19. Dezember 2022 – Sebastian Tegtmeyer
Mehr Klausuren, mehr inhaltliche Vorgaben: Die Bildungspläne, die die Schulbehörde im März vorstellte, wurden heftig kritisiert. Jetzt präsentiert Schulsenator Ties Rabe überarbeitete Pläne.
Hamburgs Schülerinnen und Schüler starten mit neuen Bildungsplänen ins Schuljahr 2023/24. Schulsenator Ties Rabe (SPD) stellte am Montag die überarbeiteten Bildungspläne seiner Behörde vor. "Wir haben die guten Anregungen, aber auch die Sorgen der Schulwelt sehr ernst genommen und die Pläne erheblich überarbeitet", sagte Rabe. So seien "gute, moderne und ausgewogene Bildungspläne entstanden". Die neuen Regeln für Klausuren seien vom Tisch. Die neuen Bildungspläne berücksichtigten erstmals vollständig die bundesweit geltenden Vorgaben der Kultusministerkonferenz und schafften so Klarheit für Abschlussprüfungen und Unterricht.
Viel Kritik an Planentwürfen
Die Planentwürfe waren unter anderem von der Elternkammer, der Lehrerkammer, den Grundschulleitungen und den Leitungen der Stadtteilschulen kritisiert worden. Sie bemängelten, dass es mit ihnen keinen offenen Dialog gegeben habe und wehrten sich gegen ein "unzeitgemäßes Pauken". Die neuen Pläne würden eine zukunftsgerechte Bildung verhindern. Die Schulbehörde wies die Kritik zurück. Sie sprach von einer breiten Beteiligung von Eltern, Schülerinnen und Lehrern. Fast 240 Stellungnahmen habe es gegeben. Einiges sei davon jetzt bei der Überarbeitung berücksichtigt worden.
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