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Der Live-Ticker zum Coronavirus in Hamburg

Coronavirus, Bluttest, Shutterstock

Die Zahl der Coronavirus-Infizierten steigt in Hamburg weiter an. Im Live-Ticker erfahrt ihr alle News zur aktuellen Lage in Hamburg.

Das neuartige Coronavirus hat immer mehr Auswirkungen auf das Leben in unserer Hansestadt. Nicht nur die Angst vor dem Virus SARS-CoV-2 begleitet einen durch den Tag, Veranstaltungen wurden untersagt, Geschäfte schließen und soziale Kontakte sollen auf ein Minimum reduziert werden. Menschen, die aus ihrem Urlaub aus jetzigen Corona-Risikogebieten zurückkehren, sollen den Schulen, Kitas und Altenpflegeeinrichtungen fernbleiben. Die Zahl der Erkrankten in Hamburg steigt täglich. Wir halten euch mit dem Live-Ticker auf dem Laufenden.

Nichts verpassen im Corona-Live-Ticker!

Die Corona-Krise ist in ganz Deutschland angekommen. Das trägt viele Konsequenzen mit sich. Welche Veranstaltungen und Events werden abgesagt? Was berichtet die Gesundheitsbehörde? Und wie entwickelt sich die Zahl der infizierten Patienten weiter? Das alles erfahrt ihr im Live-Ticker, wo wir euch montags bis freitags zwischen 7 und 20 Uhr und am Wochenende zwischen 9 und 18 Uhr immer auf dem aktuellen Stand halten!

Alle NewsDer Live-Ticker zum Coronavirus in Hamburg

31.03.2020 um 12:07 Uhr

Hamburg führt bundesweit die Infektionsliste an

Mit einem Wert von 120,3 Infektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner führt Hamburg die Infektionsliste bundesweit an. Der Bundesdurchschnitt liegt lag am Dienstvormittag bei 75,3. Bis dahin sind in ganz Deutschland 62.608 registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

31.03.2020 um 11:35 Uhr

Zahl der Corona-Toten in Schleswig-Holstein steigt

In Schleswig-Holstein sind nun neun Menschen an dem Coronavirus gestorben. Laut Kieler Landesregierung handle es sich bei den zwei neuen Todesfällen um jeweils ein Todesopfer in den Kreisen Plön und Rendsburg-Eckernförde.

31.03.2020 um 11:20 Uhr

Backhus startet Lieferservice

In Eppendorf hat die Bäckerei Dat Backhus einen Lieferservice für Kunden gestartet. Die Pakete, die jeweils 10 Euro kosten, beinhalten je nach Wahl fünf gemischte Brötchen oder fünf Knackfrische sowie eine Platte Butterkuchen oder vier Franzbrötchen und zusätzlich ein Doppelback- oder Fitkorn-Brot.

Bestellungen können montags bis freitags zwischen 8 und 15 Uhr telefonisch unter Telefon 040/ 789770 abgegeben werden. Die Lieferung erfolgt am Folgetag bzw. an einem Wunschtermin von 8 bis 12 Uhr.

Sollte das Projekt gut angenommen werden, sind weitere Liefergebiete geplant.

31.03.2020 um 10:45 Uhr

Krankenhauspersonal darf Scooter kostenlos nutzen

Mitarbeiter in den sogenannten systemrelevanten Berufen dürfen die E-Scooter von Tier kostenlos nutzen. Mit dem "Heroes"-Programm will das Unternehmen Krankenhauspersonal, Supermarkt- und Apotheken-Angestellte oder auch Polizei und Feuerwehr unterstützen.

Das Angebot gilt in Deutschland, Schweden, Finnland und Norwegen. In Italien, Frankreich, Spanien, Österreich und der Schweiz hat Tier den Betrieb dagegen vorerst eingestellt. In Hamburg sollen die Roller nun verstärkt vor Krankenhäusern und anderen Knotenpunkten platziert werden.

"Momentan ist der Öffentliche Personennahverkehr für viele Menschen nicht mehr die erste Wahl, und wir bieten hier eine Alternative", sagt Tier-Mitgründer Lawrence Leuschner.

Die Scooter sollen bei der Wartung regelmäßig desinfiziert werden. Auch die Mitarbeiter seien in den Bereichen Hygiene und Social Distancing und geschult worden.

