17. März 2026 – Mara Schwarzenberger
Unter der Sternbrücke in Altona steht ein großer Umbau an. Autos bekommen weniger Platz, Busse und Radfahrer profitieren von eigenen Spuren. Zunächst als Provisorium, ab 2028 langfristig.
Unter der Sternbrücke herrscht noch Baustellen-Chaos. Bald soll die Kreuzung Stresemannstraße/Max-Brauer-Allee moderner und sicherer werden. Rund 24.000 Autos und 41.000 Busfahrgäste passieren die Kreuzung täglich. Mit dem Einhub der neuen Sternbrücke im August wird die Verkehrsführung angepasst. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, wird zunächst ein Provisorium eingerichtet.
Provisorium als Testfeld
Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) stellt zunächst ein Provisorium unter der neuen Brücke auf. „Dessen Ausgestaltung entstand über Verkehrsmodellierungen und Bürgerbeteiligung“, sagt LSBG-Sprecher Henning Grabow auf Anfrage des Abendblatts. Der Verkehrsversuch wird regelmäßig ausgewertet.
So sieht die neue Verkehrsführung aus
Busse bekommen auf den jeweils 800 Metern vor der Kreuzung eigene Spuren und Vorrang an den Ampeln. Außerdem werden die Haltestellen verlegt und mit neuen Wartebereichen ausgestattet. Für Autos steht im Kreuzungsbereich künftig nur noch eine Spur pro Richtung zur Verfügung und das Rechtsabbiegen in die Max-Brauer-Allee wird in beiden Richtungen verboten. Radfahrer können künftig 440 Meter auf geschützten Radwegen unterwegs sein, davon 340 Meter mit physischer Trennung vom übrigen Verkehr. Die neuen Fußwege werden vom Radverkehr getrennt und erhalten taktile Leitelemente, um die Barrierefreiheit zu verbessern.
Langfristiger Umbau ab 2028
Das Provisorium dient als Test und Übergangslösung. Große Kabelhilfstrassen blockieren den endgültigen Ausbau bis 2028. Die Erfahrungen fließen in die Planung des endgültigen Umbaus ein, der ab Frühjahr 2028 umgesetzt werden soll.
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Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
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