24. Juni 2026 – Mara Schwarzenberger
Eine BTS-Anhängerin aus Brasilien ist in Südkorea wegen wiederholter Belästigung von Jungkook verurteilt worden. Die Frau soll den K-Pop-Star mehrfach an seinem Wohnhaus aufgesucht und trotz behördlicher Anordnungen nicht von ihm abgelassen haben.
- Eine BTS-Anhängerin aus Brasilien wurde wegen Stalkings von Jungkook zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
- Die Frau soll den Sänger 22 Mal an seinem Wohnhaus aufgesucht und einmal 133 Mal an seiner Haustür geklingelt haben.
- Trotz Warnungen und eines Kontaktverbots setzte sie ihre Besuche fort.
- Nun droht ihr die Abschiebung aus Südkorea.
Nach Angaben des Gerichts begann die Frau im Dezember 2025 damit, Jungkook an seinem Wohnsitz in Seoul aufzusuchen. Dabei soll sie sich vor dem Anwesen aufgehalten, Gegenstände über die Mauer geworfen sowie Briefe und Fotos an seinem Haus hinterlassen haben., wie BBC berichtet. Vor Gericht erklärte die Frau, sie habe aus Liebe zu dem BTS-Star gehandelt.
133 Mal an der Tür geklingelt
Besonders ein Vorfall sorgte für Aufsehen. Nur wenige Tage nach ihrem ersten Besuch soll die Brasilianerin insgesamt 133 Mal an Jungkooks Haustür geklingelt haben. Das Gericht wertete dieses Verhalten als Zeichen einer "extremen Besessenheit". Insgesamt soll die Frau das Anwesen des Sängers 22 Mal aufgesucht haben.
Warnungen und Kontaktverbot ignoriert
Nachdem die Frau einem Essenslieferanten gefolgt sein soll, um über einen Seiteneingang auf das Grundstück zu gelangen, wurde sie im Dezember festgenommen. Bereits einen Tag später kam sie wieder frei, verbunden mit der deutlichen Aufforderung, sich von Jungkooks Wohnhaus fernzuhalten. Da sie die Besuche dennoch fortsetzte, verhängten die Behörden später ein Kontaktverbot. Sie durfte sich dem Grundstück nicht mehr auf weniger als 100 Meter nähern. Auch diese Maßnahme blieb offenbar wirkungslos.
Bewährungsstrafe und mögliche Abschiebung
Ein Bezirksgericht in Seoul verurteilte die Frau nun zu einer einjährigen Freiheitsstrafe, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Zusätzlich droht ihr die Abschiebung aus Südkorea, sofern sie das Urteil nicht erfolgreich anficht. Bei der Strafzumessung berücksichtigte das Gericht laut Berichten unter anderem, dass die Gefahr einer erneuten Tat als vergleichsweise gering eingeschätzt werde.
Jungkook bereits mehrfach Ziel von Fans
Es ist nicht das erste Mal, dass Jungkook mit derartigen Vorfällen konfrontiert wird. Bereits im vergangenen Jahr wurde eine Frau aus China festgenommen, nachdem sie versucht haben soll, in das Haus des BTS-Mitglieds einzudringen – nur wenige Stunden nach dessen Rückkehr aus dem Militärdienst.
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