31.03.2020 um 10:11 Uhr

Neues Angebot für den Norderstedter Einzelhandel, Restaurants & Dienstleister

Die beiden Veranstalter Oliver Hauschildt und Thomas Will aus Norderstedt haben sich für den Einzelhandel, Dienstleister und Restaurants in Norderstedt etwas einfallen lassen. Auf der Homepage http://norderstedtbleibtzuhause.jimdosite.com können sich Einzelhändler, Restaurants und Dienstleister mit Ihren Öffnungs- und Lieferzeiten eintragen lassen. Der Eintrag ist kostenfrei!

31.03.2020 um 9:44 Uhr

Circus Roncalli bewegt die Kinder

Der Circus Rincalli startet eine besondere Aktion: Ab Donnerstag, den 2.4. um 10:15 Uhr, startet der "Roncalli-Dance-Break". Kinder in ganz Deutschland und ganz Österreich sollen sich Zuhause täglich fünf Minuten Zeit nehmen um den „Roncalli-Dance“ zu tanzen. "Bewegung und Freude ist gerade in dieser schweren Zeit sehr wichtig. Ganz nach Roncalli heißt es ab jetzt: Vergesst Euren Kummer und Eure Sorgen und kommt in unsere Herzen!“, so Roncalli-Gründer und -Direktor Bernhard Paul. Yogi wird Montag bis Freitag täglich um 10:15 Uhr auf Circus Roncalli LIVE mit den Kindern tanzen. Die Videos mit dem "Roncalli-Dance" können anschließend auf Facebook und Instagram mit dem Hashtag #roncallidance gepostet werden.

31.03.2020 um 9:22 Uhr

Stellungnahme von André Mücke, Vizepräses der Handelskammer Hamburg Start der Corona Soforthilfen für Unternehmen

„Endlich können Unternehmen in Hamburg ihre Anträge über die finanzielle Soforthilfe stellen. Erfreulich ist, dass die Hamburger Wirtschaft neben der Soforthilfe der Stadt Hamburg auch auf die Mittel des Bundes zurückgreifen kann. Das wird vor allem die kleinen Unternehmen entlasten. Viele Unternehmen befinden sich bereits heute in Existenznöten. Das betrifft auch Unternehmen, die nicht direkt von den Allgemeinverfügungen betroffen, sondern beispielsweise als Dienstleister oder in der Tourismusbranche tätig sind. Wichtig war daher, dass auch diese Unternehmen Soforthilfe beantragen können. Entscheidend ist jetzt, dass die Zeit zwischen der Antragstellung und der Überweisung so kurz wie möglich ist. Nur so haben wir die Chance eine Insolvenzwelle noch abzuwenden.

Einen Link zum Online-Antrag auf Soforthilfe sowie ein Schaubild mit einem Überblick für Unternehmen zu allen Angeboten der Stadt Hamburg und des Bundes gibt es unter www.hk24.de/soforthilfen.“

31.03.2020 um 8:05 Uhr

Zoos benötigen 100 Millionen Euro Soforthilfe

Der Verband der Zoologischen Gärten wendet sich mit der dringlichen Bitte um ein Soforthilfe-Programm in Höhe von 100 Millionen Euro an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Im Schreiben, das heute auch an Finanzminister Olaf Scholz, Wirtschaftsminister Peter Altmaier, die Ministerpräsidenten der Bundesländer sowie den Präsidenten des Deutschen Städtetages Herrn Burkhard Jung geht, macht Jörg Junhold, Präsident des Verbandes und Zoodirektor in Leipzig, auf die wirtschaftlich angespannte Lage für Zoos aufmerksam. „Anders als andere Einrichtungen können wir unseren Betrieb nicht einfach runterfahren – unsere Tiere müssen ja weiterhin gefüttert und gepflegt werden“, sagt Junhold zur derzeitigen Situation, in der die Zoos wegen der Corona-Pandemie für Besucher geschlossen wurden. „Momentan arbeiten wir aber ohne Einnahmen bei gleichbleibend hohen Ausgaben.“ Wie gravierend die Lage ist, lässt sich daran erkennen, dass ein einzelner großer Zoo aktuell einen wöchentlichen Umsatzverlust von etwa einer halben Million Euro zu verkraften hat. Insgesamt 56 deutsche Zoos, darunter der Tierpark Hagenbeck, sind im Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) organisiert.

In den VdZ-Einrichtungen werden insgesamt mehr als 180.000 Wirbeltiere gepflegt und gezüchtet. Viele von ihnen gehören zu bedrohten Arten und sind Bestandteil internationaler Erhaltungszuchtprogramme. „Ein möglicher Verlust dieses wertvollen Tierbestandes wäre ein herber Rückschlag für unseren Kampf um den Erhalt der Biodiversität und käme somit einer Katastrophe gleich“, sagt VdZ-Präsident Junhold zur Lage.

