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Der Live-Ticker zum Coronavirus in Norddeutschland

Wir halten euch in unserem Live-Ticker über die aktuelle Zahl der Coronavirus-Infizierten in Hamburg und Norddeutschland auf dem Laufenden und informieren euch über die aktuellen Lage in und um Hamburg.

Das neuartige Coronavirus hat immer mehr Auswirkungen auf das Leben in unserer Hansestadt. Nicht nur die Angst vor dem Virus SARS-CoV-2 begleitet einen durch den Tag, Veranstaltungen wurden untersagt, Geschäfte mussten zunächst schließen und soziale Kontakte sollten auf ein Minimum reduziert werden. Mittlerweile sind viele Lockerung wieder zurückgenommen worden und es gibt weniger Einschränkungen in unserer Stadt und in Norddeutschland. Wir halten euch mit dem Live-Ticker auf dem Laufenden.

Nichts verpassen im Corona-Live-Ticker!

Welche Veranstaltungen und Events werden abgesagt? Was berichtet die Gesundheitsbehörde? Und wie entwickelt sich die Zahl der infizierten Patienten weiter? Das alles erfahrt ihr im Live-Ticker, wo wir euch montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr immer auf dem aktuellen Stand halten!

Meldungen vom 05.08.2020

15:11 Uhr

Hamburger Gesundheitsämter versuchen hohe Coronazahlen zu erklären

Die Zahl von 44 neuen Coronafällen sei eine "ernstzunehmende Entwicklung", sagte ein Behördensprecher. "Es kommt jetzt darauf an, dass sich insbesondere in diesen Tagen auch an die Regeln gehalten wird." Gleichzeitig betonte der Sprecher: "Nichtsdestotrotz beispielsweise von einer zweiten Welle muss angesichts dessen nicht gesprochen werden." Eine niedrige zweistellige Zahl lässt sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde auf die Infektionen bei der Hamburger Werft Blohm+Voss zurückführen. "Es sind auch etliche Reiserückkehrer darunter - unter anderem aus der Türkei, Griechenland, Kroatien, Ägypten, Niederlande, Frankreich und Albanien", erläuterte der Sprecher. "Es sind aber auch etliche, die sich unter Umständen in Hamburg angesteckt haben könnten." Neben der Werft gebe es aber keine weiteren Hotspots in Hamburg.

15:00 Uhr

Abkühlen wird durch Corona schwerer

Wer sich in den nächsten Tagen bei den heißen Temperaturen in einem der Hamburger Freibäder abkühlen möchte, sollte sich schon frühzeitig um ein Ticket kümmern. "Das Wetter wird ja klasse. Und da wir ja wirklich wegen Corona nur 20 bis 30 Prozent der üblichen Kapazitäten anbieten dürfen, ist es natürlich schnell ausverkauft", sagte Bäderland-Sprecher Michael Dietel

14:47 Uhr

Auch Tunesien will von der Reisewarnungsliste

Nach der teilweisen Aufhebung der Reisewarnung für die Türkei verlangt neben Ägypten nun auch Tunesien eine solche Entscheidung. Der Geschäftsträger der tunesischen Botschaft in Berlin, Chiheb Chaouch, begründete die Forderung mit der "ausgezeichneten Bilanz" seines Landes bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. "Wir hoffen daher, dass das Auswärtige Amt auch Tunesien in eine Liste von Ländern außerhalb der Europäischen Union und des Schengen-Raums einordnet, die ein sicheres Ziel für die deutschen Reisenden sind", sagte er. "In Tunesien gibt es keine spezifischen Regionen, in denen die Krankheit verbreitet ist. Tunesien gilt daher als ein sicheres Reiseland", sagte Chaouch. Er verwies auf zahlreiche Maßnahmen, die für die Sicherheit von Touristen ergriffen worden seien.

14:43 Uhr

Zahlreiche Strände an Nord- und Ostsee bereits voll

Das tolle Sommerwetter lockt zahlreiche Ausflügler an die Strände. Besonders in der Lübecker Bucht stießen die Strandabschnitte Scharbeutz, Timmendorfer Strand sowie die Orte Haffkrug, Sierksdorf, Neustadt, Pelzerhaken und Rettin, deren Belegung über den Strandticker online einsehbar ist, schnell an ihre Corona-Kapazitätsgrenzen. Erst gestern baten die Behörden darum auch an andere, weniger bekannte und beliebte, Strandabschnitte auszuweichen.

14:03 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern bereitet sich auf Ansturm vor

Zum sommerhaften Wochenenende bereitet sich die mecklenburgische Ostseeküste auf einen Ansturm von Touristen vor. §Die Buchungslage ist gut, wir sind fast ausgebucht", sagte die Geschäftsführerin des Verbands Mecklenburgischer Ostseebäder, Anett Bierholz. Bierholz erinnerte daran, dass auch an den Stränden das Abstandshalten wegen der Corona-Pandemie zu beachten ist. Es lohne sich, auch mal links und rechts der Hotspots nach weniger vollen Strandabschnitten zu schauen.

12:56 Uhr

Hamburgs Kulturszene bekommt mehr Geld

Die von der Corona-Krise enorm gebeutelte Hamburger Theater- und Künstlerszene bekommt erneut eine millionenschwere Unterstützung von der Stadt. Insgesamt nimmt Hamburg weitere fast 19 Millionen Euro in die Hand, wie ein Sprecher der Kulturbehörde sagte. So sollen die finanziellen Defizite der staatlichen Theater und Konzerthäuser durch fast 8,6 Millionen Euro ausgeglichen werden. Das betrifft die Staatsoper, das Schauspielhaus, das Thalia Theater und die Elbphilharmonie. Zudem soll das Hilfspaket für Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler um zehn Millionen Euro aufgestockt werden.

12:47 Uhr

Fahrradkino startet am Freitag

Morgen startet bei bestem Wetter Hamburgs neue Attraktion: Das Fahrradkino unter freiem Himmel. Auf dem Heiligengeistfeld, wo sonst das Autokino stattfand, wird jetzt Platz gemacht für die Fahrradfahrer. Vor einer Leinwand ist Platz für 400 bis 600 Menschen, die ihr Rad direkt neben den Liege- und Sitzstühlen abstellen können. Der Ton kommt entweder aus Funkkopfhörern, die es kostenlos dazu gibt vor Ort, oder aus einem selbstmitgebrachten Radio. Um 17:45 Uhr läuft "das perfekte Geheimnis". Tickets gibt es nur online für Erwachsen für 12 Euro und Kinder zahlen 6.

12:03 Uhr

Mehrheit erwartet wieder schärfte Corona-Regeln

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen erwartet noch in diesem Jahr eine erneute Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen. Die Hälfte der Befragten rechnet "eher" mit schärferen Regeln, weitere 32 Prozent gehen "auf jeden Fall" davon aus, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des "Spiegel" ergeben hat. Rund ein Drittel (31 Prozent) derjenigen, die an eine erneute Verschärfung glauben, erwartet lockerere Maßnahmen als im Frühjahr. 42 Prozent meinen hingegen, dass es noch strengere Regeln geben könnte als zu Beginn der Corona-Krise.

12:01 Uhr

Spahn mit mahnenden Worten

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat angesichts wieder deutlich steigender Corona-Infektionszahlen an die Bürger appelliert, die Hygieneregeln einzuhalten. "Bleiben wir wachsam, halten wir die Regeln ein." Wo das Virus eine Chance habe, breite es sich aus und nehme keine Rücksicht auf die Urlaubszeit, mahnte Spahn. Abstand halten, Mund- und Nasenschutz, Händewaschen seien ein "kleiner Preis", wenn man bedenke, wie schnell sich die Pandemie ausbreiten könne.

11:59 Uhr

Zahl der Kurzarbeiter nimmt ab

Die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland ist nach Berechnungen des Ifo-Instituts im Juli auf 5,6 Millionen Menschen gesunken. Im Juni waren es noch 6,7 Millionen und im Mai 7,3 Millionen, wie das mitteilte. Der Anteil der Kurzarbeiter an den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten schrumpfte damit von 20 auf 17 Prozent. "Der Rückgang hat sich zwar insgesamt beschleunigt, aber in einigen Branchen nimmt die Kurzarbeit sogar noch zu", erklärte der Ifo-Arbeitsmarkt-Experte Sebastian Link. Dazu zählen der Maschinenbau und die Elektrobranche.

11:51 Uhr

Deutsche Wirtschaft überraschend stark im Aufwind

Der Auftragseingang in der deutschen Industrie hat sich nach dem Einbruch in der Corona-Krise im Juni unerwartet stark erholt. Nachdem das Ordervolumen im Mai bereits um 10,4 Prozent im Vergleich zum April gestiegen sei, habe es im Juni einen Zuwachs um 27,9 Prozent gegeben, teilte das Statistische Bundesamt mit."Die deutsche Industrie meldet sich eindrucksvoll zurück", kommentierte Experte Ralph Solveen von der Commerzbank. Die Daten hätten gezeigt, dass sich die Geschäfte in der Industrie nach der Aufhebung der Beschränkungen spürbar belebt hätten. Nach Einschätzung von Solveen dürfte auch die Produktion in Juni deutlich gestiegen sein.

11:41 Uhr

Zahl der Neuinfektionen in Hamburg steigt stark

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Hamburg ist seit Mittwoch um 44 gestiegen. Darunter seien auch Reiserückkehrer, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. Zudem sei ein Teil der Fälle auf der Hamburger Werft Blohm+Voss eingeflossen. Dort waren nach Angaben vom Mittwoch knapp 60 Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Erkrankte, die im Umland wohnen, werden in der dortigen Statistik gezählt.Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden damit 5.529 Menschen in Hamburg positiv auf das Virus getestet. Rund 5.000 davon können nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen als genesen angesehen werden. 18 Personen werden in Krankenhäusern betreut, 231 Menschen starben laut Hamburger Rechtsmedizin.

11:39 Uhr

Hybrid-Semester in Schleswig-Holstein

Die Hochschulen in Schleswig-Holstein steuern ein sogenanntes Hybridsemester mit einem weiterhin hohen Anteil an digitalen Formaten an. Es werde aber auch wieder mehr Präsenzveranstaltungen geben als zuletzt, sagte Wissenschaftsministerin Karin Prien (CDU). Darauf seien gerade die Erstsemester angewiesen.

11:21 Uhr

Testpflicht für Reiserückkehrer

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ordnete heute in Berlin an, dass Menschen, die aus Coronavirus-Risikogebieten zurückkommen, einer Corona-Testpflicht unterliegen. Die Rückkehrer haben die Möglichkeit, den Test vor der Rückkehr im Ausland zu machen oder direkt bei der Einreise.

10.43 Uhr

1.045 Neuinfektionen in Deutschland

Das Robert Koch-Institut meldet 1.045 Neuinfektionen in Deutschland. Damit haben sich seit dem Start der Coronavirus-Krise 213.067 Menschen mit dem Virus infiziert. Derzeit sind 8.700 Fälle aktiv.

10:12 Uhr

73 Neuinfektionen in Niedersachsen

In Niedersachsen wurden 73 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit dem Beginn des Ausbruchs auf 14.736 Personen im Bundesland. Die Zahl der Menschen, die infolge einer Coronavirus-Infektion verstorben sind, liegt bei 654 Personen.

