06. Mai 2026 – Mara Schwarzenberger

Klare Ansage im Podcast

Billie Eilish spricht offen über Schönheitsdruck und Tourette

Billie Eilish hat sich im Podcast von Amy Poehler offen über Schönheitsdruck, das Älterwerden und ihr Leben mit dem Tourette-Syndrom geäußert. Die Sängerin erklärte außerdem, warum sie keine Schönheitsoperationen möchte.

Billie Eilish New York
Foto: picture alliance / Sipa USA | Anthony Behar, Foto: picture alliance / Sipa USA

Billie Eilish sprach offen darüber, wie sich ihre Sicht auf Schönheit und das Älterwerden verändert hat. Während sie als Teenager noch dachte, für immer jung zu bleiben, freue sie sich heute bewusst darauf, älter zu werden und sich äußerlich nicht künstlich zu verändern.

"Ich möchte mein Gesicht behalten"

Im Podcast "Good Hang with Amy Poehler" erklärte die 24-Jährige, dass sie keine plastischen Eingriffe an sich vornehmen lassen wolle. "Ich freue mich rießig darauf, älter zu werden", sagte die Sängerin. Sie wünsche sich, dass ihre Kinder später Ähnlichkeiten mit ihr erkennen können und nicht "irgendeine verpfuschte Version" ihres Gesichts sehen.

Kritik an Schönheitsdruck

Eilish sprach außerdem darüber, wie sich ihr Blick auf das Älterwerdne verändert habe. Mit 17 habe sie gedacht, sie würde für immer so bleiben wie damals. Heute freue sie sich dagegen darauf, älter zu werden und sich weiterzuentwickeln. Bereits in der Vergangenheit hatte Billie Eilish den gesellschaftlichen Schönheitsdruck kritisiert. Besonders problematisch finde sie es, wenn Prominente kosmetische Eingriffe verschweigen und dadurch unrealistische Erwartungen vermitteln.

Billie Eilish spricht über Tourette-Syndrom

Außerdem sprach die Sängerin offen über ihr Leben mit dem Tourette-Syndrom, mit dem sie bereits seit ihrer Kindheit lebt. Während Interviews versuche sie oft, ihre Tics zu unterdrücken. "Sobald ich den Raum verlasse, muss ich alles rauslassen", erklärte Eilish. Viele ihrer Tics seien für Außenstehende kaum sichtbar, weil sie diese bewusst kontrolliere. Teilweise würden ihre Arme oder Knie während Gesprächen jedoch dauerhaft angespannt sein. Wenn Menschen ihre Tics bemerken, würden manche oft denken, sie mache Witze, etwas, das sie nach eigenen Worten verletzend findet.

Konzertfilm startet im Kino

Morgen (7. Mai) erscheint ihr Konzertfilm "Hit Me Hard and Soft: The Tour (Live in 3D)" im Kino. Für das Projekt arbeitete die Musikerin mit "Titanic"-Regisseur James Cameron zusammen.

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