14. Oktober 2021 – Linda Shllaku

Gute Nachrichten

Hamburger Haushalte produzieren weniger Restmüll

In Hamburg wird von den einzelnen Haushalten weniger Restmüll produziert. Allerdings steigen dafür die Anteile von Glas, Kunststoff und Metall...

Foto von Anna Shvets von Pexels
Foto von Anna Shvets von Pexels

Das sind wirklich gute Nachrichten in Hamburg. Denn: Die Haushalte produzieren weniger Restmüll. Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) lässt aus diesem Grund ein unabhängiges Ingenieurbüro eine repräsentative Hausmüllanalyse durchführen. Dabei wirkt sich das veränderte Konsum- und Freizeitverhalten der Hamburger auch auf die Zusammensetzung des Restmülls- und das Freizeitverhalten aus. Die Ergebnisse zeigen, dass die Sensibilisierung der Bevölkerung auch weiterhin Abfälle zu vermeiden, zunimmt.

Für das Jahr 2020 erzeugten die Bürger nun insgesamt weniger Restmüll als im Jahr zuvor. Pro Einwohner ist die durchschnittliche Restmüllmenge um 3,6 kg auf rund 202,5 kg gesungen. 214 kg waren es noch im Jahr 2016. Auch der Anteil von Papier/Pappe hat sich von 30,2 kg auf 28,5 kg verringert. Allerdings steigen die Anteile von Glas, Kunststoff und Metall im Restmüll. Die Steigerungen sehen wie folgt aus:

Glas: 11,1 kg auf 11,8 kg

Kunststoff: 12,4 kg auf 13,2 kg

Metall: 3,4 kg auf 5,1 kg

Vieles spricht dafür, dass der Erhebungsmonat des September 2020 noch ein Ausläufer der Pandemie gewesen ist und der Konsum damit größtenteils in den eigenen vier Wänden stattgefunden hat - zuvor wären diese Abfälle dann nämlich in der Gastronomie angefallen.

Auch die Organik im Restmüll kann im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 einen Rückgang verzeichnen. Der Rückgang von Organik im Restmüll sank dabei um 14 kg im Vergleich zum Jahr davor.


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