09:12 Uhr

Arbeitsminister: Betriebe müssen auch jetzt ausbilden

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) appelliert an die Unternehmen, auch in der Corona-Krise junge Menschen auszubilden. "Wir müssen jedenfalls alles tun, um einen Corona-Jahrgang zu vermeiden", sagte er am im ARD-"Morgenmagazin". Die Krise werde irgendwann vorbei sein, und dann dürfe man nicht über Fachkräftemangel jammern.

08:54 Uhr

Ab Montag öffnen wieder alle Hamburger Schwimmbäder

Pünktlich zum perfekten Sommerwetter öffnen in Hamburg die noch geschlossenen Bäderland-Bäder. So öffnen die Hallenbäder Neugraben, Elbgaustraße, Bramfeld und Billstedt. "Damit sind alle Standorte bis auf die Thermen wieder in Betrieb", so Bäderland-Sprecher Michael Dietel im "Abendblatt". Damit kann auch zukünftig das Schulschwimmen wieder wie gewöhnlich stattfinden.

08:15 Uhr

18 neue Coronafälle in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein hat sich die Zahl der offiziell erfassten Infektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages um 18 Fälle auf 3.534 erhöht. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus Gestorbenen stieg um 1 auf 158. Rund 3.100 der seit Beginn der Pandemie in Schleswig-Holstein nachweislich Infizierten gelten inzwischen als genesen. In Krankenhäusern wurden zuletzt 17 Erkrankte behandelt.

07:32 Uhr

Viele Firmen wollen an Homeoffice festhalten

Viele Unternehmen in Deutschland wollen einer Studie zufolge nach der Corona-Krise am Homeoffice festhalten - auch in der Industrie. Im verarbeitenden Gewerbe, zu dem unter anderem der Maschinenbau, die Chemie- und die Autoindustrie zählen, haben vor Ausbruch der Pandemie nur in jeder vierten Firma Beschäftigte regelmäßig von zuhause gearbeitet, wie aus einer Auswertung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervorgeht. Nun seien es fast 50 Prozent. Für die Zeit nach der Krise planen demnach etwa 37 Prozent der Unternehmen, Homeoffice einzusetzen.

07:30 Uhr

Niedersachsen für Verlängerung des Kurzarbeitergelds

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil pocht angesichts der Corona-Krise auf eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes auf 24 Monate. "Ich bin der Auffassung, dass man das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate erweitern sollte", sagte Weil. "Wir haben es ja nicht mit einer normalen Konjunkturkrise zu tun, sondern mit einer Krise ganz besonderer Art. Solche Krisen müssen auch flexibel beantwortet werden", so der SPD-Politiker. Grundsätzlich gilt derzeit eigentlich eine zeitliche Befristung für Kurzarbeitergeld auf maximal zwölf Monate.

07:27 Uhr

Nachwuchspolitiker fordern "Möglichkeit zum Feiern"

Nachwuchspolitiker fordern für Jugendliche auch in Corona-Zeiten Möglichkeiten zum Feiern. In einer Umfrage der appellierten Vertreter der Nachwuchsorganisationen der Bundestagsparteien vor allem an die Gemeinden, dazu Gelegenheiten zu schaffen. Gleichzeitig riefen sie Jugendliche zur Umsicht auf. Eine Sprecherin des SPD-Nachwuchses, der Jungsozialisten, sagte, es gebe zwar kein festgeschriebenes "Recht auf Party". Jugendliche verdienten es jedoch, dabei unterstützt zu werden, sich eigene sichere Räume zu erschließen.

07:25 Uhr

Städte und Kommunen sehen sich für zweite Welle gerüstet

Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland sehen sich für den Fall weiter steigender Corona-Infektionszahlen gerüstet. "Darauf sind die Kommunen und die staatlichen Einrichtungen nach den Erfahrungen der ersten Infektionsfälle deutlich besser vorbereitet", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg. Landsberg verwies auf den Ausbau von Laborkapazitäten für Corona-Tests und Schutzmaterialien, die in "großem Umfang" mithilfe des Bundes und der Länder beschafft worden seien. Auch die Landkreise sehen sich in ihrem Pandemie-Management gut aufgestellt: "Die Erfahrungen aus den vergangenen Monaten haben den Landkreisen geholfen, ihren Umgang mit einer Zunahme von Infektionen weiter zu verbessern und zu beschleunigen", sagte der Beigeordnete für Gesundheit beim Landkreistag, Jörg Freese.

07:22 Uhr

Drosten schlägt neuen Weg im Kampf gegen Corona vor

Der Charité-Virologe Christian Drosten schlägt vor, sich nicht mehr auf einzelne Corona-Fälle, sondern auf Infektionsgruppen zu konzentrieren, sollte es in Deutschland zu einer zweiten Welle kommen. "Waren bisher die meisten Infektionsketten nachvollziehbar, können neue Fälle bald überall gleichzeitig auftreten", schreibt Drosten in einem Beitrag für die Wochenzeitung "Zeit". Dies könnte alle Landkreise und Altersgruppen betreffen. "Dann sind die personell schlecht ausgestatteten Gesundheitsämter endgültig damit überfordert, die Quarantäne jeder einzelnen Kontaktperson zu regeln", so der Wissenschaftler. Die Behörden sollten sich dann auf Gruppen konzentrieren, in denen sich viele Menschen mit dem Virus infiziert haben.

07:18 Uhr

Notenbonus bei Unterrichtsausfall?

Schülervertreter haben einen Notenbonus für den Fall von coronabedingtem Unterrichtsausfall ins Gespräch gebracht. "Sollte es zu Unterrichtsausfall kommen, wäre es eine mögliche Lösung, den betroffenen Schülern einen Nachteilsausgleich zu geben." Das sagte Torben Krauß, Sprecher der Bundesschülerkonferenz, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es sei oft nicht möglich, kurzfristig die Prüfungsaufgaben zu ändern. "Lehrer sollten aber in solchen Fällen mehr Freiraum beim Korrigieren haben", verlangte Krauß.

07:16 Uhr

Ägypten will Aufhebung der Reisewarnung

Nachdem die Bundesregierung die Reisewarnung für die meisten Sommerurlaubs-Ziele in der Türkei aufgehoben hat, verlangen nun die Ägypter eine solche Entscheidung auch für ihre Urlaubsgebiete. Botschafter Khaled Galal Abdelhamid spricht von sinkenden Corona-Infektionszahlen und weitreichenden Sicherheitsvorkehrungen. " Es ist sehr frustrierend,dass ich keine Antwort darauf bekomme, warum die Reisewarnung nicht aufgehoben wird", sagte er.

07:13 Uhr

Ausbruch bei Blohm+Voss durch unhygienische Lagerunterkünfte?

Der Corona-Ausbruch bei der Hamburger Werft Blohm+Voss könnte möglicherweise mit unzureichenden Wohnbedingungen von osteuropäischen Werk-Arbeitern zusammenhängen. So die Einschätzung der Gewerkschaft IG Metall. Geschäftsführer Emanuel Glass sagt, unter den auf der Werft positiv getesteten seien kaum Mitglieder der Stammbelegschaft. Infiziert seien zahlreiche Arbeiter von Subunternehmen, die mit Werkverträgen auf dem Gelände arbeiten. Ähnlich wie in der Fleischwirtschaft kommen auf deutschen Werften viele Leih-Arbeiter und Werkvertragler aus Rumänien, Bulgarien oder anderen osteuropäischen Ländern. Bei Blohm+Voss wurden seit der vergangenen Woche 55 Mitarbeiter positiv auf das neue Coronavirus getestet. Die Arbeit auf dem Werftgelände ruht vorübergehend.

07:05 Uhr

Corona-Infektionen in Deutschland steigen über 1.000

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1.045 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 213.067 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus infiziert, wie das RKI am Donnerstagmorgen im Internet meldete. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9.175. Bis Donnerstagmorgen hatten 195.200 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

06:58 Uhr

Bundesregierung erklärt Antwerpen zum Risikogebiet

Wegen des Anstiegs von Corona-Fällen warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen in die belgische Provinz Antwerpen. "Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Provinz Antwerpen wird aufgrund erneut hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt", teilte das Auswärtige Amt am Mittwoch auf seiner Internetseite mit.

06:55 Uhr

In Hamburg starten die Schulen und Kitas im Regelbetrieb

Nach Sommerferien und coronabedingtem home-schooling startet heute wieder nach knapp 5 Monaten der reguläre Unterricht an Hamburgs Schulen. An allen 471 staatlichen und privaten Schulen gelten dabei strenge Hygieneregeln und eine Maskenpflicht. Der Mund-Nasen-Schutz muss nur am Arbeitsplatz im Klassen- oder Lehrerzimmer nicht getragen werden. Und Grundschüler bis zehn Jahre brauchen auch keine Maske. Auch Hamburgs Kitas gehen heute übrigens wieder in den Regelbetrieb. Ohne zeitliche Beschränkung findet dort wieder die Betreuung statt. Natürlich auch mit Corona-Hygienekonzept.

Meldungen vom 05.08.2020

17:43 Uhr

Guns N' Roses sagt Konzert in Hamburg ab

Aufgrund der europaweiten behördlichen Verbote hat die US-Rockband Guns N' Roses ihre Open-Air-Tournee 2020 nun verschoben. Damit fällt auch das geplante Konzert in Hamburg ohne Ersatztermin ins Wasser. Der Auftritt war ursprünglich für den 2. Juni geplant. Eintrittskarten für das gestrichene Konzert können bei der jeweiligen Vorverkaufsstelle in Gutscheine umgewandelt werden.

17:02 Uhr

Niedersachsen: Neue Infektionen in Schlachtbetrieb in Großenkneten

Im Landkreis Oldenburg sind in einem Schlachtbetrieb erneut Corona-Infektionen bei Mitarbeitern festgestellt worden. Bei dem Schlachthof in Großenkneten hat es unter mehr als 1.000 Tests 20 positive Tests gegeben. 16 von den Infizierten wohnen im Landkreis Oldenburg, je zwei in den Nachbarkreisen Cloppenburg und Vechta. Die Anzahl sei seit acht Tagen langsam gesunken und durch die andauernden Tests frühzeitig erkannt worden, hieß es.

16:21 Uhr

18 Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

Seit gestern wurden in Mecklenburg-Vorpommern 18 weitere Corona-Neuinfektionen registriert - doppelt so viele wie am Tag zuvor. Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Nordosten beträgt damit 907, von es inzwischen 795 Genesene gibt. 20 Menschen starben an oder mit dem Virus.

15:05 Uhr

Keine Bußgelder in Hamburg für Masken-Muffel geplant

Anders als in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen ist in Hamburg derzeit kein Bußgeld für "Masken-Muffel" in Bussen und Bahnen geplant. Bislang hielten sich die allermeisten Fahrgäste an die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, sagte ein Sprecher der Verkehrsbehörde. "Wir beobachten ganz genau, wie sich die Maskendisziplin entwickelt." Sollte sich bis zum Herbst zeigen, dass weitere Maßnahmen nötig sind, werde man sie ergreifen. "Und natürlich könnte auch ein Bußgeld eine von mehreren Möglichkeiten sein."

