Sparen beim Online-Shopping

E-Commerce – Tipps zum Geld sparen!

Foto: Shutterstock
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Sparen beim Online-Shopping: So geht’s!

Eine Shoppingtour im Internet ist bequem, macht Spaß und ermöglicht großes Sparpotenzial. Allerdings kann die digitale Welt auch ein Ort von falschen Versprechen und hinterlistigen Aktivitäten sein. Wer beim Online-Shopping nicht auf der Hut ist, könnte unnötig viel Geld ausgeben. Einfache Tricks helfen dabei, in keine Kostenfalle zu tappen.

Seriöse Anbieter nutzen

Das Einkaufen im Internet erfreut sich speziell wegen den vielen Schnäppchen, Sonderangeboten und dicken Rabatten großer Beliebtheit. Allerdings nutzen unseriöse Anbieter die Gier nach Schnäppchen aus und führen Konsumenten gezielt hinters Licht zu führen. Irrationale Sonderangebote und viel zu hohe Rabatte sind nicht selten ein Indiz für gefälschte Online-Shops, die nur auf das schnelle Geld aus sind. Aus diesem Grund empfiehlt es sich immer, auf seriöse Plattform wie Mein-Deal.com vorbeizuschauen, da die Redaktionen gepostete Deals prüfen.

Damit am Ende der Shoppingtour kein böses Erwachen droht, helfen einige Vorkehrungen dabei, seriöse von unseriösen Online-Händlern zu unterscheiden. Allen voran sollten sich Verbraucher das Impressum des jeweiligen Anbieters genauer anschauen. Sind dort ein Handelsregister, eine Adresse und ein telefonischer Kontakt hinterlegt, gilt der Händler als sicher. Falls diese Kerninformationen nicht auffindbar sind, liegt der Verdacht eines unseriösen Online-Shops nahe. Auch ein entsprechendes Gütesiegel wie z.B. Trusted Shops ist in puncto Seriosität ein wichtiges Merkmal.

Weitere Faktoren, die Konsumenten bei einem Online-Shop überprüfen sollten, sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), die Widerrufsbelehrung sowie Informationen zu Versand und Zahlung. Sollten Zweifel aufkommen, ob der entsprechende Anbieter reinen Wein einschenkt, helfen die verschiedenen Indizien dabei, seriöse von unseriösen Händlern zu unterscheiden. Diese erste Amtshandlung im E-Commerce spart nicht nur eine Menge Geld, sondern auch viele Nerven.

Maximalbudget festlegen

Spontankäufe und eine ausufernde Shoppingtour sind das pure Gift für das eigene Portemonnaie. Daher gilt der Grundsatz, dass eine gute Vorbereitung die halbe Miete ist. Bevor der Einkaufstrip im Internet beginnt, sollten sich Verbraucher eine realistische und förderliche Obergrenze festlegen, um die Kontrolle über die eigenen Finanzen zu wahren. Nichts ist frustrierender als ein Online-Einkauf, der im Nachhinein bereut wird.

Rabattcodes und Gutscheine

Wurde das Maximalbudget bestimmt, führt der nächste Schritt der Vorbereitung zu Rabattcodes und Gutscheinen. In den meisten Fällen lohnt es sich, vor den Bestellungen das Internet nach entsprechenden Gutscheinen und Codes für Preisnachlässe abzugrasen. In diesem Zusammenhang sollten Konsumenten jedoch beachten, dass nicht alle Coupons bedingungslos einlösbar sind.

Viele Gutscheine beziehen sich nur auf bestimmte Waren oder können nicht in Kombination mit bereits reduzierten Artikeln genutzt werden. Auch der Zeitraum spielt immer eine Rolle. Manchmal kann es vorkommen, dass Codes noch auffindbar sind, obwohl ihre Gültigkeit schon längst erloschen ist. Allerdings filtern Suchmaschinen wie Google bereits aktuelle und passende Gutscheine heraus. Wer hier regelmäßig die Augen offenhält, kann kräftig beim Online-Shopping sparen.

Zeitpunkt ist relevant

Das kapitalistische Grundgesetz des saisonalen Verlaufs macht auch vor dem Internet keinen Halt. Produkte, die diesem Zyklus obliegen, sind im Netz bedeutend günstiger, wenn sie gerade außerhalb der Saison angeboten werden. Online-Shops passen sich genau wie die Läden im stationären Einzelhandel der entsprechenden Nachfrage an und bilden so ihre Preise.

