudem der niedrige Rheinpegel ein möglicher Belastungsfaktor, da Tankschiffe den für die Energieversorgung wichtigen Fluss nur eingeschränkt befahren können. Die Lufthansa hat Crews angewiesen, auf Flügen nach Frankfurt zusätzlichen Treibstoff aufzunehmen. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Flüge musste die Airline nach eigenen Angaben nicht streichen.

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(Quelle: dpa)

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