15:02 Uhr

Eher Dauer-Welle als Zweite Welle in Deutschland

Der Virologe Hendrik Streeck kann im Verlauf der Corona-Pandemie in Deutschland derzeit weder einen deutlichen Anstieg der Zahlen noch eine sogenannte zweite Welle erkennen. "Tatsächlich ist der Begriff «zweite Welle» kein epidemiologischer Begriff, sondern er entstand während der Spanischen Grippe, die nach einem ersten Infektionsschub im Herbst mit voller Wucht wiederkehrte", erläuterte der Bonner Wissenschaftler im Interview mit t-online.de. "Ich finde daher den Begriff der Dauerwelle passender. Die Infektionen verschwinden ja nicht, sondern wir werden lernen müssen, das Virus in unseren Alltag zu integrieren." Wie bei anderen Coronaviren auch werde man immer im Sommer einen Rückgang der Infektionen sehen, im Frühjahr, Herbst und Winter eine Zunahme.

13:43 Uhr

Wie groß ist der Ausbruch bei Blohm+Voss?

Nach einem größeren Corona-Ausbruch bei der Werft Blohm+Voss warten das Unternehmen und die Gesundheitsbehörden auf die Auswertung weiterer Tests. Anschließend werde beraten, ob die seit Monaten geltenden strengen Hygienekonzepte nachgeschärft oder welche anderen Maßnahmen möglicherweise ergriffen werden, teilte eine Unternehmenssprecherin mit. Bei der Werft gab es in den vergangenen Tagen insgesamt 55 positive Coronatests. Alle getesteten Personen wurden nach Hause geschickt, bis ein Testergebnis vorliegt. Die Arbeit auf dem Werftgelände ist damit vorübergehend zum Erliegen gekommen. Bei negativ Getesteten soll in der kommenden Woche ein zweiter Kontrolltest vorgenommen werden.

12:59 Uhr

Strandticker an immer mehr Orten der Lübecker Bucht

Auch in Timmendorfer Strand gilt von Freitag an der sogenannte Strandticker. Die Internetseite zeigt an, wenn Strandabschnitte überfüllt sind. Er begrüße es, dass es jetzt ein einheitliches System für fast die gesamte innere Lübecker Bucht gebe, sagte der Tourismusdirektor von Timmendorfer Strand, Joachim Nitz. Bislang gilt der Ticker nur für die Orte Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf und Neustadt mit den Ortsteilen Pelzehaken und Rettin. Am bevorstehenden Wochenende werde die Gemeinde Timmendorfer Strand außerdem an den Zufahrtsstraßen Bauzäune mit Hinweisbannern aufstellen, die bei Bedarf ausgerollt würden, sagte Nitz. Darauf sollen Tagesgäste aufgefordert werden, den Ort nicht mehr anzusteuern, wenn Strand und Parkplätze ihre Kapazitätsgrenze erreicht haben.

12:54 Uhr

Hitze-Wochenende: Eindringlicher Appell an Touristen in Schleswig-Holstein

Angesichts des erwarteten hochsommerlichen Wetters an diesem Wochenende hat Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) dazu aufgerufen, nicht nur die beliebtesten Badeorte an Nord- und Ostsee zu besuchen. "Nicht nur die Hotspots sind schön", sagte Günther. "Strömen Sie bitte nicht nur immer an die gleichen Orte." Auch das Binnenland im Norden sei schön. "Wir haben auf über 1000 Kilometern schöne Strände und Platz für alle." Auch abseits der bekannten Badeorte an Nord- und Ostsee gebe es schöne Orte, um den Sommer im Land zu genießen, sagte Günther.

12:30 Uhr

Aktuelle Zahlen und Entwicklungen zur Coronakrise

12:25 Uhr

Höhere Bußgelder für Maskenverstöße in Bus und Bahn auch in Schleswig-Holstein

Nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen will auch Schleswig-Holstein Bußgelder für "Masken-Muffel" in Bussen und Bahnen verhängen. "Wir finden die Idee gut", sagte Ministerpräsident Daniel Günther. Eine solche Regelung solle auch in Schleswig-Holstein festgelegt werden. Diese werde sehr schnell kommen, sagte Gesundheitsminister Heiner Garg. Dies sei eine Frage von Tagen, nicht von Wochen.

12:21 Uhr

Timmendorfer Strand voll

"NDR Schleswig-Holstein" sagte diestellvertretende Bürgermeisterin Melanie Puschaddel-Freitag, dass Strand und Parkplätze voll seien und deshalb keine weiteren Tagesgäste mehr aufgenommen werden könnten. Damit die Mindestabstände eingehalten werden können, werden Gäste jetzt abgewiesen.

11:54 Uhr

Infektionszahlen in Hamburg ziehen wieder an

Nach mehreren Tagen mit weniger neuen Coronafällen melden die Gesundheitsbehörden seit gestern wieder 25 neue Fälle. 5.485 haben sich damit bisher in Hamburg mit dem Virus infiziert. 5.000 davon können laut RKI wieder als genesen angesehen werden. 21 werden derzeit in Krankenhäusern behandelt.

11:51 Uhr

Keine weiteren Coronalockerungen in Schleswig-Holstein

Wie angekündigt wird es in Schleswig-Holstein vor dem 31. August keine weiteren Lockerungen geben. Als Grund nannten die Behörden steigende Infektionszahlen. "Es ist jetzt nicht die Zeit, weiter zu lockern. Wir haben jetzt eine Situation, wo wir genau hinschauen müssen", erklärte Ministerpräsident Daniel Günther. Geplant waren weitere Lockerungen eigentlich zum 10. August. Zudem kündigte er ein höhere Bußgeld für Menschen ohne Masken in Bus und Bahn an.

11:48 Uhr

Auch Niedersachsen mit höherem Bußgeld für Menschen ohne Maske

Niedersachsen möchte wie auch Nordrhein-Westfalen künftig bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen ein Bußgeld von 150 Euro kassieren. Eine Neufassung des Bußgeldkataloges, der für Maskenverstöße deutlich höhere Sanktionen vorsieht, werde in Kürze vorgelegt, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums. Bislang sah der Bußgeldkatalog für Maskenverweigerer in Niedersachsen 20 Euro Strafe vor, die konkrete Höhe liegt aber im Ermessen der örtlichen Behörden.

11:45 Uhr

Kinder hatten während Corona deutlich weniger Unterricht

Viele hatten es vermutet - jetzt gibt es deutliche Zahlen: Während der Corona-Krise ist viel Unterrichtszeit unter den Tisch gefallen. Das hat eine Online-Umfrage des ifo Instituts unter 1099 Eltern ergeben. Durchschnittlich hat sich die Zeit, in der sich Kinder mit der Schule beschäftigten, halbiert - von 7,4 Stunden ging es runter auf 3,6 Stunden pro Tag.

11:29 Uhr

46 neue Coronafälle in Niedersachsen

Seit gestern gibt es 46 neue Fälle mit dem Coronavirus in Niedersachsen. Offiziell liegt die Zahl damit bei 14.663 Infizierten. 13.300 gelten davon laut RKI wieder als genesen. 654 Menschen starben.

11:25 Uhr

Amateurmusiker in Hamburg unzufrieden mit Coronaregelungen

Auch nach Lockerungen der Corona-Verordnungen gibt es nach Angaben von Amateur-Musikern in Hamburg zu wenig Raum zum gemeinsamen Spielen. "Chöre wie auch Blasorchester benötigen nach aktuellen Empfehlungen einen Mindestabstand von 2,5 Metern in geschlossenen Räumen und 1,5 Metern im Freien zwischen ihren Ensemble-Mitgliedern, um der Aerosol-Verteilung Rechnung zu tragen", sagte Doris Vetter vom Präsidium des Landesmusikrates Hamburg. "Da braucht es gutes Wetter und leere Parks im jetzigen Sommer." Aber spätestens im Herbst müssten große Räume her, um überhaupt gemeinsam und in normaler Besetzung musizieren zu können. Den Angaben zufolge musizieren rund 200.000 Menschen in der Hansestadt in ihrer Freizeit in Chören, Ensembles oder Orchestern.

11:22 Uhr

Tschentscher glaubt an Zuschauer in Hamburger Stadien

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher ist optimistisch, dass zum Auftakt der Saison in der 2. Fußball-Bundesliga auch in den Hamburger Stadien wieder Zuschauer sein können. In der NDR-Sendung "DAS!" warnte Tschentscher am Dienstagabend aber auch: "Vieles hängt davon ab, wie insgesamt die Infektionslage in Deutschland bleibt. Wenn das alles wieder schlimmer wird, dann wird man auch solche Lockerungen nicht machen." Konkrete Zahlen, wie viele Zuschauer in die Stadien könnten, gab es weder von der DFL noch von Tschentscher. Medienberichten zufolge plant der HSV mit 20.000 bis 25.000 Zuschauern. Wegen der hohen Anzahl von Stehplätzen käme man beim FC St. Pauli auf 9.000 und bei Holstein Kiel auf 1.900 Fans.

11:19 Uhr

Maskenpflicht jetzt auch auf Helgoland

Gäste und Bewohner der Hochsee-Insel Helgoland müssen seit Mittwochvormittag an bestimmten Orten einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Diese Pflicht gilt von 11.00 Uhr bis 16.30 Uhr in den öffentlich zugänglichen Bereichen auf den Wegen von den Schiffen bis zum Ortsinneren, in der Hafenstraße sowie in den Straßen Am Südstrand, Nordseeplatz und Lung Wai. Betroffen sind dort auch die Gaststätten. Die Maskenpflicht dort gilt zunächst bis einschließlich 17. August.

10:36 Uhr

Spahn optimistisch für Impfstoff

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist optimistisch, dass es bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff schnelle Erfolge geben könnte. Er sei zuversichtlich, dass es so schnell wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte einen Impfstoff geben könne, sagte der CDU-Politiker. "Wir haben sehr vielversprechende Kandidaten, sehr vielversprechende Daten." Abgeschlossene klinische Phasen werde es sicherlich in den nächsten sechs Monaten geben.

10:34 Uhr

Schul-Regelbetrieb auch in Schleswig-Holstein

Im neuen Schuljahr in Schleswig-Holstein soll es trotz der Corona-Krise soviel Präsenzunterricht wie möglich geben. Es sei ein Regelbetrieb unter Pandemie-Bedingungen vorgesehen, sagte Bildungsministerin Karin Prien. So empfiehlt das Ministerium dringend, in den ersten zwei Wochen in den Schulen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das gilt auch während des Unterrichts. Die Jahrgangsstufen eins bis sechs sind davon ausgenommen. Eine Maskenpflicht in der Schule lehnte Prien als nicht verhältnismäßig und nicht verfassungskonform ab.

09:19 Uhr

Traurige Zahlen: Alle 15 Sekunden stirbt eine Person an Corona

Weltweit sind inzwischen mehr als 700.000 Menschen nachweislich am Coronavirus gestorben, so eine Auswertung von "Reuters". Jeden Tag sterben demnach knapp 6.000 Menschen und damit alle 15 Sekunden ein Mensch.