Jährlich werden die 56 VdZ-Zoos in Deutschland von mehr als 35 Millionen Menschen besucht. Die meisten Zoos sind dabei Teil ihrer Kommune und je nach Wirtschaftlichkeit zu einem erheblichen Teil von deren Finanzen abhängig. Alle Mitgliedzoos brauchen die Einnahmen durch ihre Gäste, um ihre Aufgaben finanzieren und wirtschaftlich überleben zu können. Die Eigenfinanzierungsquote des laufenden Betriebs beträgt in einigen Betrieben bis zu 100%. Da davon auszugehen ist, dass viele Städte und Gemeinden gerade in strukturschwachen Regionen Deutschlands aufgrund der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten werden, weist der VdZ in seinem dringlichen Brief auf die Notwendigkeit sofortiger Unterstützung durch den Bund in dieser Notlage hin.

31.03.2020 um 7:33 Uhr

Drive-in-Teststation in Altonaer Praxis

Hamburger, die vermuten an Covid-19 erkrankt zu sein, können sich ab sofort in der Praxis Elbpneumologie in Altona in einer Drive-in-Teststation testen lassen. Das Angebot ist eine Eigeninitiative der ambulant tätigen Lungenärzte in der Praxis an der Mörkenstraße 47 in Altona-Altstadt.

"Damit wollen wir sowohl die ambulante Versorgung der Covid-19 Patienten sicherstellen als auch die Kapazitäten der Abstriche für alle Hamburger mit Symptomen wie Fieber, Husten, Halsschmerzen erhöhen", sagt die Ärztin Dr. Jennifer Engel. Wer Hilfe benötigt, kann die Praxis per E-Mail an corona@elbpneumologie.de anschreiben, sodass diese schnellstmöglich versorgt werden könnten. Das Angebot sei für die Patienten kostenlos. "Die Abstriche werden über die Krankenkassen abgerechnet", sagt Dr. Engel.

31.03.2020 um 7:27 Uhr

Erster Corona-Fall auf der Insel Föhr

Nun hat das Coronavirus auch die abgeschottete Insel Föhr erreicht. Wie die Föhr Tourismus GmbH auf Facebook mitteilte, gibt es dort den ersten Betroffenen.

"Wir haben soeben die Information erhalten, dass es den ersten bestätigten Corona-Fall auf der Insel Föhr gibt. Der Person geht es den Umständen entsprechend gut und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Wir wünschen ihr auf diesem Weg alles Gute und schnelle Genesung!!!“

Weiter heißt es: "Lassen Sie uns in diesen schwierigen Zeiten zusammenhalten und als Inselgemeinschaft füreinander da sein. Bitte bleiben Sie wenn möglich zu Hause. Aber vor allem: Bleiben Sie gesund!"

31.03.2020 um 7:24 Uhr

Karl-May-Spiele in Bad Segeberg sollen stattfinden

Finden die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg in diesem Jahr statt oder nicht? "Noch haben wir die Hoffnung für die Saison 2020", so Geschäftsführerin Ute Thienel. Eine mögliche Spielzeit sei aber von der aktuellen Entwicklung und den behördlichen Anordnungen abhängig. Sie erhofft sich nach Ende der schleswig-holsteinischen Osterferien am 19. April Klarheit. Die Premiere des Stück, "Der Ölprinz" mit Sascha Hehn und Alexander Klaws ist für den 27. Juni geplant.

30.03.2020 um 19:39 Uhr

Bundespolizei führt Bürger-Hotline wegen Grenzkontrollen ein

Wegen der Grenzkontrollen hat die Bundespolizei eine Telefon-Hotline zu den vorübergehend wieder eingeführten Grenzkontrollen eingeführt. Dort kann man sich unter anderem für den Bereich der deutsch-dänischen Grenze informieren. Das teilte die Bundespolizei mit. Man kann die Hotline unter der Nummer (0461) 31 32 300 von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr erreichen.

30.03.2020 um 19:21 Uhr

Peter Tschentscher gibt Regierungserklärung ab

Am Mittwoch beginnt die zweite Sitzung der neuen Hamburger Bürgerschaft mit einer Regierungserklärung des Bürgermeisters Peter Tschentscher. Die Erklärung wird sich um das Thema "Herausforderung für Hamburg - Gemeinsam gegen das Coronavirus" drehen. Die Sitzung findet im Großen Festsaal des Rathauses statt, damit genügend Platz zwischen den Abgeordneten eingehalten wird. Außerdem sind keine Zuschauer vor Ort zugelassen. Anstatt dessen kann man die Erklärung live online verfolgen. 

