Risiken auf ein Minimum reduzieren

3 Tipps für ein sicheres Zuhause: diese Faktoren spielen eine Rolle

Was ein Zuhause ganz besonders sicher macht? Das erklären wir euch in diesem Artikel anhand drei wichtiger Tipps.

Photo by Rowan Heuvel on Unsplash
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Wir alle wollen uns in unserem Zuhause sicher fühlen können. Allerdings gibt es immer wieder Meldungen, die das Gefühl aufkommen lassen, dass wir selbst in unseren eigenen vier Wänden nicht sicher sind. Das ist per se nicht falsch, da theoretisch immer etwas passieren kann. Allerdings lassen sich viele Risiken auf ein Minimum reduzieren, sodass Vorfälle höchst unwahrscheinlich werden. Damit Sie sich keine Sorgen mehr machen, haben wir in diesem Artikel 3 Tipps für ein sicheres Zuhause zusammengetragen.

Legen Sie Wert auf den Brandschutz

Brände können nicht nur Ihren Wohnraum zerstören, sondern im schlimmsten Fall sogar letale Folgen haben. Aus diesem Grund sollten Sie stets Wert auf den Brandschutz legen. Dazu gehört jedoch mehr als nur die Installation von Brandmeldern. Schließlich geht es nicht nur darum, im Brandfall vorbereitet zu sein, sondern auch um die Vermeidung eines Ausbruchs. Dazu gehört beispielsweise, dass Sie offenes Feuer immer ausmachen, elektronische Geräte komplett vom Netz trennen und auf die Belastungsgrenzen von Mehrfachsteckdosen achten. Zudem raten wir Ihnen dazu, Ihre elektronischen Leitungen regelmäßig zu überprüfen. All diese Dinge (und noch einige weitere) stellen nämlich ein Brandrisiko dar. Zusätzlich zu Brandmelder können Sie sich ein oder mehrere Feuerlöscher zulegen. Auf diese Weise sind Sie noch besser auf den Worst Case vorbereitet.

Investieren Sie in den Einbruchsschutz

Obwohl die Anzahl an Einbrüchen in den letzten Jahren zurückgegangen ist, sollten Sie das Risiko nicht unterschätzen. Immer wieder gibt es Warnungen vor Einbrechern und gerade schlecht gesicherte Wohnungen/Häuser sind ein beliebtes Ziel. Sie sollten daher etwas Geld in die Hand nehmen und in den Einbruchsschutz investieren. Möglichkeiten gibt es in jedem Fall genug, sodass Sie das eigene Zuhause leicht zu einer sicheren Festung machen können. Allerdings sollte Ihnen bewusst sein, dass es nicht nur um Sicherheitsmaßnahmen geht. Ein weiterer wichtiger Faktor ist Achtsamkeit. Sie sollten beispielsweise nicht Fremden mitteilen, wann Sie in den Urlaub fahren oder das Balkonfenster offen lassen. Letzteres stellt sogar tagsüber ein Risiko dar, da entgegen der weitläufigen Meinung die meisten Einbrüche nicht nachts passieren.

Seien Sie bei Arbeiten im Haushalt vorsichtig

Haushaltsunfälle werden gerne unterschätzt und doch gibt es jedes Jahr allein in Deutschland Millionen Fälle. Obwohl viele Unfälle glimpflich enden, kommt es dabei auch zu Todesfällen. So gab es 2015 fast 10000 Tote durch Haushaltsunfälle. Das ist eine erschreckende Zahl, die aufzeigt, wie gefährlich Arbeiten im Haushalt sein können. Zumal nicht nur die Todesfälle beunruhigend sind, sondern auch die Anzahl an Verletzungen sowie die damit einhergehenden Kosten. Fakt ist, dass die eigene Unachtsamkeit hierbei das größte Problem darstellt. Die meisten Menschen wiegen sich in ihrem Zuhause in falsche Sicherheit, weswegen sie grundlegende Sicherheitsvorkehrungen außer Acht lassen. Allerdings ist Vorsicht bei vielen Arbeiten im Haushalt wichtig. Wenn Sie beispielsweise beim Kochen mit heißen Flüssigkeiten oder scharfen Gegenständen hantieren, sollten Sie sich auf keinen Fall ablenken lassen. Zudem empfehlen wir, bei Arbeiten im Haushalt immer rutschfeste Schuhe zu tragen, da mehr als 80 % der tödlichen Haushaltsunfälle auf Stürze zurückgehen.

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