09:15 Uhr

Spahn verteidigt Maskenpflicht

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen in der Öffentlichkeit verteidigt. "Mich nervt das Maske-Tragen auch manchmal, aber es ist doch im Vergleich zu allen anderen Dingen, die wir erlebt haben im März, April ein echt milderes Mittel", sagte der CDU-Politiker. Es sei besser, mit Maske in bestimmten Situationen Dinge möglich zu machen, als sie irgendwann gar nicht mehr möglich machen zu können, sagte er mit Blick auf Restaurantbesuche oder Einkäufe. Zum Freiheitsargument von Masken-Gegnern sagte Spahn: "Freiheit kommt nie unendlich und ohne die Freiheit der anderen. Und hier geht es ja darum, die anderen im Geschäft, in der U-Bahn, in der Gastronomie, deren Freiheit zu schützen, nämlich deren körperliche Unversehrtheit."

08:42 Uhr

Corona-Gästelisten können von Polizei verwendet werden

Name, Telefonnummer, Adresse - diese Daten müssen in Corona-Zeiten beim Café- oder Restaurant-Besuch hinterlegt werden - damit mögliche Infektionsketten nachverfolgt werden können. Allerdings hat sich auch schon unter anderem die Hamburger Polizei an den Listen bedient. Dafür hagelte es Kritik. Ein extra Gesetz braucht es dafür zumindest nicht, heißt es jetzt dazu aus dem Bundesjustizministerium.

08:11 Uhr

22 neue Infektionen in Schleswig-Holstein

Die Gesundheitsämter in Deutschlands nördlichstem Bundesland haben seit gestern 22 neue Infektionen registriert. Damit scheint sich die tägliche Zahl der Neuinfektionen zumindest auf einem höheren Level als in den letzten Wochen zu stabilisieren. 3.516 Personen sind insgesamt mit dem Virus infiziert worden, 3.100 gelten laut RKI wieder als genesen. 157 Menschen sind bisher verstorben, 19 werden in Krankenhäusern behandelt.

08:01 Uhr

Schulsenator ab 9 Uhr live bei Radio Hamburg

Zwischen 9 und 10 Uhr beantwortet Schulsenator Ties Tabe in der Radio Hamburg Morninshow die Fragen der Hörer zum Schulstart in Hamburg am Donnerstag. Fragen können per WhatsApp unter 040 333 10000 eingereicht werden.

07:19 Uhr

Skepsis gegenüber Pläne der deutschen Fußballclubs

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat sich skeptisch zum Konzept der Deutschen Fußball Liga zur Rückkehr von Fans in die Stadien geäußert. "Auf dem Papier lässt sich vieles darstellen. Ob das dann auch in der Praxis so durchzuhalten ist, das wird erst noch sehr genau zu prüfen sein, auch wenn ich mir es als Fußballfan wünschen würde", sagte Weil. Er kündigte eine genaue Überprüfung des am Dienstag beschlossenen Konzepts an. "Das Thema wird sicherlich noch eine Rolle spielen in den Gesprächen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten. Dabei muss der Infektionsschutz im Mittelpunkt stehen und nicht etwa die möglichen Einnahmen für die Bundesligaclubs."

07:17 Uhr

Gesundheitsämter stocken Personal kräftig auf

Die Gesundheitsämter haben ihr Personal in der Corona-Krise deutlich verstärkt. Das geht aus einer neuen Umfrage des Deutschen Städtetags und des Deutschen Landkreistags hervor. Danach haben die Behörden, die auch für die Verfolgung von Infektionsketten zuständig sind, im Zuge der Pandemie bisher 5.900 zusätzliche Beschäftigte eingesetzt, größtenteils aus anderen Teilen der Verwaltung. Die 5.900 Beschäftigten, die in den vergangenen Monaten dazu kamen, seien vor allem für die Kontaktnachverfolgung, Corona-Tests und die Kontrolle von Quarantäne zuständig.

07:16 Uhr

Finden die Weihnachtsmärkte statt?

Rund vier Monate vor Beginn der Vorweihnachtszeit sind die Planungen für die Weihnachtsmärkte wegen der Corona-Pandemie mit vielen offenen Fragen verbunden. In einigen Kommunen wird davon ausgegangen, dass es im Dezember auch in diesem Jahr Glühweinstände und Bratwurst vom Grill geben wird. "Zurzeit wird mit einer Durchführung des Weihnachtsmarktes, wenn auch unter coronakonformen Bedingungen, geplant", sagt die Sprecherin der Stadt Osnabrück, Anell Schulz. Vielerorts werden schon Konzepte erarbeitet, wie mit einer Vergrößerung der Marktfläche oder Markierungen auf dem Boden der Besucherandrang entzerrt werden kann. In Hannover und Göttingen wird noch abgewartet, wie sich die Corona-Bestimmungen verändern. Zunächst bis 31. Oktober sind Großveranstaltungen überwiegend verboten.

07:13 Uhr

Wohl keine weiteren Lockerungen in Schleswig-Holstein

Die schleswig-holsteinische Landesregierung will wohl zunächst auf weitere Lockerungen von Corona-Schutzmaßnahmen verzichten. Dies wäre eine Konsequenz aus den zuletzt wieder gestiegenen Corona-Infektionszahlen. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) wollen am Mittwochvormittag das weitere Vorgehen erläutern, wie die Ausbreitung des Coronavirus in Schleswig-Holstein weiter eingedämmt werden soll. Hintergrund ist, dass die bisherige Landesverordnung mit Ende der Sommerferien an diesem Sonntag ausläuft.

07:11 Uhr

Olympia 2021 auch mit Corona

Nach Angaben des Chefs des japanischen Organisationskomitees Toshiro Muto in der "Financial Times" finden die Olympischen Spiele in Tokio im kommenden Sommer auch "mit Corona" statt. "Ich weiß nicht, wie der Stand der Corona-Infektionen sein wird im kommenden Sommer, aber die Chancen, dass es ein Ding der Vergangenheit ist, sind nicht sehr hoch", sagte Muto demnach. "Vielmehr ist es wichtig, Olympische Spiele für Menschen zu veranstalten, die mit Covid-19 leben müssen."

07:00 Uhr

Über 700 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 741 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 212.022 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus infiziert, wie das RKI am Mittwochmorgen im Internet meldete. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9.168. Bis Mittwochmorgen hatten 194.600 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

06:58 Uhr

Großer Corona-Ausbruch bei Blohm+Voss

Auf der Hamburger Blohm+Voss-Werft sind bei einem Massentest 49 weitere Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Die Muttergesellschaft, die Bremer Lürssen Werft, teilte mit, weitere Testergebnisse stünden auch noch aus. Ende vergangener Woche war bei sechs Beschäftigten von Blohm+Voss das Coronavirus entdeckt worden. Danach wurde eine freiwillige Massentestung gestartet, die nun auf die gesamte Werft ausgeweitet werden soll. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses sind die Mitarbeiter laut Unternehmensangaben von der Arbeit freigestellt.

06:55 Uhr

Mehr Maskenkontrollen im HVV

Wenn morgen die Schule wieder losgeht, wird es auch wieder voller in Bussen und Bahnen. Der HVV führt deswegen jetzt mehr Masken-Kontrollen durch. Viele Kunden des Verkehrsverbundes kritisieren allerdings, sie hätten in der Vergangenheit trotz täglicher Fahrten noch nie eine Kontrolle erlebt, dafür aber viele Maskenverweigerer. Besonders am Wochenende und am Abend nehme laut Verkehrssenator Tjarks die Maskendisziplin ab. Maskenverweigern droht zukünftig ein Rausschmiss aus Bus und Bahn.

Meldungen vom 04.08.2020

17:17 Uhr

Bundesregierung hebt Reisewarnung für Türkei teilweise auf

Für die Türkei wurde die Reisewarnung von der Bundesregierung teilweise aufgehoben. Mittels ihrer Reisehinweise im Internet teilte das Auswärtige Amt heute mit, dass die formelle Warnung für die Provinzen Aydin, Izmir, Mugla und Antalya entfalle.

17:11 Uhr

Kinderärzte kritisieren Maskenpflicht

Die Maskenpflicht wird von deutschen Kinder- und Jugendärzten als nicht sinnvoll erachtet. Insbesondere die Leistungsfähigkeit werde durch längeres Tragen beeinflusst, so der Präsident des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, gegenüber der Funke Mediengruppe.

16:32 Uhr

Senator Grote muss 1.000 Euro Bußgeld zahlen

Aufgrund seines Verstoßes gegen die Corona-Regeln im Zusammenhang mit seinem Umtrunk zu seiner Wiederernennung, muss Senator Grote 1.000 Euro zahlen. Grote verkündete selbst: „Nach erkennbar intensiver und sorgfältiger Prüfung des Sachverhalts durch die Bußgeldstelle ist mir nun der abschließende Bescheid zugegangen.“

16:24 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern verbietet auch weiterhin Tagestouristen aus anderen Städten

Um das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus niedrig zu halten, dürfen Tagestouristen aus anderen Bundesländern auch weiterhin nicht nach Mecklenburg-Vorpommern. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) betont, was gerade besonders wichtig sei: Den Schul- und Kitabetrieb nach den Sommerferien geordnet und unter Coronavirus-Bedingungen zum Laufen zu bringen. Volksfeste, Diskotheken und Clubs sollen auch weiterhin geschlossen bleiben.

16:18 Uhr

Präsident der IHK zu Schwerin verweist auf Eigenverantwortung der Bürger

Der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Schwerin verdeutlichte, dass die Eigenverantwortung der Bürger in Bezug auf die Hygienemaßnahmen besonders wichtig sei: „Nur, wenn wir gemeinsam für unsere Mitmenschen Verantwortung übernehmen und die AHA-Regeln einhalten, kann ein erfolgreicher Neustart der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern gelingen.“ Unter den AHA-Regeln versteht man Abstand, Hygiene und Alltagsmasken.

15:37 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern: Maskenpflicht ab Klasse fünf

Lehrer und Schüler müssen in Mecklenburg-Vorpommern künftig eine Mund-Nase-Bedeckung auf dem Schulgelände tragen. Die Maskenpflicht gelte ab der fünften Klasse, teilte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mit. Von der Regelung ausgenommen sind Klassenräume.

15:27 Uhr

Fußballclubs einigen sich auf Rückkehr von Fans ins Stadion

Keine Gästefans, keine Stehplätze, kein Alkohol: Die 36 Vereine der Deutschen Fußball Liga haben sich auf ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr zumindest einiger Zuschauer in die Stadion geeinigt. Die Mitgliederversammlung der DFL beschloss vorübergehende Änderungen in der Spielordnung. Ein vierter zentraler Punkt ist die zeitweise Einführung personalisierter Online-Tickets, mit denen während der Corona-Pandemie die Nachverfolgung von Infektionsketten möglich sein sollen. Die endgültige Entscheidung, ob tatsächlich schon zum oder bald nach dem Saisonstart der Bundesliga und 2. Bundesliga am dritten September-Wochenende Zuschauer zugelassen sind, obliegt den Behörden.

