03. August 2026 – Mara Schwarzenberger

Friedliche Stimmung

Rund 300.000 Menschen bei CSD in Hamburg

Nur eine Woche nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin zeigt die queere Community in Hamburg Flagge. Hunderttausende sind auf den Straßen.

CSD Hamburg
Parade zum Christopher Street Day (CSD) über den Steindamm / Foto: picture alliance/dpa | Markus Scholz, Foto: picture alliance/dpa

  • Rund 300.000 Menschen nahmen am Christopher Street Day (CSD) in Hamburg teil.
  • Die Parade stand unter dem Motto "Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst!" und verlief mit 60 Festwagen durch St. Georg in Richtung Innenstadt.
  • Trotz erhöhter Aufmerksamkeit nach dem Anschlag auf den Berliner CSD verlief die Veranstaltung laut Polizei friedlich und ohne Zwischenfälle.

Eine Woche nach dem tödlichen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat ein Umzug der queeren Community in Hamburg rund 300.000 Menschen auf die Straße gebracht. Mit 60 Lastwagen als fahrende Bühnen von Unternehmen, Vereinen, Parteien und evangelischer Kirche bewegte sich die Parade durch den Stadtteil St. Georg in Richtung Innenstadt. Das Motto lautete: "Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst!".

So viele Menschen auf den Straßen wie nie zuvor

Die Zahl von 300.000 Teilnehmern nannte eine Polizeisprecherin nach Absprache mit dem Veranstalter, dem Verein Hamburg Pride. Zahlreiche Menschen verfolgten den Umzug als Zuschauer. Es seien so viele auf den Straßen gewesen wie nie zuvor bei einem Christopher Street Day in Hamburg, erklärte Vereinssprecher Manuel Opitz. Im vergangenen Jahr waren etwa 260.000 Menschen gekommen. Die Demonstration fand zum 46. Mal statt.

Friedliche Stimmung in Hamburg

Die Polizei sprach von einer friedlichen und ausgelassenen Stimmung. Es sei zu keinen Zwischenfällen gekommen. In Berlin hatte der islamistische Attentäter Abdul B. mit einem Auto mehrere Menschen angefahren und weitere vermutlich mit einer Machete attackiert. Eine Frau aus Polen starb, 31 Menschen wurden verletzt. Der 21-Jährige war am Sonntagabend (26. Juli) bei einem Polizeieinsatz erschossen worden.

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(Quelle: dpa)

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