10. August 2020 – Julia Nagel

Do's and Don'ts

Tipps für den perfekten Smalltalk

Smalltalk liegt nur den wenigsten Menschen. Schnell kommt es zu einem unangenehmen Schweigen. Wir haben Tipps für euch!

Foto: Shutterstock
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Locker und ungezwungen plaudern – damit tun sich viele Menschen schwer. Doch Smalltalk weckt Sympathien und erleichtert das Kennenlernen ungemein. Wir haben nützliche Tipps für einen gelungenen Smalltalk:

Wagt den ersten Schritt

Keine Situation ist unangenehmer als betretenes Schweigen. Überwindet euch sich und werdet aktiv.

Erwartet nicht zu viel

Es geht beim Smalltalk nicht um tiefgründige Gespräche oder Diskussionen, sondern vielmehr um eine leichte Unterhaltung. Schraubt daher Ihre Erwartungshaltung an das Gespräch nicht zu hoch.

Angenehme Atmosphäre schaffen

Seid freundlich. Ein nettes Lächeln ist oft schon die halbe Miete, selbst wenn Sie es mit einem Miesepeter zu tun haben. Auch ein fester Händedruck bei der Begrüßung und direkter Blickkontakt sind wichtig. Eine offene Körpersprache wirkt sympathisch, aber rückt eurem Gesprächspartner nicht zu sehr auf die Pelle.

Schweigen akzeptieren

Wenn Gesprächspausen entstehen, akzeptiert es und versucht nicht krampfhaft, das Gespräch aufrecht zu erhalten. Versucht stattdessen, das bisher Gesagte im Kopf zu resümieren und über ein anknüpfendes Thema nachzudenken.

Das richtige Thema

Worüber reden? Diese Frage stellt sich als Erstes. Ein erster Einstieg ist immer die freundliche Begrüßung und Vorstellung. Als weitere Themen eignen sich immer aktuelle Situationen, z. B. ein gemeinsamer Anlass (eine Tagung oder ein Meeting). Auch wenn es banal klingt, über das Wetter zu sprechen kommt nie aus der Mode und ist oft das rettende Thema in der Not. Aber auch Themen wie der Ort des Gesprächs, die gemeinsame Stadt, die Ausbildung, der Beruf oder auch kulturelle Themen wie Filme, Musik oder Literatur kommen für ein Gesprächsthema infrage. Redet über Fakten, die euch vertraut sind. Versucht nicht, euch als Laie auf einem Themengebiet zu bewegen, von dem ihr allenfalls bisher nur am Rande etwas mitbekommen habt. Fliegt ihr auf, könnt ihr euch richtig blamieren.

Oder ein Tipp von Moderatorin Laura Winter: Einfach auf aktuelle Social Media Posts eingehen so wie zum Beispiel: "Ach, ich habe gesehen du hast am Wochenende Tennis gespielt?"

Tabuthemen

Vermeidet alle kritischen Themen, denn das Gespräch soll im Grunde unterhalten und Spaß machen. Tabu sind daher Themen wie Religion, Politik, Gerüchte, Lästereien, Sex oder Krankheit. Auch kontroverse politische Themen solltet ihr besser nicht anreißen.

Auf den Gesprächspartner eingehen

Die Kunst ist, die richtige Balance zwischen Reden und Zuhören zu finden. Geht auf euer Gegenüber ein und stellt Fragen. So signalisiert ihr Interesse. Lasst das Ganze jedoch nicht in ein Interview ausarten, sondern geht selbst auch auf die Antworten ein.

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