30.03.2020 um 19:09 Uhr

Technische Probleme bei Onlineanträgen für Coronahilfen

Seit heute ab 13 Uhr sollten Hamburger Unternehmer eigentlich online ihre staatlichen Soforthilfen über die Internetseite der Investitions- und Förderbank beantragen können. Doch es gab technische Probleme. Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann nahm dazu gegenüber dem Abendblatt Stellung: "Wir waren eigentlich guter Dinge, doch bei einem Sicherheitscheck wurde ein Datenleck festgestellt. Und das muss erst geschlossen werden. Wir tragen Verantwortung für die Sicherheit der sensiblen Daten, die uns anvertraut werden. Das ist absolut wichtig."

30.03.2020 um 18:50 Uhr

Neue Plattform: Personal-Tausch für Unternehmen

Es gibt ein neues Online-Portal für Unternehmen: Personal-Tausch.de vernetzt Unternehmen, die wegen der Corona-Krise Über- oder Unterkapazitäten ihres Personals haben. Die Betriebe können sich auf der Webseite Annoncen ansehen oder selbst kostenlos einstellen und, wenn nötig, Personal austauschen. 

30.03.2020 um 18:00 Uhr

Corona-Sorgen-Telefon für Eltern 

Die Hamburger Schulbehörde bietet ab sofort ein Corona-Sorgen-Telefon für Eltern an, das bei Schul- und Erziehungsproblemen in der Krise helfen soll. Die Hotline kann angerufen werden, wenn Konflikte in der Familie auftreten, Kinder Probleme mit dem Lernen haben oder Angehörige krank werden. Das Corona-Sorgen-Telefon ist von montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 16 Uhr kostenlos und auf Wunsch auch anonym erreichbar. Anrufen könnt ihr unter der (040) 428 12 8209  oder (040) 428 12 8219 oder  (040) 428 12 8050.

30.03.2020 um 17:25 Uhr

 Ein guter gemeinsamer Alltag mit den Kindern zuhause

Ein gemeinsamer Alltag mit den Kindern ist in Quarantäne-Zeit nicht immer ganz einfach. Deshalb gibt es nun eine digitale Elterninfo von Kita-Einstieg Hamburg. Informationen für Familien rund um Kitas, den Kita-Einstieg Ihres Kindes und den Alltag zu Hause mit vielen einfach erklärten und häufig auch mehrsprachigen Anregungen und Tipps rund um den gelungenen Kita-Einstieg gibt es unter  www.kitainfo.hamburg.

30.03.2020 um 17:20 Uhr

Ehemaliger HSV-Kapitän an Covid-19 erkrankt

Der ehemalige HSV-Fußballprofi Gotoku Sakai ist an dem Coronavirus erkrankt. "Ich entschuldige mich beim Verein, den Mitarbeitern, Teamkollegen und der Öffentlichkeit für all die Probleme, die ich damit verursache", teilte Sakai mit, der zwischen 2015 und 2019 für den HSV 124 Spiele bestritten hatte. Der HSV wünschte seinen ehemaligen Kapitän per Twitter gute Besserung.

30.03.2020 um 16:12 Uhr

Niedersachsen verhängt Aufnahmestopp für Pflegeheime

Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) hat jetzt Konsequenzen aus den Todesfällen in einem Wolfsburger Pflegeheim gezogen und einen generellen Aufnahmestopp für neue Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeheimen des Landes verhängt. Außerdem wurden offenbar 22 Reha-Kliniken angewiesen, die notwendige Kurzzeitpflege zu übernehmen. Damit seien rund 2.000 Betten geschaffen worden. Weitere Kliniken sollen folgen.

30.03.2020 um 15:48 Uhr

136 neue Infizierte in Hamburg

Die Zahl der bestätigten Infektionen ist wieder gestiegen und zwar um 136 auf eine Gesamtzahl von 2.214. Derzeit seien 154 Hamburger Covid-19-Patienten im Krankenhaus, 40 von ihnen würden intensivmedizinisch versorgt.

30.03.2020 um 14:45 Uhr

Zwei weitere Corona-Tote in Hamburg

Die Gesundheitsbehörde hat am Montag zwei weitere Covid-19-Todesfälle bestätigt: Ein 63-Jähriger und ein 66-Jähriger seien an den Folgen einer Infektion gestorben.

