22. Juli 2026 – Isabell Wüppenhorst
Das Verbot soll für mehr Sicherheit und Sauberkeit sorgen. Es wird am Hamburger Hauptbahnhof, im Bahnhof Altona sowie in allen U- und S-Bahnen, Bussen und an den Haltestellen durchgesetzt. Aber wer wird das Verbot an den Bahnhöfen in Zukunft durchsetzen?
- Die Deutsche Bahn will ab Mitte Oktober ein Alkoholverbot in sämtlichen deutschen Bahnhöfen durchsetzen. Damit sollen unter anderem Streitigkeiten reduziert und die Sauberkeit erhöht werden.
- In Hamburg wird ein solches Verbot bereits durchgesetzt, was laut der Deutschen Bahn zu spürbaren Erfolgen führt.
- Das Verbot hat nun jedoch Diskussionen ausgelöst. Vor allem geht es um die Frage: Wer wird das Verbot durchsetzen?
Weniger Streitigkeiten, mehr Sicherheit und mehr Sauberkeit: Das erhofft sich die Deutsche Bahn von dem geplanten Alkoholverbot, das ab Mitte Oktober außerhalb der Gastronomiebereiche in sämtlichen deutschen Bahnhöfen gelten soll. In Hamburg gibt es ein solches Verbot bereits, mit dem laut der Deutschen Bahn gute Erfahrungen gemacht wurden.
In Hamburg habe man bereits spürbare Verbesserungen erzielt
Konflikte seien spürbar zurückgegangen, die Sicherheit habe sich erhöht und die Reisenden fühlten sich sicherer. Dazu muss man allerdings sagen, dass neben dem Alkoholverbot auch ein Waffenverbot besteht und die Quattro-Streife für mehr Sicherheit sorgen soll. Das Alkoholverbot gilt in Hamburg bereits jetzt nicht nur am Hauptbahnhof, sondern auch in Altona sowie in allen U- und S-Bahnen, Bussen und an den Haltestellen. Neben der Sicherheit und der Reduzierung von Konflikten sei zudem der Reinigungsaufwand zurückgegangen.
Wer soll das Verbot künftig durchsetzen?
Die Frage, wer das Alkoholverbot künftig durchsetzen soll, hat einige Diskussionen ausgelöst: Politiker von CDU und SPD sowie die Gewerkschaft der Polizei sind sich einig, dass die Deutsche Bahn hier selbst in der Verantwortung ist. Sie habe das Hausrecht. Zwar hat die Bahn aktuell bereits mehr als 4.000 eigene Sicherheitskräfte im Einsatz, diese Kapazitäten reichen jedoch nicht aus, um ein flächendeckendes Alkoholverbot überall konsequent durchzusetzen.
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Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
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