03. März 2026 – Sebastian Tegtmeyer

Risiko von Metallstücken

Hamburger Gewürzhändler Ankerkraut ruft Produkte zurück

Der Hamburger Gewürzhändler Ankerkraut ruft vorsorglich einige Produkte aus seinem Sortiment zurück. Es gebe ein Restrisiko, dass sich daran Metallstücke befinden könnten. Was Kunden jetzt tun sollten.

Ankerkraut, Gewürze
Ankerkraut Gewürze I Foto: Ankerkraut

Dabei handelt es sich um bestimmte Gläser eines Brathähnchengewürzes, einer Gyros-Gewürzmischung, eines Gänse- und Entenbratengewürzes sowie bestimmte Streuer einer Trockenmarinade.

Als betroffenes Bundesland wurde auf dem Portal lebensmittelwarnung.de Nordrhein-Westfalen genannt. Betroffen seien folgende Produkte

Haltbarkeit: Gyros Gewürzmischung, Mindestens haltbar bis 10.02.2029
Verpackungseinheit: Gyros Gewürzmischung, 80 Gramm im Korkenglas

Haltbarkeit: Brathähnchengewürz, Mindestens haltbar bis 22.01.2029
Verpackungseinheit: Brathähnchengewürz, 75 Gramm im Korkenglas

Haltbarkeit: Gänse- und Entenbratengewürz, Mindestens haltbar bis 22.01.2029
Verpackungseinheit: Gänse- und Entenbratengewürz, 75 Gramm im Korkenglas

Haltbarkeit: Smoking Zeus Trockenmarinade BBQ-RUB, Mindestens haltbar bis 29.01.2029
Verpackungseinheit: Smoking Zeus Trockenmarinade BBQ-RUB, 200 Gramm im Streuer

Chargennummer / Los-Kennzeichnung

  • Gyros Gewürzmischung, EAN 4260347894083
  • Brathähnchengewürz, EAN 4260347894120
  • Gänse- und Entenbratengewürz, EAN 4260347893857
  • Smoking Zeus Trockenmarinade BBQ-RUB, EAN 4260347894700

Es könnten Metallstücke in Produkten sein

Grund sei, dass während des Produktionsprozesses in einem Produkt Metallstücke festgestellt worden seien, hieß es auf dem Portal. "Die Rohware, über die die Metallstücke in das Produkt geraten sind, wurde identifiziert und gesperrt." Dennoch könne nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass sich Metallstücke bereits in ausgelieferten Produkten befunden haben könnten.

Laut Hersteller bislang keine Reklamationen

Ankerkraut sprach von einem vorsorglichen, freiwilligen Rückruf. Bislang habe es keine Kundenreklamationen gegeben. Man rate aber vom Verzehr der potenziell betroffenen Produkte ab. Kunden, die ein oder mehrere betroffene Produkte seit dem 23. Januar 2026 gekauft haben, sollen diese vernichten oder zurückschicken. Selbstverständlich bekomme man Ersatz, so Ankerkraut.

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(Quelle: dpa)

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