30.03.2020 um 14:15 Uhr

Bonus für Budnikowsky Mitarbeiter

Für ihren Einsatz in der Corona-zeit will Budnikowsky allen Beschäftigten in den Filialen einen 150 Euro Bonus zahlen, der im April ausgezahlt werden soll. "In dieser schwierigen Zeit sind wir sehr dankbar für den unermüdlichen, standhaften und nervenstarken Einsatz unserer Mitarbeiter. Dafür möchten wir mit dieser Sonderzahlung Danke sagen", erklärte Christoph Wöhlke, Geschäftsführer Budnikowsky GmbH & Co. KG auf Anfrage des Abendblatts.

30.03.2020 um 13:46 Uhr

IHK Nord: Corona-Krise trifft 92 Prozent aller Unternehmen im Norden hart

Die norddeutschen IHKs haben ihre Mitgliedsunternehmen zu den Auswirkungen der Corona-Krise befragt. Rund drei Viertel der befragten Unternehmen gaben dabei an, dass sie Umsatzrückgänge von mehr als zehn Prozent für das Geschäftsjahr 2020 erwarten. Mit Einbußen von mehr als 50 Prozent für den Umsatz rechnen über alle Branchen hinweg sogar rund ein Viertel der Unternehmen. Fast die Hälfte der Unternehmen erwartet einen teilweisen bis kompletten Stillstand der geschäftlichen Tätigkeit. 40 Prozent der befragten Unternehmen berichten aktuell über Liquiditätsengpässe – dies gefährdet die Existenz zahlreicher Betriebe: Beinahe jedes fünfte der befragten Unternehmen sieht sich akut von der Insolvenz bedroht. Damit liegt der Norden genau im ähnlich gravierenden Bundestrend.

92 Prozent der befragten Unternehmen in Norddeutschland spüren negative Auswirkungen auf die Geschäfte durch das Coronavirus. 61 Prozent der Unternehmen gehen aktuell von einem gleichbleibenden Personalbestand aus, aber mehr als jedes dritte Unternehmen (37 Prozent) erwartet einen Personalabbau. Soforthilfen in Form von Zuschüssen sind dabei aus Sicht von drei Viertel der befragten Unternehmen in der Krise von hoher Relevanz, rund 60 Prozent nennen Steuerstundungen bzw. die Herabsetzung von Vorauszahlungen als weitere hilfreiche Maßnahmen. Das Kurzarbeitergeld wird von 60 Prozent der Unternehmen als wichtige Unterstützungsmaßnahme genannt.

30.03.2020 um 13:00 Uhr

"Deutliche Entspannung" beim Arztruf

Bis vor zwei Wochen gingen beim Arztruf 116 117 noch bis zu 25.000 Anrufe am Tag ein. Diese Situation hat sich inzwischen "deutlich entspannt", wie die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg mitteilte. Schon letzte Woche sind die Anrufe deutlich zurückgegangen, am Sonntag seien es nur noch 2500 gewesen.

„Wir sind problemlos erreichbar und schnell beim Patienten“, erklärt Walter Plassmann, der Vorsitzende der KVH. Hamburger, die Erkältungssymptome zeigen und eine Infektion mit Sars-CoV-2 befürchten, bittet er, "nicht in die Krankenhausambulanzen zu gehen oder die Feuerwehr unter 112 anzurufen, sondern die 116117 zu wählen“.

30.03.2020 um 12:17 Uhr

Forschungsgruppen erreichen Hamburg

Forschungsgruppen, die bei Exkursionen in Nepal und Kamerun gestrandet waren, sind wieder sicher in Deutschland gelandet. Sie konnten mithilfe der Rückholprogramme des Auswärtigen Amtes nach Hamburg ausgeflogen werden.

30.03.2020 um 11:49 Uhr

Kampagne zur Stressbewältigung in der Corona-Krise

Die allgegenwärtige Corona-Krise und die damit verbundenen Unsicherheiten und Einschränkungen im Alltag stellen unsere Gesellschaft derzeit vor bisher nicht dagewesene Herausforderungen. Die Belastbarkeit eines jeden Einzelnen wird auf eine harte Probe gestellt. Krisenbewältigung im Alltag wird zu einer Schlüsselrolle bei dem Umgang mit Angst, ständiger Anspannung, Quarantäne, der Prävention von häuslicher Gewalt und der Rückkehr zu Normalität nach der Krise.

