02. Februar 2026 – Chiara-Lee Haartje
Wegen mehrerer Fanvergehen muss der Hamburger SV tief in die Tasche greifen: Das DFB-Sportgericht verhängt eine Geldstrafe von über 500.000 Euro. Besonders das Nordderby gegen Werder Bremen wird teuer.
Der Hamburger SV ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu einer Gesamtgeldstrafe von 503.400 Euro verurteilt worden. Anlass sind acht verschiedene Fälle unsportlichen Verhaltens von HSV-Anhängern in mehreren Bundesliga-Partien.
Nordderby gegen Werder Bremen besonders kostspielig
Am schwersten wiegen die Vorfälle beim Nordduell gegen Werder Bremen am 7. Dezember. Dort wurden während und nach dem Spiel zahlreiche pyrotechnische Gegenstände gezündet, darunter bengalische Feuer, Blinker und Rauchtöpfe. Zudem kam es kurz vor der zweiten Halbzeit zu einer massiven Rauchentwicklung, die den Wiederanpfiff um acht Minuten verzögerte. Allein hierfür wurde eine Strafe von 300.000 Euro verhängt.
Weitere Strafen nach Spiel in Köln
Auch beim Auswärtsspiel beim 1. FC Köln am 2. November kam es zu ähnlichen Zwischenfällen. Dafür muss der HSV weitere 113.400 Euro zahlen. Insgesamt darf der Verein bis zu 167.500 Euro der Gesamtsumme für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Diese müssen dem DFB bis spätestens 30. September 2026 nachgewiesen werden.
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Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
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