25. August 2026 – Isabell Wüppenhorst

72. Verhandlungstag

Richterin im Block-Prozess fällt aus - Ersatz rückt nach

Der Prozess um die Entführung der Block-Kinder dauert schon länger als ein Jahr. Nun kann eine Richterin nicht bis zum Schluss dabei sein. Was ist die Konsequenz?

Christina Block und Anwalt Ingo Bott
Christina Block (r), Anwalt Ingo Bott (l)/ Foto: picture alliance/dpa/Pool dpa | Marcus Brandt, Foto: picture alliance/dpa/Pool dpa

  • Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder fällt eine Richterin aus.
  • Angesichts der Länge des Verfahrens sei jedoch von Beginn an eine Ergänzungsrichterin dabei gewesen.
  • Der Hamburger Block-Prozess dauert bereits schon länger als ein Jahr.

Im Hamburger Block-Prozess fällt eine Richterin aus. Das sei aber unproblematisch, sagte eine Gerichtssprecherin am Rande des 72. Verhandlungstages im Landgericht. Angesichts des langen Verfahrens sei von Anfang an eine sogenannte Ergänzungsrichterin für genau so einen Fall dabei gewesen. "Die Ergänzungsrichterin ist nachgerückt in das Kerngremium, das am Ende hier die Entscheidung treffen wird. Sie hat von Tag eins an jede Sekunde dieser Hauptverhandlung mitbekommen."

Prozess um die Entführung der Block-Kinder

Die Unternehmerin Christina Block ist angeklagt, eine israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihren damals 10-jährigen Sohn und die 13 Jahre alte Tochter in der Silvesternacht 2023/24 vom Wohnort des Vaters in Dänemark nach Deutschland zu entführen. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette "Block House" beteuert ihre Unschuld. Insgesamt gibt es in dem Prozess sieben Angeklagte. Nur ein 37-Jähriger aus Israel hat die Vorwürfe der Anklage eingeräumt.


undefined
Radio Hamburg Live
Audiothek