15:03 Uhr

Tschentscher und Rabe verteidigen Schulöffnungen

Kurz vor Schulbeginn haben Bürgermeister Peter Tschentscher und Schulsenator Ties Rabe betont, dass sie es für vertretbar halten, Hamburgs Kinder ab Donnerstag wieder zur Schule zu schicken. "Unter sozialen Fragen und bildungspolitischen Gesichtspunkten ist das sehr wichtig", so Tschentscher bei der Landespressekonferenz. Sollte es zu einer Infektion in einer Schule kommen, soll übrigens nicht gleich automatisch der komplette Betrieb lahm gelegt werden. Man werde mit Stufenplänen arbeiten und dabei gezielt vorgehen. Die Lehrergewerkschaft GEW in Hamburg ist nicht überzeugt und spricht von einem fehlenden plausiblen pädagogischen Konzept.

14:49 Uhr

Giftnotruf durch Konsum von Desinfektionsmittel deutlich häufiger gewählt

Wegen möglicher Vergiftungen mit Desinfektionsmitteln haben deutlich mehr Menschen im ersten Halbjahr den Notruf des Giftinformationszentrums Nord (GIZ) in Göttingen gewählt. Allein in den Monaten März und April habe es 160 Anrufe gegeben, sagte Leiter Martin Ebbecke dem "NDR". In den Jahren zuvor seien weniger als 50 Anrufe pro Monat eingegangen. "Zu Corona-Zeiten haben viele Leute Desinfektionsmittel zu Hause stehen", sagte Ebbecke. Bei den gemeldeten Notrufen hätten vor allem Kinder solche Mittel probiert. Wirklich schwere Verläufe habe es aber nicht gegeben, so Ebbecke.

13:51 Uhr

Hälfte der Deutschen will 2020 noch verreisen

Rund 44 Prozent der Menschen in Deutschland wollen einer Umfrage zufolge in diesem Jahr noch verreisen. 29 Prozent planten hingegen für 2020 keine Urlaubsreise mehr, wie bei einer veröffentlichten Online-Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) herausgekommen ist. Abwartend verhielt sich rund ein Viertel der mehr als 2.000 Befragten im Alter zwischen 18 und 74 Jahren. Sie nannten häufig die Angst vor einer Corona-Infektion beziehungsweise die aufwendigen Präventionsmaßnahmen als Argumente gegen eine Reise. Die Urlaubswilligen zieht es mehrheitlich zu deutschen Zielen mit Bayern und Mecklenburg-Vorpommern an der Spitze. Ins europäische Ausland wollten 17 Prozent aller Befragten noch aufbrechen. Hier lagen Österreich, Italien, die Niederlande und Spanien vorn.

13:45 Uhr

Mehr als 3.000 Tests an Corona-Testzentren in Schleswig-Holstein

Auch die fünf mobilen Coronateststationen in Schleswig-Holstein werden laut der der Kassenärztlichen Vereinigung gut genutzt. Mehr als 3.000 Tests seien seit vergangenem Freitag durchgeführt worden. Testen lassen können sich Urlauber im Kieler Hafen, am Fähranleger in Puttgarden, im Lübecker Hafen, am Busbahnhof in Neumünster und an der Raststätte in Ellund an der A7.

12:06 Uhr

62 Coronainfektionen in Niedersachsen

In Niedersachsen gab es seit gestern 62 positive Coronatests. Die Gesamtzahl steigt damit auf 14.617. 13.300 Personen gelten aber auch bereits wieder als genesen. 654 Menschen starben durch eine Infektion.

12:03 Uhr

Schon über 3.300 Corona-Tests am Airport in Hannover

Am Flughafen Hannover haben sich bis Dienstagmorgen 3.316 Reiserückkehrer auf das Coronavirus testen lassen. Das sagte eine Sprecherin der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). Sie stellte auch klar: "Wir haben unsere Kapazitätsgrenze noch nicht erreicht." Die JUH ist am Flughafen Hannover dafür zuständig, die Tests durchzuführen. Auch Flugreisende, die nicht aus einem Risikogebiet zurückkehren, können sich testen lassen. Wie viele Tests positiv waren, konnte ein Sprecher der Region Hannover noch nicht sagen. An der Statistik werde noch gearbeitet. Am Montag seien aber weniger als fünf Rückkehrer positiv getestet worden.

11:47 Uhr

17 neue Coronafälle in Hamburg

Seit gestern haben die Hamburger Gesundheitsämter 17 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesamtzahl steigt damit auf 5.460. Etwa 5.000 davon sind bereits wieder genesen. Nach Angaben der Hamburger Rechtsmedizin starben 231 Menschen an der Infektion.

11:05 Uhr

Keine Maskenpflicht im Unterricht an Niedersachsens Schulen

Niedersachsen hält die von Nordrhein-Westfalen eingeführte Maskenpflicht auch während des Unterrichts an weiterführenden Schulen und Berufsschulen momentan für übertrieben. Das Land starte nach den Sommerferien an den Schulen einen eingeschränkten Regelbetrieb mit möglichst festen Lerngruppen, sagte Kultusstaatssekretärin Gaby Willamowius. Angesichts der derzeit niedrigen Infektionszahlen in Niedersachsen sei das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung während der gesamten Unterrichtszeit in einer solchen Lerngruppe nicht verhältnismäßig. Allerdings werde mit Beginn des nächsten Schuljahres an Niedersachsens Schulen das Tragen einer Maske außerhalb des Unterrichts in bestimmten Situationen, etwa auf den Gängen, verpflichtend, sagte die Staatssekretärin.

09:29 Uhr

Fußballclubs diskutieren über Fans in Stadien

Die Anhänger der 36 Profi-Clubs erwarten die Entscheidung der Deutschen Fußball Liga zur eingeschränkten Rückkehr der Zuschauer in der neuen Saison mit Spannung. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung heute (ab 11.00 Uhr) soll per Videokonferenz über einheitliche Maßnahmen entschieden werden, wie dies zu realisieren ist.

09:18 Uhr

Mehrere Testzentren in Niedersachsen öffnen wieder

Nachdem viele Testzentren in Niedersachsen gerade erst in den Ruhemodus versetzt wurden, öffnen viele bereits heute wieder. Zwölf Zentren sollen diese Woche reaktiviert werden, wie ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) sagte. Grund für die Wiederaufnahme sei die Möglichkeit für Reiserückkehrer, sich kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. Als erstes Abstrichzentrum ging demnach Empelde in der Region Hannover am Montag an den Start. Weitere Stationen sollen dem KVN-Sprecher zufolge in Stade, Lüneburg, Braunschweig, Göttingen, Osnabrück, Georgsheil bei Aurich, Oldenburg, Wilhelmshaven, Zeven, Rotenburg (Wümme) und Hildesheim öffnen.

08:41 Uhr

Mehrheit der Deutschen für Strafen bei Demos

Eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland würde es laut einer Umfrage befürworten, wenn bei der Missachtung von Abstandsregeln oder Maskenpflicht bei Demonstrationen Strafen verhängt werden. 77 Prozent sprachen sich in einer YouGov-Umfrage dafür aus. 14 Prozent lehnen Strafen ab. Der größte Zuspruch kommt von Wählern der Grünen (87 Prozent), der geringste von Wählern der AfD (45 Prozent).

07:35 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern berät über weitere Lockerungen

Politiker, Kommunen, Wirtschaft und Mediziner beraten heute in Schwerin über weitere Lockerungen in Mecklenburg-Vorpommern. So könnte beispielsweise der Tagestourismus wieder erlaubt werden.

07:33 Uhr

Wieder mehr E-Scooter-Fahrer

Nach dem starken Rückgang der Nutzung von E-Scootern während der Corona-Krise verzeichnen die Verleiher nun wieder ein steigendes Interesse bei ihren Kunden. "In den letzten Wochen und Monaten seit der coronabedingten Betriebspause sehen wir ein kontinuierliches Wachstum bei den Nutzerzahlen wie auch bei der Anzahl der Fahrten", sagte Jashar Seyfi, Geschäftsführer von Lime Deutschland, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Auch Claus Unterkircher, Geschäftsführer für den deutschsprachigen Raum beim schwedischen Anbieter Voi, bestätigt den Eindruck seines Konkurrenten: "Die Nutzung ist nach Corona stark angestiegen und bewegt sich inzwischen auf sehr viel höheren Levels als vor der Krise und dem Start vor einem Jahr."

07:31 Uhr

Bildungsgewerkschaft sieht Schulöffnungen kritisch

Die Chefin der Bildungsgewerkschaft GEW, Marlis Tepe, sieht den Start des Regelbetriebs an den Schulen mit Problemen behaftet. "Die Schulöffnungen stellen ein hohes Risiko dar", sagte Tepe der "Passauer Neuen Presse". Alle Beteiligten müssten vorsichtig sein und das Abstandsgebot einhalten. Allerdings sei es "grundsätzlich" gut, dass es wieder losgehe. Schließlich sei Bildung ein hohes Gut und es sei wichtig, dass Kinder und Jugendliche wieder in die Schule gehen könnten. Dennoch gerieten die Schulen beim Start im Regelbetrieb in eine "schwierige Situation." So bräuchten die Schulen eigentlich "frühzeitig genaue Informationen, wie der Gesundheitsschutz geleistet werden soll". Das sei bisher aber nicht gut genug vorbereitet worden.

07:29 Uhr

Corona trennt unverheiratete Paare seit Monaten

Unverheiratete Paare auf der ganzen Welt sind wegen der strengen Corona-Einreisebestimmungen seit Monaten getrennt. Nun werden auch in Deutschland Rufe immer lauter, pragmatische und allgemeingültige Lösungen zu finden. Der Gesundheitsminister von Schleswig-Holstein, Heiner Garg (FDP), zeigte sich jetzt erstmals hoffnungsvoll, dass Bewegung in die Debatte kommt. Unter dem Hashtag "LoveIsNotTourism" (Liebe ist kein Tourismus) machen Betroffene seit Monaten auf ihr Schicksal aufmerksam. "Nach den klaren Äußerungen des deutschen Bundesaußenministers Heiko Maas vom Wochenende, der von seinem Koalitionspartner eine schnelle Regelung für nicht verheiratete Paare auf nationaler Ebene fordert, bin ich derzeit verhalten optimistisch, dass es auch in Deutschland zu einer Regelung kommt", sagte Garg.

07:26 Uhr

27 Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

Die Gesundheitsämter in Deutschlands nördlichstem Bundesland meldeten seit gestern insgesamt 27 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl stieg damit auf 3.494, wovon bereits 3.100 wieder als genesen gelten. 156 Menschen sind an einer Infektion verstorben, 20 werden derzeit in einem Krankenhaus behandelt.

07:19 Uhr

879 neue Infektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 879 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 211.281 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus infiziert, wie das RKI am Dienstagmorgen im Internet meldete. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9.156. Bis Dienstagmorgen hatten 194.000 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

07:17 Uhr

Corona-Warnapp in weiteren Sprachen

Die deutsche Corona-Warn-App soll in Kürze in weiteren fünf Sprachen zur Verfügung stehen. "Die Versionen Arabisch, Polnisch, Bulgarisch, Rumänisch und Russisch sind derzeit in der Entwicklung". Das sagte Digital-Staatsministerin Dorothee Bär der "Rheinischen Post".

