Radio Hamburg

Radio Hamburg Wahlumfrage

Geschlecht spielt keine Rolle bei Wahlentscheidung

Hamburg, 11.02.2020
Geschlecht, Symbol, männlich, weiblich, Shutterstock

Bei ihrer Wahlentscheidung lassen sich die Hamburger nicht vom Geschlecht der Kandidaten beeinflussen.

Wie entscheidend ist für die Wähler der Bürgerschaft eigentlich das Geschlecht? Das wollten wir in unserer repräsentativen Trend Research Umfrage wissen.

Nur etwa jeder zehnte Wähler in Hamburg lässt sich bei der kommenden Bürgerschaftswahl davon beeinflussen, ob der Spitzenkandidat ein Mann oder eine Frau ist. Das ergibt unsere exklusive repräsentative Trend Research Umfrage im Auftrag von Radio Hamburg.

8 Prozent, übrigens tendenziell eher AfD-Wähler, haben die Frage bejaht. Von ihnen wollten wir dann wissen, was genau der Grund ist und haben ihnen einige - zugegebenen teils gewagte Thesen - zur Abstimmung vorgelegt. Darunter: "Frauen neigen zu unangemessenen Gefühlsausbrüchen". 40 Prozent finden das stimmt. Fast genauso viele sagen aber auch, mit mehr Frauen an der Macht gäbe es weniger Kriege.

Mehrheitlich bejaht wurden die Thesen: "Frauen sind mitfühlender", "Männer sind nicht so emotional und daher sachlicher in ihren Entscheidungen", "Männer sind durchsetzungsfähiger" und "Mit einer Frau an der Spitze hätten wir eine familienfreundlichere Politik."

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