02. Juni 2026 – Mara Schwarzenberger
Sabrina Carpenter erlebt aktuell einen echten Albtraum. Die Sängerin hat eine einstweilige Verfügung gegen einen mutmaßlichen Stalker erwirkt, nachdem es laut Gerichtsunterlagen zu mehreren beängstigenden Vorfällen an ihrem Zuhause gekommen sein soll.
Sabrina Carpenter hat vor Gericht eine einstweilige Verfügung gegen einen mutmaßlichen Stalker erwirkt. Die Sängerin beschreibt mehrere Vorfälle an ihrem Wohnhaus, die bei ihr massive Angst ausgelöst hätten. Laut Gerichtsunterlagen soll ein Mann namens William Applegate in den vergangenen Wochen wiederholt unangekündigt vor ihrem Haus erschienen sein. Dabei habe er mehrfach behauptet, Carpenter persönlich zu kennen und von ihr erwartet zu werden.
Mutmaßlicher Stalker soll versucht haben, ins Haus einzudringen
Besonders alarmierend sei ein Vorfall am 23. Mai 2026 gewesen. Laut Carpenter habe der Mann das Grundstück ihrer Nachbarin betreten, um den Sicherheitszaun zu umgehen. Anschließend soll er bis zu ihrer Haustür gelangt sein und versucht haben, die Tür zu öffnen. Als diese verschlossen blieb, habe er geklopft und Sturm geklingelt, bis schließlich die Polizei eintraf und ihn festnahm. In ihrer eidesstattlichen Erklärung betont die Sängerin, die Behauptung des Mannes, sie würden sich kennen, sei "eine glatte Lüge" gewesen. Nur wenige Stunden nach seiner Festnahme sei er erneut vor ihrem Haus aufgetaucht. Einen weiteren Tag später habe er sein Auto dort geparkt und das Grundstück beobachtet.
Gericht ordnet Mindestabstand an
Ein Richter in Los Angeles gab Carpenters Antrag inzwischen statt. Der mutmaßliche Stalker muss nun mindestens rund 90 Meter Abstand zu der Sängerin, ihrem Zuhause, ihrem Arbeitsplatz sowie weiteren Bewohnern des Hauses halten. Carpenter erklärte vor Gericht, das Verhalten des Mannes wirke wie gezieltes Stalking und Überwachung. Besonders beängstigend sei für sie gewesen, dass er offenbar überzeugt gewesen sei, willkommen zu sein.
Weitere Anhörung im Juni
Eine weitere Gerichtsanhörung zur möglichen Verlängerung der Verfügung ist für den 17. Juni angesetzt. Außerdem muss der Mann sich wegen Hausfriedensbruchs vor Gericht verantworten. Auch ein Ermittler des LAPD äußerte sich in den Unterlagen besorgt. Das Verhalten des Mannes passe zu typischen Mustern einer "fixierten und besessenen Person" und könne ein ernstes Sicherheitsrisiko darstellen.
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