07:15 Uhr

Ärztebund: Zweite Welle schon da

Die von vielen befürchtete zweite Corona-Welle hat Deutschland nach Einschätzung des Ärzteverbandes Marburger Bund schon erfasst. "Wir befinden uns ja schon in einer zweiten, flachen Anstiegswelle". Das sagte die Verbandsvorsitzende Susanne Johna der "Augsburger Allgemeinen". Das Robert Koch-Instituts verzeichnet 879 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages.

07:13 Uhr

Maskenpflicht an Schulen zur Not mit Strafen

Damit die Schulen nicht zu Corona-Hotspots werden, wird außerhalb des Unterrichts eine Maskenpflicht gelten. Und Schulsenator Ties Rabe sagt, eine Nichtbeachtung hat Folgen. Das geht vom ermahnenden Gespräch mit dem Schüler, danach mit den Eltern, bis hin zum Schulverweis.

07:05 Uhr

Alkoholverkaufsverbote auch am nächsten Wochenende

Weil es hilft, soll es auch am kommenden Wochenende keinen Außer-Haus-Verkauf von Alkohol in Hamburgs Ausgehvierteln geben. Das haben die Bezirksämter Altona, Mitte und Eimsbüttel in Abstimmung mit der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke beschlossen. Verboten ist der Verkauf am Freitag und Samstag von 20 bis 6 Uhr am Folgetag. Das Außer-Haus-Verkaufsverbot für Alkohol gilt erneut in der Schanze, auf dem Kiez und in Ottensen.

Meldungen vom 03.08.2020

17:24 Uhr

Mehr als 2.000 Coronavirus-Tests am Hamburger Flughafen

Bereits über 2.000 Reisende haben sich am Hamburger Flughafen auf das Coronavirus testen lassen. Kostenlos getestet werden nur Fluggäste aus der Türkei, Albanien, der Ukraine, Serbien und drei spanischen Gebieten.

17:21 Uhr

Mehr Kranke aufgrund psychischer Leiden

Die Häufigkeit von psychischen Erkrankungen hat während der Coronavirus-Krise deutlich zugenommen. Das hat die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) herausgefunden. Aufgrund psychischer Probleme haben sich somit im ersten Halbjahr 2020 26.700 Personen krankgemeldet. Im Vorjahreszeitraum waren es rund 14.600 Personen.

17:13 Uhr

Zwei weitere Testzentren für Reiserückkehrer in Hamburg

Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg hat zwei weitere Corona-Testzentren in Farmsen und Altona eingerichtet. Am Zentralen Busbahnhof ZOB kann es in naher Zukunft ein drittes Testzentrum geben, so der Vorstandschef Walter Plassmann.

17:01 Uhr

Drei neue Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten um drei. Damit beläuft sich die Zahl der Infektionen im Land auf 880.

16:02 Uhr

"Mein Schiff 1" sticht von Kiel in See

Im Kieler Seehafen hat heute mit mehrmonatiger Verspätung die Kreuzfahrtsaison begonnen. Von TUI Cruises wurde am Ostseekai „Mein Schiff 1“ abgefertigt, um zum Oslojord zu reisen. Einfach an Bord gehen durften die Passagiere allerdings nicht. Zunächst mussten sie einige Gesundheitsfragen beantworten und ihre Körpertemperatur messen lassen. Damit die Abstandsregeln eingehalten werden, wurden nur 60 Prozent der Plätze ausgebucht.

16:00 Uhr

Hamburg: Außer-Haus-Verkaufsverbot funktioniert

Das Außer-Haus-Verkaufsverbot von Alkohol zeigt in Hamburg seine Wirkung. So zogen am vergangenen Wochenende viele Menschen wieder in Bars und Gaststätten. Der Leiter des Bezirksamts Hamburg-Mitte, Falko Droßmann (SPD), sagt dazu: "Wir sind froh, dass das Alkoholverkaufsverbot an diesem Wochenende dazu geführt hat, dass sich die Szenen der letzten Wochenenden bei uns im Bezirk nicht wiederholt haben"

15:29 Uhr

Erwartete Pleitewelle im Oktober

Eine Pleitewelle wird von Insolvenzgerichten im Herbst erwartet. Der Grund hierfür ist eine Gesetzesänderung. Denn bisher müssen wirtschaftlich eher angeschlagene Unternehmen ihre Insolvenz nicht im Rahmen einer Drei-Wochen-Frist melden, sondern können bis zum 30. September damit warten.

15:02 Uhr

Bremen: Saunen in Fitnesscentern bleiben geschlossen

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie bleiben Saunen in Fitnessstudios auch weiterhin in Bremen geschlossen. Den Eilantrag einer Fitnessstudiobetreiberin gegen das Öffnungsverbot lehnte das Oberwerwaltungsgericht der Hansestadt (OVG) ab. Durch Tröpfchen und Aerosole bestehe gerade in Saunen eine erhöhte Ansteckungsgefahr.

14:16 Uhr

Wer keine Maske trägt, fliegt aus der Bahn

Die Bundesregierung sieht die Bahn beim Durchsetzen der Maskenpflicht in Fernzügen in der Verantwortung. "Die DB muss sicherstellen, dass die Maßnahmen greifen und konsequent umgesetzt werden", teilte das Bundesverkehrsministerium mit. Das Ministerium habe in einem Schreiben an das gefordert, "dass die DB strikt auf die Einhaltung der Maskenpflicht achtet." Die Bahn habe zugesagt, dass Reisende, die auf Aufforderung keinen Mund-Nase-Schutz anlegen, von der Beförderung ausgeschlossen werden - also den Zug verlassen müssen. Das sei nach der geltenden Eisenbahn-Verkehrsordnung möglich. Das könne mit Hilfe der Bundespolizei durchgesetzt werden, teilte das Verkehrsministerium weiter mit. "Dazu gibt es bereits eine Vereinbarung der DB und der Bundespolizei."

14:13 Uhr

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Corona-Betrüger aus Raum Pinneberg

Die Staatsanwaltschaft Lübeck ermittelt gegen einen 36 Jahre alten Mann aus dem Kreis Pinneberg, der unberechtigt Kurzarbeitergeld und Corona-Soforthilfe in Millionenhöhe beantragt haben soll. Dazu soll der Betreiber einer Beratungsfirma in Hamburg unrechtmäßig erworbene Sozialversicherungsdaten verwendet haben, wie die Staatsanwaltschaft Lübeck und das Hauptzollamt Itzehoe am Montag mitteilten. Bei einer Durchsuchung seiner Wohn- und Geschäftsräume Anfang Juli wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt, die den Betrugsverdacht erhärtet und Hinweise auf weitere Verdachtsfälle geliefert haben. Der 36-Jährige sitzt den Angaben zufolge seit der Durchsuchung in Lübeck in Untersuchungshaft.

13:50 Uhr

Corona-Testzentrum am Airport wird gut angenommen

Seit Freitag gibt es das neue Corona-Testzentrum für Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten am Hamburger Airport. Inzwischen seien schon mehr als 2.000 Tests durchgeführt worden wie das "Abendblatt" berichtet. "Es gibt einen hohen Anteil von Personen, die sich freiwillig testen lassen wollen. Das Angebot wird sehr gut angenommen", so Behördensprecher Martin Helfrich in der Zeitung. Stellenweise kam es zu längeren Wartezeiten.

13:46 Uhr

Auch Schulen in Mecklenburg-Vorpommern mit Maskenpflicht

Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) kündigte im "RBB"-Inforadio an, dem Kabinett am Dienstag einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten zu wollen. Mecklenburg-Vorpommern habe immer noch die geringsten Infektionszahlen und so solle es auch bleiben, sagte sie. "Ich halte es für gut, wenn wir da auf Nummer sicher gehen."

13:42 Uhr

Scholz: Mehrwertsteuersenkung wird nicht noch einmal verlängert

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat trotz der in Deutschland anhaltenden Corona-Pandemie einer Verlängerung der befristeten Mehrwertsteuersenkung erneut eine Absage erteilt. "Wichtig ist, dass man am Anfang sagt, wann Schluss ist und nicht zwischendurch anfängt über Verlängerungen zu diskutieren", sagte Scholz dem "SWR". Dann verlängerten sich auch Entscheidungsprozesse. Die Konjunktur-Effekte, die die befristete Mehrwertsteuersenkung ausgelöst habe, brauche die Wirtschaft aber jetzt, sagte der SPD-Politiker. Deutschland spüre bereits eine leichte wirtschaftliche Belebung, die nun gestärkt werden müsse. Zuvor hatte Scholz bereits eine Verlängerung der Regelung zurückgewiesen.

13:41 Uhr

Gesundheitsminister beraten über Zuschauer bei der Bundesliga

Die Gesundheitsminister der Länder wollen sich in der kommenden Woche mit einer möglichen Rückkehr der Zuschauer in diedeutschen Fußballstadien beschäftigen. "Die Gesundheitsministerkonferenz berät dazu am 10. August", teilte die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit am Montag auf Anfrage mit. Berlins Ressortchefin Dilek Kalayci (SPD) ist derzeit Vorsitzende der GMK. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hofft auf eine Rückkehr von Zuschauer in die Stadien.

12:56 Uhr

Schleswig-Holstein verzichtet auf Maskenpflicht an Schulen

Im Gegensatz zum Nachbarn Hamburg verzichtet Schleswig-Holstein zum Start des neuen Schuljahrs auf eine allgemeine Maskenpflicht in den Schulen. Es gelte aber die "dringende Empfehlung, in den ersten beiden Schulwochen in der Schule eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen", teilte Bildungsministerin Karin Prien (CDU) mit. Eine Ministeriumssprecherin ergänzte, diese dringende Empfehlung beziehe sich auf die Schulgebäude, den Schulhof und auch auf den Unterricht.

12:34 Uhr

Konjunktur in Niedersachsen zieht wieder an

Nach den coronabedingten Einbrüchen im Frühjahr hat die Nachfrage nach niedersächsischen Industrieprodukten zwar wieder zugenommen, liegt aber nach wie vor deutlich unter dem Vorjahresniveau. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen mitteilte, wuchsen die Inlandsaufträge im Juni im Vergleich zum Mai um 25 Prozent, liegen aber 13 Prozent unter dem Juni 2019. Bezogen auf den Durchschnitt der vergangenen drei Monate lagen die Bestellungen mit minus 31 Prozent fast ein Drittel unter dem Vorjahresniveau.

12:32 Uhr

Wie mit Coronatest-Verweigerern umgehen?

Im Falle verpflichtender Corona-Tests hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Hamburg Konzepte zur Durchsetzung solcher Maßnahmen gefordert. "Insbesondere der Zwangsmitteleinsatz muss klar definiert werden", sagte Hamburgs GdP-Chef Horst Niens. "Wenn unter Zwang der Mund eines Menschen geöffnet werden muss, geht dies nur mit einer erheblichen Kraftanstrengung und damit einhergehender Verletzungsgefahr." Aus Sicht der Gewerkschaft wäre es jedoch generell besser, Testverweigerer mit einem Ordnungsgeld zu belegen oder sie unmittelbar in Quarantäne zu schicken.

