16. April 2026 – Sebastian Tegtmeyer

13-Jähriger in Lebensgefahr

Zeugensuche nach schwerem Unfall in Stellingen

Nach dem schweren Verkehrsunfall Mittwochabend auf der Kieler Straße in Höhe der Bushaltestelle "Wördemannsweg", bei dem ein 13-Jähriger lebensgefährlich verletzt wurde, sucht die Polizei nun Zeugen. 

Notarzt, Rettungsdienst
Foto: Ralf Liebhold / Shutterstock.com

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16.04.2026
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Bei zwei Verkehrsunfällen in Hamburg ist am Mittwoch ein Kind tödlich und ein weiteres lebensgefährlich verletzt worden. Im Stadtteil Wilstorf kam ein elfjähriger Radfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Lastwagen ums Leben. Unfallzeugen und eine Rettungswagenbesatzung bemühten sich vergeblich, den Jungen zu reanimieren. Notfallseelsorger und ein Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreuten den Lastwagenfahrer, Ersthelfer, Zeugen und Angehörige des Kindes.

Die Unfallursache ist bislang ungeklärt

Der Lastwagenfahrer habe vom Freudenthalweg in die Winsener Straße, die Teil der B4 ist, abbiegen wollen, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Zur Klärung des Unfallhergangs setzte die Polizei einen 3D-Scanner ein und zog einen Sachverständigen hinzu. Es könne länger dauern, bis ein Ergebnis vorliege. Zeugen des Unfalls wurden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Polizei sucht Zeugen nach Unfall mit 13-Jährigem

In Hamburg-Stellingen wurde am späten Mittwochabend ein 13-Jähriger von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt. Rettungskräfte brachten das Kind in Begleitung eines Notarztes ins Krankenhaus. Es bestehe weiterhin Lebensgefahr, teilte eine Polizeisprecherin am Donnerstag mit.

Ein 33 Jahre alter Autofahrer sei auf der Kieler Straße stadteinwärts in Richtung A7-Anschlussstelle Stellingen gefahren. Aus seiner Sicht sei der Junge von links auf die Fahrbahn gelaufen. Er habe die Straße in Höhe der Bushaltestelle "Wördemannsweg" überqueren wollen, erklärte die Sprecherin. Aus bislang ungeklärter Ursache sei das Auto mit dem Kind kollidiert.

Zuvor hatte die Polizei mitgeteilt, nach ersten Erkenntnissen sei der Junge aus einem Busch auf die Fahrbahn getreten und habe die Kieler Straße unachtsam und zügig überquert, weil er seine Familie auf der anderen Straßenseite gesehen habe. Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben oder Hinweise geben können, sich beim Hinweistelefon der Polizei unter 040/4286-56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Zahl der verunglückten Kinder um 25 Prozent gestiegen

Laut Verkehrssicherheitsbilanz der Polizei für 2025 nahm die Zahl der verunglückten Kinder im vergangenen Jahr von 365 auf 457 zu – ein Anstieg um 25,2 Prozent. Ein Kind kam ums Leben - der Elfjährige wurde Anfang Mai vergangenen Jahres von einem Transporter erfasst, als er im Stadtteil Neugraben-Fischbek mit dem Fahrrad zur Schule fuhr.

Radfahrer kollidiert

Ein weiterer Unfall ereignete sich am Mittwoch im Stadtteil Groß Borstel, bei dem zwei Radfahrer verletzt wurden. Ein 43-Jähriger sei auf dem Radweg an der Borsteler Chaussee stadteinwärts gefahren, als ihm ein 69-Jähriger in falscher Fahrtrichtung entgegenkam, sagte die Polizeisprecherin. Beide Radfahrer stießen zusammen und wurden danach vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

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(Quelle: dpa)

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