17. Juni 2026 – Chiara-Lee Haartje
Nach dem Ende ihrer Beziehung mit Orlando Bloom schlägt Katy Perry neue Töne an. In ihrem kommenden Song „Watch It Burn“ zeigt sich die Popstar-Ikone so verletzlich und ungefiltert wie selten zuvor – und gesteht, dass sie ihre Wut jahrelang unterdrückt hat.
Darum geht es:
- Katy Perry spricht im Podcast über ihre Emotionen
- "Watch it burn" als Sprachrohr
Für Katy Perry war 2025 offenbar ein Jahr voller Umbrüche. Nach der Trennung von ihrem langjährigen Partner Orlando Bloom, mit dem sie Tochter Daisy Dove hat, verarbeitet die Sängerin ihre Emotionen nun in neuer Musik. Im Podcast „Unfamous with Justin Tranter“ sprach die 41-Jährige offen darüber, wie sehr sie die vergangenen Monate geprägt hätten. „Letztes Jahr war ziemlich hart“, erklärte die „I Kissed A Girl“-Interpretin und verriet, dass sie sich erstmals bewusst erlaubt habe, ihre Wut zuzulassen.
„Watch It Burn“ zeigt eine neue Seite der Sängerin
Der neue Song „Watch It Burn“ beschäftigt sich laut Perry mit ihrer „Dunkelheit“ und den Gefühlen, die sie lange verdrängt habe. „Ich habe mir mein ganzes Leben lang nicht erlaubt, wütend zu sein, obwohl ich bei manchen Dingen verdammt wütend hätte sein sollen“, sagte sie. Anstatt sich weiter in Selbstmitleid zu verlieren, habe sie beschlossen, den Schmerz zuzulassen und daraus zu lernen. Die Sängerin beschrieb den kreativen Prozess als eine Art Befreiungsschlag.
Neue Liebe mit Justin Trudeau
Trotz aller Herausforderungen blickt Katy Perry inzwischen wieder optimistisch nach vorne. Bei der Premiere ihres Konzertfilms „Katy Perry: The Lifetimes Tour – Live from Paris“ beim Tribeca Film Festival schwärmte sie von ihrem neuen Partner, dem ehemaligen kanadischen Premierminister Justin Trudeau. „Ich bin sehr verliebt“, erklärte die Sängerin und beschrieb ihren Partner als den „Anker“, der ihr heute Halt gebe. Die Beziehung habe ihr geholfen, sich geerdeter und vollständiger zu fühlen.
„Wenn man durch die Hölle geht, geht man weiter“
Rückblickend sprach Perry auch über die dunklen Momente des vergangenen Jahres. Es habe Tage gegeben, die „wirklich, wirklich schwer“ gewesen seien. Dennoch habe sie weitergemacht – für ihre Fans, ihre Tochter und sich selbst. „Ich bin durchs Feuer gegangen. Wenn man durch die Hölle geht, geht man weiter“, sagte die Musikerin.
Mit 40 gelassener als je zuvor
Katy Perry glaubt, dass sich ihre Sichtweise mit dem Alter verändert hat. Während man in den Zwanzigern seine Gefühle entdecke und in den Dreißigern versuche, sie zu ordnen, gehe man in den Vierzigern deutlich entspannter mit ihnen um. „In den Vierzigern ist es einem egal, was sie bringen“, erklärte die Sängerin. Zugleich betonte sie, dass auch Superstars nicht vor Kummer, Traurigkeit oder Schmerz geschützt seien. „Jeder ist auf seine eigene Weise davon betroffen“, so Perry.
Mit „Watch It Burn“ dürfte Katy Perry ihren Fans nun einen besonders persönlichen Einblick in diese Gefühlswelt geben – und möglicherweise eines ihrer emotionalsten Kapitel überhaupt aufschlagen.
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