12:05 Uhr

Keine Maskenpflicht an Hamburger Grundschulen

"Wir haben uns am Wochenende noch einmal mit führenden Verbänden abgestimmt (...), die jetzt doch zu der Einschätzung gekommen sind, dass eine Maskenpflicht sinnvoll ist", sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Montag dem Radiosender "NDR 90,3". Deswegen gelte mit Beginn des neuen Schuljahres am Donnerstag für alle - Schüler, Lehrer, Besucher - eine Maskenpflicht, sobald sie das Schulgelände betreten. Ausgenommen seien nur Grundschüler bis zehn Jahre, "denn die sind noch so klein, dass sie mit den Masken eigentlich nicht fachgerecht umgehen können". Die Maskenpflicht gelte für das gesamte Schulgelände, nicht aber für den Unterricht selbst. "In dem Moment, wo sich die Schüler an ihren Arbeitsplatz hinsetzen in den Klassenräumen oder wenn Lehrer im Lehrerzimmer an ihrem Arbeitsplatz sitzen, dann erlischt die Maskenpflicht", sagte Rabe. Aber sonst "sind die Masken ausnahmslos zu tragen".

11:52 Uhr

Hurtigruten setzt alle Kreuzfahrten aus

Nach dem Coronavirus-Ausbruch auf ihrem Kreuzfahrtschiff "Roald Amundsen" bietet die norwegische Reederei Hurtigruten vorerst keine Reisen mit ihren drei Expeditionsschiffen mehr an. Sowohl in Norwegen als auch außerhalb norwegischer Gewässer werden bis auf Weiteres alle Kreuzfahrten gestoppt, wie Hurtigruten am Montag mitteilte. Zuvor waren 36 Besatzungsmitglieder sowie mittlerweile auch mehrere Passagiere des Schiffes positiv auf das Coronavirus getestet worden.

11:30 Uhr

Lage im Kreis Dithmarschen entspannt sich

Nachdem der Kreis Dithmarschen kurz davor war die Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im 7-Tage-Schnitt zu reißen, entspannt sich die Lage jetzt wieder. Zuletzt wurden aus dem Kreis keine neuen Fälle gemeldet. Im Stand Sonntagabend liegt der Kreis bei 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche und damit ein Stück von der Obergrenze entfernt. Zuvor lag der Wert noch bei 40.

10:38 Uhr

Nur wenige neue Fälle in Hamburg

In Hamburg ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen seit dem Wochenende nur leicht gestiegen. Insgesamt acht neue Fälle kamen seit dem Wochenende hinzu, wie die Stadt mitteilte. Insgesamt wurden damit seit Beginn der Pandemie 5.443 Menschen in Hamburg positiv auf das Virus getestet. Etwa 5.000 davon können nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen als genesen angesehen werden. In den Krankenhäusern der Stadt wurden den Angaben zufolge 20 Menschen mit dem Coronavirus behandelt, sieben von ihnen auf Intensivstationen. Nach Angaben des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf starben in Hamburg bisher 231 Menschen an Covid-19. Das RKI, das unabhängig von der Todesursache alle mit dem Virus infizierten Toten erfasst, kommt auf 261.

10:36 Uhr

31 neue Fälle in Niedersachsen

Weitere 31 Coronafälle haben die Gesundheitsämter seit gestern gemeldet. Die Gesamtzahl stieg damit auf 14.555. Davon gelten bereits 13.320 Personen wieder als genesen.

08:56 Uhr

Maskenpflicht auch an Hamburger Schulen

Kinder an Hamburgs Schulen sollen künftig Mund-Nasen-Schutz tragen. Eine entsprechende Pflicht außerhalb desUnterrichts soll in Hamburg eingeführt werden, sagte Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Montag im ARD-"Morgenmagazin".

08:50 Uhr

Testpflicht für Reiserückkehrer noch ab dieser Woche

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat bekräftigt, dass die Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Laufe dieser Woche in Kraft treten soll. Einen genauen Termin nannte er am Montag im ARD-"Morgenmagazin" aber noch nicht: "Wir haben erste Entwürfe", sagte der CDU-Politiker. "Wir wollen das gut abstimmen auch mit den Ländern, da das ja auch vor Ort dann an den Flughäfen zum Beispiel oder an den Bahnhöfen gelebt werden können muss. Und deswegen finde ich es wichtig, es gut zu machen." Er betonte, bis dahin gelte für alle Einreisenden aus Risikogebieten die Pflicht zu zwei Wochen Quarantäne. Er verwies zudem darauf, dass sich seit Samstag alle Einreisenden innerhalb von 72 Stunden nach der Ankunft in Deutschland auch ohne Krankheitsanzeichen kostenlos testen lassen können.

08:25 Uhr

Corona verändert Arbeitswelt dauerhaft

Homeoffice und Onlinekonferenzen werden auch nach der Corona-Krise die Arbeitswelt prägen. 64 Prozent der Unternehmen wollen künftig Besprechungen häufiger online durchführen, 61 Prozent Dienstreisen dauerhaft einschränken, wie eine am Montag veröffentlichte Umfrage des Münchner Ifo-Instituts bei 800 Personalleitern ergab. Zudem sieht das Ifo einen "Durchbruch beim Homeoffice" durch Corona. 73 Prozent der Unternehmen, die während der Pandemie verstärkt auf das Arbeiten von zuhause gesetzt haben, planen demnach, auch in Zukunft mehr davon anzubieten. Auch bei vielen Unternehmen, die bisher eher skeptisch waren, soll das Homeoffice Einzug halten. Die Hälfte der Betriebe, die es bisher nicht hochgefahren hat, will die Möglichkeiten hier verstärken. Und selbst unter den Unternehmen, die befürchten, dass ihre Mitarbeiter zuhause weniger produktiv sind, wollen 61 Prozent diese Form der Arbeit ausweiten.

07:31 Uhr

AIDA sagt Kreuzfahrtstart ab

Die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat ihren Neustart nach der Corona-Zwangspause kurzfristig verschoben. Die geplanten Mini-Kreuzfahrten auf der Ostsee für die erste Augusthälfte wurden am Sonntag abgesagt. Entgegen den Erwartungen des Unternehmens stehe eine letzte formale Freigabe für den Start der Kurzreisen ab 5. August durch den Flaggenstaat Italien noch aus, teilte Aida an seinem Sitz in Rostock mit. Für Aida Cruises ist dies ein herber Rückschlag. Das Unternehmen wollte nach der coronabedingten Zwangspause seit Mitte März am 5. August wieder Fahrt aufnehmen, zunächst mit Mini-Kreuzfahrten auf der Ostsee ohne Landgänge. Abgesagt wurden die Kurzreisen mit der Aidaperla ab/bis Hamburg vom 5. bis 8. August, vom 8. bis 12. August und vom 12. bis 15. August. Betroffen ist demnach auch die Kurz-Kreuzfahrt mit der Aidamar ab/bis Warnemünde vom 12. bis 16. August. Bei den geplanten Fahrten ab dem 16. August geht Aida davon aus, dass sie stattfinden können, wie ein Sprecher sagte.

07:30 Uhr

Vier neue Infektionen in Schleswig-Holstein

Seit gestern wurden in Schleswig-Holstein vier neue Coronainfektionen von den Gesundheitsämtern gemeldet. Die Zahl der Infektionen stieg damit auf 3.467. 3.100 Menschen gelten laut RKI-Schätzung als genesen. 20 Personen werden momentan im Krankenhaus behandelt.

07:27 Uhr

Kritik nach Corona-Massendemo in Berlin

Nach den massenhaften Verstößen gegen die Corona-Auflagen bei den Berliner Demonstrationen gegen die Corona- Schutzmaßnahmen fordern Politiker ein härteres Vorgehen gegen die Täter. Bundesjustizministerin Lambrecht betont in der "Süddeutschen Zeitung", die Demonstrationsfreiheit sei ein besonders wichtiges Rechtsgut, die Pandemieauflagen müssten aber eingehalten werden. CDU-Innenexperte Armin Schuster forderte, dass solche Demos nur unter sehr viel strengeren Auflagen oder gar nicht mehr genehmigt werden. SPD_Chefin Saskia Esken hätten die Demonstrationen schon viel früher aufgelöst werden können.

07:22 Uhr

Regelbetrieb an Niedersachsens Kitas beginnt

Niedersachsen nimmt am Montag den Regelbetrieb in Kindergärten wieder auf. So wird die Pflicht zu festen Gruppen aufgehoben, so dass wieder Früh- und Spätgruppen sowie eine Sprachförderung mit Kindern aus unterschiedlichen Gruppen angeboten werden können. Laut Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) wird es aber einige coronabedingte Einschränkungen weiterhin geben, wie den Rat an die Eltern, die Kita möglichst nicht zu betreten. Mit dem weitgehenden Regelbetrieb wird laut Tonne nun wieder eine bestmögliche Betreuungssituation geschaffen. Für den Fall eines erneuten Anstiegs der Infektionszahlen hat Niedersachsen allerdings mehrere Szenarien mit einem neuerlichen Shutdown und einer Notbetreuung vorbereitet.

07:19 Uhr

In Mecklenburg-Vorpommern startet die Schule

Als erstes Bundesland startet Mecklenburg-Vorpommern heute ins neue Schuljahr. Erstmals seit der coronabedingten Schulschließung Mitte März sollen alle 152.700 Schülerinnen und Schüler wieder täglich zur Schule gehen. Das Bildungsministerium garantiert jedem Grundschüler vier Stunden am Tag. In den weiterführenden Schulen sind es fünf Stunden. Von den 13.000 Lehrern im Land fallen rund 400 für den Unterricht vor der Klasse aus, weil ihr Corona-Risiko zu hoch ist. Deshalb soll ein Teil des Unterrichts weiterhin als Fernunterricht gegeben werden.

Auch auf einigen Inseln in Schleswig-Holstein beginnt am Montag wieder die Schule. Hamburg folgt am Donnerstag. In der Woche darauf geht es in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und im übrigen Schleswig-Holstein los.

07:14 Uhr

Erstes Kreuzfahrtschiff wieder im Hamburg Hafen zurück

Nach einem knapp dreitägigen Kurztrip mit strengen Hygiene-Auflagen wegen der Coronavirus-Pandemie ist das Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 2" am Montagmorgen in Hamburg angekommen. Das Tui-Schiff, das coronabedingt nur 1.500 statt 2.900 Passagiere aufgenommen hatte, war ohne Landgang auf der Nordsee unterwegs und legte in den frühen Morgenstunden am Schiffs-Terminal im Stadtteil Steinwerder an. Es war am Freitagabend in Hamburg gestartet. Bei einem Kurztrip am Wochenende zuvor hatte das Schiff nach monatelanger Zwangspause als erstes großes Kreuzfahrtschiff wieder von einem deutschen Hafen abgelegt. An Bord galt ein strenges Hygiene-Konzept.

07:13 Uhr

Studie: Menschen stecken ihre Haustiere an

Haustiere wie Hunde und Katzen können von Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert werden. Diese Annahme von Wissenschaftlern hat jetzt eine Studie italienischer Forscher an einer verhältnismäßig großen Zahl von Tieren bestätigt. Die Wissenschaftler hatten 540 Hunde und 277 Katzen in Norditalien, vor allem in der Lombardei, untersucht. Die Tiere lebten in Haushalten mit Corona-Patienten oder in besonders stark von Corona betroffenen Gebieten. Bei 3,4 Prozent der Hunde und 3,9 Prozent der Katzen konnten die Forscher Antikörper gegen das Virus nachweisen.

