07. Januar 2026 – Chiara-Lee Haartje
Nach den stärksten Schneefällen seit 15 Jahren hebt Hamburg das Streusalz-Verbot vorübergehend auf. Bis zum 21. Januar dürfen Gehwege mit Tausalz gestreut werden, um gefährliche Vereisungen zu beseitigen.
Nach außergewöhnlich starken Schneefällen und wechselnden Tau- und Frostperioden hat die Hamburger Verkehrsbehörde das Streusalz-Verbot vorübergehend aufgehoben. Bis einschließlich 21. Januar dürfen Anlieger auf Gehwegen und Nebenflächen klassisches Tausalz einsetzen, um Glätte zu bekämpfen.
Sicherheit geht vor, besonders für gefährdete Gruppen
Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) begründete die Entscheidung mit der angespannten Wetterlage. In den vergangenen Tagen sei so viel Schnee gefallen wie seit rund 15 Jahren nicht mehr. Ziel sei es, die Sicherheit aller Menschen im öffentlichen Raum zu gewährleisten, insbesondere für ältere sowie mobilitätseingeschränkte Personen.
Umwelt soll trotz Ausnahme geschont werden
Trotz der Ausnahmegenehmigung appellierte Tjarks an die Hamburgerinnen und Hamburger, Streusalz nur maßvoll einzusetzen. Zwar hätten Stadtreinigung und Anlieger bereits viel geleistet, dennoch gebe es weiterhin vereiste Stellen mit hohem Unfallrisiko. Rücksicht auf Umwelt und Natur bleibe daher wichtig.
Allgemeinverfügung zeitlich begrenzt
Die Aufhebung des Streusalz-Verbots erfolgt per Allgemeinverfügung und ist zeitlich klar begrenzt. Nach dem 21. Januar gilt wieder das reguläre Verbot, um Umweltbelastungen durch Salz zu vermeiden.
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Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
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