20. Mai 2026 – Chiara-Lee Haartje (deaktiviert)

Gericht stoppt Verfahren

Psychiatrische Begutachtung im Fall um Schüsse auf Rihannas Anwesen angeordnet

Nachdem eine Frau beschuldigt wird, auf das Anwesen von Rihanna geschossen zu haben, stoppte ein Gericht das Verfahren. Nun soll ihre psychische Verfassung untersucht werden.

Rihanna
Rihanna auf der Eröffnungsfeier der Met Gala 2026 I Foto: picture alliance / DPRF/STAR MAX/IPx | DPRF/STAR MAX/IPx

Die Angeklagte Ivanna Ortiz muss sich wegen versuchten Mordes sowie weiterer schwerer Straftaten verantworten. Laut Gerichtsdokumenten soll sie insgesamt rund 20 Schüsse auf das Haus der Sängerin abgegeben haben. Richterin Shannon Cooley setzte das Verfahren jedoch zunächst aus, nachdem Hinweise auf mögliche psychische Probleme der Beschuldigten vorgelegt wurden.

Ortiz soll nun durch das zuständige Gericht für psychische Gesundheit untersucht werden. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob sie in der Lage ist, die juristischen Abläufe und die gegen sie erhobenen Vorwürfe vollständig zu verstehen.

Schüsse auf Anwesen von Rihanna und A$AP Rocky

Die Staatsanwaltschaft wirft Ortiz vor, am 8. März gezielt zum Anwesen von Rihanna gefahren zu sein und dort mit einem halbautomatischen Gewehr das Feuer eröffnet zu haben. Während des Vorfalls sollen sich neben der Sängerin auch ihr Ehemann A$AP Rocky, die gemeinsamen Kinder sowie Rihannas Mutter auf dem Grundstück befunden haben.

Berichten zufolge brachte A$AP Rocky sich und seine Familie in Sicherheit, nachdem die ersten Schüsse gefallen waren. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Schwere Vorwürfe gegen die Angeklagte

Die Anklage gegen Ortiz umfasst neben versuchtem Mord auch zehn Fälle von Körperverletzung mit einer halbautomatischen Waffe sowie mehrere Anklagepunkte wegen Schüssen auf ein bewohntes Gebäude. Die Beschuldigte plädierte bislang auf nicht schuldig.

Der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt Alexander Bott bezeichnete den Vorfall bei einer früheren Anhörung als „äußerst gefährliche und vorsätzliche Schießerei“. Laut den Ermittlern dauerte die Attacke mehrere Sekunden und hätte tödlich enden können.

Psychische Gesundheit rückt in den Mittelpunkt

Die Entscheidung des Gerichts zeigt, welche zentrale Rolle die psychische Verfassung der Angeklagten im weiteren Verlauf des Verfahrens spielen wird. Bereits eine Woche zuvor war ein ähnlicher Antrag noch abgelehnt worden, weil die Beweise für Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit damals als unzureichend galten.

Mit der angeordneten Begutachtung wird nun geprüft, ob Ortiz überhaupt verhandlungsfähig ist. Erst danach kann entschieden werden, wie das Strafverfahren fortgesetzt wird.

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(Quelle: Music News)

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