07:10 Uhr

Streit um die Verwendung von Gästelisten

Der Streit um die Verwendung von Restaurant-Gästelisten durch die Polizei ist auch in Hamburg angekommen. Wie das "Abendblatt" unter Berufung auf Senatsangaben berichtet, sollen bei uns in der Stadt schon fünf Mal Corona-Gästelisten von Polizisten für ihre Ermittlungen genutzt worden sein. Vier Fälle drehten sich um kriminalpolizeiliche Ermittlungen, im fünften Fall ging es um einen Verkehrsunfall. Die Bürgerschaftsabgeordnete Anna von Treuenfels-Frowein von der FDP spricht in der Zeitung von einem alarmierenden Fehlverhalten. Sie vermutet sogar eine hohe Dunkelziffer der Zugriffe.

Hamburgs oberster Datenschützer Johannes Caspar hatte schon vor Wochen gesagt, die Nutzung der Gästelisten, zum Beispiel um Augenzeugen zu finden, könne durchaus rechtmäßig sein, er fordert jedoch eine klare Regelung über das Bundesrecht und hält sie auch nur für schwere Straftaten für sinnvoll.

07:06 Uhr

Positive Wochenendbilanz der Hamburger Polizei

Nach dem Wochenende mit den ersten flächendeckenden Alkoholverkausverboten in Hamburgs Ausgehvierteln zieht die Polizei ein positives Fazit. Während am Freitag geschätzt nur die Hälfte der sonst üblichen Besucher in Schanze, Ottensen und auf St. Pauli auflief, waren es am Samstag wieder deutlich mehr. Insgesamt ist die Corona-Bilanz der Polizei nach diesem Wochenende, zumindest was die Partymeilen angeht, positiv. Es sei unauffällig gewesen.

07:02 Uhr

Hamburger Polizei muss Sex-Partys auflösen

Die Polizei hat am Wochenende hier in Hamburg zwei nicht den Corona-Abstands-Regeln entsprechende Sex-Parties aufgelöst: eine auf St. Pauli und eine weitere in Bergedorf. Im Keller einer Sexboutique auf der Reeperbahn feierten in der Nacht zu gestern etwa 65 Menschen teils in Lack und Leder. Bei lautstarker Musik vom DJ und mit Lichtorgel und Nebelmaschine wurde dort laut Polizei auch getanzt. Auf engem Raum hielten sich viel zu viele Menschen auf. In Bergedorf fand eine Swinger-Party statt, zu der die Veranstalter über Facebook eingeladen hatten. Vom S-Bahnhof Tiefstack aus gab es sogar einen Shuttlebus. In einem Firmengebäude trafen Polizisten mehrere Dutzend teils leicht bekleidete Leute an. Auch dort wurde getanzt. In beiden Fällen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

06:58 Uhr

Über 500 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 509 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 210.402 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus infiziert, wie das RKI am Montagmorgen im Internet meldete. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9.148. Bis Montagmorgen hatten 193.500 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Meldungen vom 31.07.2020

15:04 Uhr

Hansa-Rostock in finanzieller Notlage

Finanziell geht es dem Fußball-Drittligisten Hansa Rostock nicht gut. Der Fußballclub hat momentan Verbindlichkeiten von rund 20 Millionen Euro. Damit der Verein von den Zinsen und Darlehen herunterkommt, hat der Verein Kontakt zur Landespolitik aufgenommen und eine Landesbürgschaft angefragt.

14:45 Uhr

Mobile Corona-Teststationen in Heide

Auch in Heide haben die Corona-Teststationen mit ihrer Arbeit begonnen. Bisher seien rund 300 Haushalte dazu eingeladen worden, sich testen zu lassen. Diesen Vormittag hätten sich bereits 40 Personen einem Test unterzogen.

14:00 Uhr

CDU möchte Maskenpflicht an Hamburger Schulen

Die CDU fordert an Hamburger Schulen eine Maskenpflicht außerhalb des Unterrichts. Die bildungspolitische Sprecherin der Bürgerschaftsfraktion erklärte, dass sich das Tragen von Masken dort bewährt habe, wo Abstände nicht eingehalten werden konnten.

13:01 Uhr

Erste Tests für Rückreisende in Schleswig-Holstein

An verschiedenen mobilen Corona-Teststationen können sich Reiserückkehrer nun auf das Coronavirus testen lassen. Die ersten Tests wurden bereits am Kieler Hafen durchgeführt. Andere Stationen befinden sich am Busbahnhof in Neumünster, am Lübecker Hafen, in Ellund an der A7 und an der Grenze zu Dänemark. Auch in Puttgarden auf Fehmarn feindet sich eine Station.

12:31 Uhr

16 Neuinfektionen in Hamburg

Die Zahl der Coronavirus-Infizierten steigt in Hamburg um 16 Personen. Damit beläuft sich die Gesamtzahl auf 5.401 Fälle in der Hansestadt.

11:49 Uhr

Gesundheitsbehörden in Niedersachsen bereiten sich auf zweite Welle vor

In Niedersachsen bereiten sich die Gesundheitsbehörden auf eine zweite Welle vor. Noch sei die Lage allerdings noch entspannt. Der Sprecher des Sozialministeriums, Oliver Grimm, sagte dazu am Freitag in Hannover: Wir bereiten uns im Krisenstab sehr dezidiert auf ein Szenario vor, bei dem Infektionen wieder stärker auftreten“

11:41 Uhr

Elternkammer Hamburg betrachtet Schulöffnung mit Sorge

In Hamburg begrüßt die Elternkammer den Wideranlauf des Schulbetriebes nach den Sommerferien. Allerdings betrachtet die Kammer die Bedingungen, unter welchen die Schulen wieder öffnen sollen, mit großer Sorge. Das betrifft den Verzicht auf die Einhaltung des Mindestabstands und auch der Verzicht auf das Tragen von Alltagsmasken. Die Elternkammer spricht sich somit immer noch für die AHA-Formel aus. Diese setzt sich zusammen aus „Abstand, Hygiene, Alltagsmasken“.

11:21 Uhr

Bremen: Ordnungsamt kontrolliert Einhaltung der Maskenpflicht

Um die Einhaltung der Maskenpflicht zu kontrollieren, setzt Bremen auf das Ordnungsamt. Was dabei herausgekommen ist? Jeder fünfte Fahrgast ist in Bremer Bahnen und Bussen mit einer unzureichenden Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs gewesen. Einige von ihnen trugen sogar gar keinen Schutz. 80 Prozent der Fahrgäste trugen einen Schutz, der Nase und Mund korrekt bedeckte. Ulrich Mäurer der SPD dazu: "Zehn Prozent tragen nur einen Mundschutz, was eindeutig nicht reicht und zehn Prozent gar keine Maske. Hier wollen und müssen wir in Bremen besser werden."

10:46 Uhr

Mehrheit der Deutschen erwartet zweite Coronawelle

Mehr als drei Viertel der Deutschen (77 Prozent) rechnen einer aktuellen Umfrage zufolge in der nächsten Zeit mit einer zweiten Welle an Corona-Infektionen. Lediglich 20 Prozent aller Befragten gaben an, nicht mit einer zweiten Corona-Welle mit deutlich erhöhten Infektionszahlen zu rechnen, wie aus dem am Freitag veröffentlichten aktuellen ZDF-"Politbarometer" hervorgeht. Passend zu dieser Erwartung gelangte erstmals eine Mehrheit (51 Prozent) zu der Einschätzung, dass die Menschen sich in der Corona-Krise "eher unvernünftig" verhalten.

10:29 Uhr

Einschränkungen im Kreis Dithmarschen schon ab heute

Wegen der stark gestiegenen Corona-Neuinfektionen gelten in der Dithmarscher Kreisstadt Heide bereits seit Freitag strengere Schutzmaßnahmen. Im öffentlichen Raum gilt die Kontaktbeschränkung, dass sich maximal zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen dürfen, wie Landrat Stefan Mohrdieck am Donnerstagabend mitteilte. Diese Einschränkung gilt auch für öffentliche und private Veranstaltungen. Der Heider Wochenmarkt am Samstag darf nur mit einem Mund-Nasen-Schutz besucht werden. Und die Kundenzuläufe zu den Geschäften würden etwas abgebremst. Ursprünglich sollten die Einschränkungen erst ab Samstag gelten.

10:25 Uhr

Teile Spaniens jetzt offiziell wieder Risikogebiet

Die spanischen Regionen Aragón, Katalonien und Navarra gelten für das Corona-Krisenmanagement in Deutschland nun auch als Risikogebiete. Das geht aus einer Aktualisierung der entsprechenden Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) von Freitag hervor. In den drei Gebieten in Spanien wurde laut Bundesgesundheitsministerium die Schwelle von mehr als 50 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten. In der EU steht bisher schon Luxemburg auf der Liste, die auch für deutsche Touristen wichtig ist.

10:23 Uhr

57 neue Infektionen in Niedersachsen

Niedersachsen meldet weiter deutlich mehr Infektionen als in den vergangenen Wochen. So kamen seit gestern 57 neue Infektionen hinzu, wodurch die gesamtzahl auf 14.440 stieg. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um 1 auf 652.

10:19 Uhr

870 Neuinfektionen seit gestern

Seit gestern hat das RKI insgesamt 870 Neuinfektionen in Deutschland gezählt. Die Gesamtzahl der Fälle liegt damit bei 208.698. Es kamen sieben weitere Todesfälle hinzu, sodass die zahl hier nun bei 9.141 liegt.

08:23 Uhr

26 neue Fälle in Schleswig-Holstein

Seit gestern haben die Gesundheitsämter im Norden 26 neue Fälle des Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl kletterte damit auf 3.427 Fälle.

08:19 Uhr

Regionale Testzentren in Niedersachsen gehen in Ruhemodus

Die regionalen Testzentren in Hannover, Göttingen und Uelzen werden als letzte von insgesamt 45 regionalen Teststationen vorerst in den Ruhemodus versetzt. Die Zentren sind aber weiterhin aktiv und können jederzeit wieder hochgefahren werden.

07:32 Uhr

Corona-Ausbruch in Mecklenburg-Vorpommern weitet sich aus

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim steigt die Zahl der Infizierten nach einer privaten Feier weiter. Inzwischen liegen 15 positive Tests vor. 112 Tests wurden insgesamt durchgeführt, von 90 liegen bereits die Ergebnisse vor.

06:16 Uhr

Einzelhandel mahnt Verbraucher

Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen hat der deutsche Einzelhandel die Verbraucher aufgefordert, wieder mehr Disziplin bei der Einhaltung der Corona-Regeln an den Tag zu legen. Bei einem zweiten Lockdown seien viele Handelsunternehmen nicht mehr zu retten, warnte der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser. "Es erfüllt mich mit großer Unruhe, dass es viele offenbar nicht mehr so genau mit der Einhaltung der Regeln nehmen und die Zahl der Infizierten wieder steigt", sagte Sanktjohanser. Er appellierte an das Verantwortungsgefühl der Verbraucher: "Lassen Sie uns das Erreichte nicht kaputt machen." Auch im Interesse des Einzelhandels gelte es, eine zweite Welle der Pandemie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu vermeiden.

06:09 Uhr