Das CORESZON Expertenteam um den renommierten Psychiater Prof. Michael Schulte-Markwort vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, hat in den letzten Wochen eine gemeinnützige Onlinekampagne zur Stärkung von Resilienz in Zeiten von Corona entwickelt. Die Kampagne #WIRSINDZUSAMMENALLEIN hatte heute ihren Startschuss und richtet sich an alle Schichten der Gesellschaft. Kernstück der Kampagne ist ein kostenloses Online-Tool-Kit, das Menschen akut helfen soll, den Alltag in diesen unsicheren Zeiten besser zu meistern. Dies betrifft vor allem die Themen Stressbewältigung, Resilienz in der Gemeinschaft und insbesondere auch Kinderschutz. Das Tool-Kit basiert auf der langjährigen Erfahrung der CORESZON-Experten und besteht aus einer Reihe bewährter, wissenschaftlich fundierter Stressbewältigungs- und Stabilisierungs-Methoden. Die Kampagne ermutigt Menschen, das Tool-Kit für sich und andere anzuwenden mit verschiedenen Aktivitäten (z.B. live Abendessen und Verkleidungschallenge), die via interaktiven Postings, Livestreams, Webinaren und Gruppenaktionen in den sozialen Medien beworben werden.

30.03.2020 um 11:45 Uhr

Digitale Stabi baut Angebot aus

Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (Stabi) baut ihr digitales Angebot weiter aus. Mit dem sogenannten "Virtual Walk-In"-Service haben alle Hamburgerinnen und Hamburger – auch ohne Bibliotheksweis – vorrübergehend die Möglichkeit, die im KatalogPlus angebotenen elektronischen Medien online zu bestellen. Bereits über 500 Personen haben das Angebot seit seiner Einführung aufgrund der Schließung des Präsenzbetriebes genutzt. Ab sofort wird zudem der Online-Zugang zur Bibliothek für wissenschaftliche Zwecke erweitert: Angehörige aller staatlichen Hamburger Hochschulen, die bereits einen Bibliotheksausweis besitzen, sowie sonstige registrierte Nutzerinnen und Nutzer erhalten einen temporären Fernzugriff und können von zu Hause auf sämtliche Angebote der Stabi zugreifen. Insgesamt stehen rund 1,1 Millionen E-Books und über 73.000 digitale Zeitschriften und Zeitungen zur Verfügung.

30.03.2020 um 11:40 Uhr

Beiersdorf spendet 50 Millionen Euro

Um den weltweiten Kampf gegen das Corona-Virus zu unterstützen, spendet Beiersdorf 50 Millionen Euro. "Diese Krise betrifft uns alle. Als Unternehmen wollen wir unsere Unterstützung für besonders gefährdete Gruppen verstärken, die dringend Hilfe benötigen", sagte Vorstandschef Stefan De Loecker.

Der Konzert will mit dem Geld das Krisenmanagement in den Epizentren sowie in Regionen mit schwachen öffentlichen Gesundheitssystemen und Infrastrukturen unterstützt. Dazu will der Dax-Konzern mit internationalen Organisationen und lokalen Behörden zusammenarbeiten.

Zusätzlich spendet Beiersdorf als Sofortmaßnahme eine Million Liter Desinfektionsmittel sowie fünf Millionen Haut- und Handpflegeprodukte an medizinisches Personal.

30.03.2020 um 11:00 Uhr

Mundschutz Marke Eigenbau? Lieber Abstand halten!

Immer mehr Menschen basteln sich aus Tüchern, Filtern und Co. eigene Atemschutzmasken. Davon hält der Präsident der Hamburger Ärztekammer, Dr. Pedram Emami, nicht viel: "Ich weiß nicht, warum das notwendig sein sollte. Viel wichtiger ist es, sich stringent an die Abstandsregeln zu halten. Ein selbst genähter Mundschutz schützt nicht vor Ansteckung, er kann nur dabei helfen, andere Menschen nicht anzustecken, wenn man selbst erkrankt ist."

30.03.2020 um 10:45 Uhr

Anzahl Corona-Infizierter in Schleswig-Holstein steigt

Seit Sonntag wurden in Schleswig-Holstein 46 neue Fälle gemeldet, damit steigt die Anzahl von Corona-Infektionen auf 1053. Bisher gab es sieben Todesfälle, die mit der Viruserkrankung im Zusammenhang stehen.

30.03.2020 um 10:30 Uhr

Kann ich mein HVV-ProfiTicket aussetzen?

Wer von seinem Arbeitgeber ein ProfiTicket für die Wege zur Arbeitsstelle gestellt bekommt und dieses in der Corona-Krise aussetzen möchte, muss sich an seinen Arbeitgeber wenden "Grundsätzlich ist die Proficard jederzeit kündbar", so Rainer Vohl, Sprecher des HVV. Ob und wie lange das Ticket auch in Corona-Zeiten bezuschusst wird, muss ebenfalls der Arbeitgeber entscheiden.

