02. März 2026 – Isabell Wüppenhorst
Nach längerer Pause wird im Block-Prozess erneut verhandelt. Eine Zeugin soll Einblicke geben, wie es den betroffenen Kindern nach dem Vorfall ging.
Der Hamburger Block-Prozess wird am Montag (13.00 Uhr) nach längerer Pause mit der Befragung einer Mitarbeiterin des Jugendamtes fortgesetzt. Sie hatte die Kinder nach der gewaltsamen Rückholung vom dänischen Wohnort des Vaters im Haus der Mutter in Hamburg besucht. Die Zeugin soll berichten, welchen Eindruck die Kinder machten und was sie genau sagten. Die Frau hätte eigentlich schon Anfang Januar aussagen sollen, damals hatte sie jedoch um eine Verschiebung des Termins gebeten.
Darum geht es im Block-Prozess
Die angeklagte Unternehmerin Christina Block streitet seit Jahren mit ihrem Ex-Mann Stephan Hensel um das Sorgerecht für die beiden jüngsten der vier gemeinsamen Kinder. Die Kinder waren im Sommer 2021 nicht wie vereinbart nach einem Wochenendbesuch bei ihrem Vater in Dänemark nach Hamburg zurückgekehrt. Der 52-Jährigen wird vorgeworfen, einer israelischen Sicherheitsfirma den Auftrag zur Entführung ihrer beiden damals 10 und 13 Jahre alten Kinder gegeben zu haben. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette "Block House", Eugen Block, bestreitet das.
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Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
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