So winken z.B. in der vorweihnachtlichen Zeit kräftige Rabatte auf Haushaltsgeräte, weil diese Produktart nicht dem typischen Weihnachtsgeschenk entspricht. Inzwischen ist der Wettbewerb in der Weihnachtssaison jedoch so hoch, dass selbst Warengattungen wie Unterhaltungselektronik oder teures Parfüm nicht von Preisnachlässe verschont bleiben, obwohl Hochkonjunktur herrscht. Davon können Verbraucher profitieren und viele Schnäppchen schlagen.

Zahlungsmethode ist entscheidend

Viele Online-Shops offerieren mehrere Zahlungsarten. Das ist zwar auf der einen Seite sehr angenehm für Verbraucher, birgt auf der anderen Seite jedoch Gefahren. Insbesondere wenn es sich nicht um etablierte Anbieter handelt. Daher empfiehlt es sich, stets auf Rechnung zu bezahlen. Auf diese Art und Weise wird der entsprechende Betrag erst fällig, wenn die Ware angekommen ist.

Von der risikoreichen Zahlungsmethode Vorkasse raten die meisten Experten ab, da die Vorabbezahlung betrügerischen Anbietern genau in die Karten spielt. Wurde das Geld einmal überwiesen, wird das Paket oft gar nicht mehr verschickt. Verbraucher haben in solchen Szenarien oftmals das Nachsehen, da eine Überweisung in der Regel nicht rückgängig gemacht werden kann.

Laptop statt Smartphone

Es mag zwar obszön klingen, doch die Realität zeigt, dass beim Shoppen mit dem Smartphone die einzelnen Online-Shops häufig höhere Preise verlangen. Wer also mit dem heimischen Computer oder Laptop auf Shoppingtour geht, hat an dieser Stelle einen entscheidenden Preisvorteil.

Diese obskure Preisstruktur basiert auf dem Kaufverhalten der Konsumenten. Laut diversen Auswertungen sind Smartphone-Nutzer wesentlich spontaner, wenn es um Kaufentscheidungen geht. Darüber hinaus geraten sie schneller unter Zeitdruck und vergleichen aus diesem Grund seltener Preise. Weitere Faktoren wie der Wohnort des Nutzers spielen bei der Preisgestaltung beim Einkauf via Smartphone ebenfalls eine Rolle.

Voller Warenkorb

Der Warenkorb wird von vielen Online-Shops neben seiner eigentlichen Funktionalität als Kaufanreiz genutzt. Produkte, die von Verbrauchern in den persönlichen Warenkorb gelegt wurden, jedoch letztlich nicht gekauft wurden, werden bei der nächsten Einkaufstour nicht selten günstiger angezeigt. Das ist kein glücklicher Zufall, sondern von den jeweiligen Anbietern so initiiert.

Online-Händler beobachten und analysieren das Einkaufsverhalten ihrer Kunden sehr genau. Mithilfe der erhobenen Daten wird versucht, die Kaufentscheidung zu beeinflussen und eine Bestellung zu forcieren. Auf einen nicht abgeschlossenen Kauf wird den Konsumenten gezielt Anreiz dargeboten, damit es letzten Endes doch zu einem Kaufabschluss kommt. Diesen Umstand können Verbraucher für sich nutzen und immer eingeloggt shoppen.

Newsletter abonnieren

Jeder Online-Shop sucht immer nach neuen Wegen, um die Kunden zu einem Kauf zu animieren. Ein gängiges Mittel ist dabei der Newsletter. Auf den ersten Blick wirkt eine Anmeldung bei solchen Prospekten überflüssig, da sie erzwungener Werbung ähneln. Jedoch verbirgt sich hinter dem vermeintlichen Nonsens großes Sparpotenzial.

Wer sich für Newslettern einzelner Anbieter anmeldet, kommt in der Regel in den Genuss vieler Rabattcodes und Coupons, die teilweise einen Nachlass von bis zu 20 Prozent offerieren. Dabei funktionieren diese Sonderangebote je nach Unternehmen unterschiedlich. Einige Händler bieten solche Preisnachlässe nur beim ersten Kauf nach der Anmeldung an, andere Anbieter liefern wiederum in regelmäßigen Abständen diese Art des Kaufanreizes.

Meistens flattern die Newsletter ins digitale Postfach. Wer an dieser Stelle eine Bombardierung an Spam-Nachrichten fürchtet, dürfte unter Umständen Recht behalten. Allerdings kann die Spam-Flut umgangen werden, indem einfach eine zweite E-Mail-Adresse extra für die Newsletter angelegt wird. Die entsprechenden Nachrichten können dann vor einem Shoppingtrip abgerufen werden und im Alltag bleibt die nervige Werbung außen vor.

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