30.03.2020 um 10:08 Uhr

Weitere Corona-Fälle in Altenheim in Niedersachsen

In Wolfsburg sind in einem Alten- und Pflegeheim bereits 15 Menschen gestorben. Nun kämpft ein weiteres Pflegeheim in Niedersachsen mit Infektionen. In Wildeshausen sind 23 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 17 Mitarbeiter eines Altenheims mit dem Corona-Virus infiziert. Alle 51 Bewohner und 44 Mitarbeiter seien vom Gesundheitsamt getestet worden, nachdem ein 89-Jähriger mit schweren Vorerkrankungen und Coronavirus-Infektion gestorben sei. Bei den Erkrankten ist bisher ein milder Verlauf festgestellt worden. Die Infizierten bleiben den Angaben zufolge für zwei Wochen in ihren Zimmern und werden von ebenfalls positiv getesteten Mitarbeitern versorgt.

30.03.2020 um 9:30 Uhr

SchülerInnenkammer fordert Verschiebung der Abiturprüfungen

Die SchülerInnenkammer Hamburg fordert erneut, dass die Schulbehörde die Abiturprüfungen (ebenso wie die Prüfungen für den ersten und den mittleren Schulabschluss) verschiebt. "Es ist unser Ansicht nach unverantwortlich, das Abitur in der jetzigen Situation regulär in Hamburg durchzuführen", so der Kammervorsitzende Henry Behrens. Schulsenator Ties Rabe (SPD) hält derzeit noch an den geplanten Prüfungsterminen fest.

30.03.2020 um 8:50 Uhr

Corona-Schutzschirm in Hamburg startet

An diesem Montag startet für Selbstständige, Klein- und Kleinstunternehmen, aber auch Vereine und Trainer, Künstler und Kreative die Corona-Schutzhilfe. Betroffene können ihre Anträge digital bei der Invesitions- und Förderbank Hamburg (IFB) einreichen, die dazu ein Antragsformular auf ihre Website stellen will. "Wir sind darauf eingestellt, dass wir 100.000 plus x Anträge bekommen", sagt Finanzsenator Andreas Dressel (SPD). Die Stadt werde voraussichtlich deutlich mehr als 300 Millionen Euro drauflegen, um die Bundesförderung zu ergänzen.

Solo-Selbstständige sollen 2.500 Euro Grundförderung erhalten. Firmen mit bis zu zehn Mitarbeitern bis zu 5.000 Euro Landesmittel bekommen. Hinzu kommen Bundesleistungen in Höhe von 9.000 bis 15.000 Euro. Unternehmen mit 11 bis 50 sowie mit 51 bis 250 Mitarbeiter sollen von der Stadt bis zu 25.000 beziehungsweise 30.000 Euro erhalten. Eine Bundesförderung ist hier nicht vorgesehen.

30.03.2020 um 7:50 Uhr

Keine Karl-May-Spiele?

Im Juni sollen auf der Freilichtbühne in Bad Segeberg die traditionellen Karl-May-Spiele beginnen. Ob es dazu allerdings kommt, ist fraglich. Aktuell wird diskutiert, die Spiele erstmals seit Jahren aufgrund der Corona-Krise abzusagen.

30.03.2020 um 7:30 Uhr

Geburten: Dürfen Väter noch dabei sein?

Dürfen Väter auch während der Corona-Krise bei der Geburt ihres Kindes dabei sein? Darüber gibt es gerade große Diskussionen. Im UKE Eppendorf und in den Asklepios Krankenhäusern ist das nach wie vor der Fall, sofern die Väter gesund sind. "Gerade hier in Altona haben wir den Vorteil, dass das Gebäude der Frauenklinik vom Haupthaus getrennt ist. Diese räumliche Trennung gibt vielen Frauen, die hier entbinden, ein gutes Gefühl. Aber auch sonst sind die Sicherheitsbestimmungen sehr hoch. Die Angst, sich im Krankenhaus anzustecken, ist unbegründet," so Volker Ragosch, Chefarzt der Frauenklinik an der Asklepios Klinik Altona.

30.03.2020 um 7:07 Uhr

Maßnahmen sollen nur schrittweise gelockert werden

Hamburgs Erster Bürgermeister war am Sonntag in der Sendung von Anne Will zu Gast und warnte hier noch einmal davor, den Menschen zu früh Hoffnung auf eine Lockerung der Maßnahmen zu machen. "Wir dürfen nicht nach dem Bauchgefühl von Politikern entscheiden. Wir müssen auf Grundlage der besten Experteneinschätzungen rational vorgehen".

Über Spekulationen hält er nicht viel: "Wir dürfen keine falschen Signale und Erwartungen in die Welt setzen. Wir befinden uns nach wie vor in einer sehr ernsten Lage und müssen jetzt die Nerven behalten. Wir müssen mit Ruhe und Vernunft überlegen, zu welchem Zeitpunkt wir wieder verantwortungsvoll aussteigen können."

30.03.2020 um 7:04 Uhr

Aus für Hamburgs Testzentrum

Eigentlich hätte am Dienstag Hamburgs erstes Corona-Testzentrum geöffnet werden sollen. Doch das Gemeinschaftsprojekt der Bergedorfer Ärzte, des Bethesda Krankenhauses und eines Projektentwicklers, der die Räume unentgeltlich zur Verfügung gestellt hätte, ist gescheitert. "Wir bekommen keinerlei behördliche Unterstützung mehr. Damit sind alle kurzfristig anberaumten Verträge für die Fläche – einen Parkplatz an der Straße Am Schleusengraben – sowie Lager und Logistik hinfällig", so der Arzt Gregor Brinckmann, Vorstandsmitglied des Hamburger Hausärzteverbandes.

"Die Kassenärztliche Vereinigung ist derzeit in der Lage, alle medizinisch notwendigen Tests durchzuführen. Es besteht insofern aktuell kein medizinischer Bedarf für Testzentren," stellte Gesundheitsbehörden-Sprecher Dennis Krämer klar.

30.03.2020 um 6:59 Uhr

Italienische Corona-Patienten landen in Italien

Rettungswagen und Notärzte warteten am Sonntagabend um kurz nach 18 Uhr bereits, als der A310 der Luftwaffe auf dem Rollfeld am Hamburger Flughafen landete. An Bord befanden sich sechs schwer kranke Patienten aus der norditalienischen Stadt Bergamo. Je zwei der Patienten wurden in die Bundeswehrkrankenhäuser in Hamburg, Westerstede (Niedersachsen) und Koblenz (Rheinland-Pfalz) gebracht, um dort intensivmedizinisch behandelt zu werden.

29.03.2020 um 17:55 Uhr

HVV-Fahrpläne werden geändert

Um auch in den Angeboten des HVV während der Corona-Krise genügend Sicherheitsabstand zueinander halten zu können, vergrößert die Stadt ab 1. April das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die neuen Maßnahmen

- Auf einzelnen Buslinien werden zu Stoßzeiten zusätzliche Fahrten eingeführt. Das betrifft den Airbus-Zubringer X86 sowie die Linien 12, 13, 29, 130, 153 und 230.

- Der S-Bahn-Verkehr der Linie S3/S31 über die Elbe wird „stabil“ mit Vollzügen von jeweils sechs Waggons gewährleistet.

- Die S-Bahn-Linien S1 (Poppenbüttel/Flughafen–Wedel) und S21 (Bergedorf–Elbgaustraße) werden ausschließlich mit durchgängigen Fahrzeugen bedient, damit sich die Fahrgäste besser in den Zügen verteilen können.

- In Bahnhöfen achten zusätzliche Mitarbeiter darauf, dass die Fahrgäste den Mindestabstand zueinander einhalten.

Im Gegenzug gelten folgende Einschränkungen

- Die Verkehrsbetriebe dürfen auf weniger ausgelasteten Buslinien die Zahl der Fahrten verringern, um das zusätzliche Angebot gewährleisten zu können.

- Auf Verstärkerlinien wie die S11 zwischen Poppenbüttel und Blankenese wird vorübergehend verzichtet.

- Schnellbahnen verkehren in den Wochenendnächten (sonnabends und sonntags jeweils von 1.00 bis 5.30 Uhr) nur noch eingeschränkt. Die U-Bahn-Linie U3 wird nach 0 Uhr von einem Zehn- auf einen 20-Minuten-Takt umgestellt.

29.03.2020 um 17:20 Uhr

Sonderkonditionen Taxi- und Moiafahrten

Wer zwischen 0 und 6 Uhr aus wichtigen Gründen auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, kann spätestens vom 1. April an eine Fahrt mit dem Taxi oder mit einem Moia-Sammeltaxi zu Vorzugskonditionen buchen. Dafür stehen bis zu 1.000 Fahrzeuge bereit. HVV-Ticket Inhaber zahlen vier Euro Aufpreis für ein Taxi (ohne Ticket acht Euro), Moias können bei diesem Angebot kostenlos genutzt werden. Ohne HVV-Ticket kosten die Fahrten acht bzw. vier Euro.

Begleitete Kinder unter 14 Jahren fahren kostenlos. Bis zu zwei Personen können mitgenommen werden. Die Fahrten können über die App oder die Funkzentrale gebucht werden.