07. Januar 2026 – Chiara-Lee Haartje
Seit 15 Jahren ist in Hamburg nicht mehr so viel Schnee gefallen. Für viele heißt das: Schlitten raus! Von Stadtpark bis Wedeler Deich, hier sind die besten Rodelhügel der Hansestadt und Umgebung.
So viel Schnee wie in diesen Tagen hat Hamburg seit rund 15 Jahren nicht mehr erlebt. Parks, Grünanlagen und Hügel sind weiß bedeckt. Beste Bedingungen für alle, die Schlittenfahren lieben. Gerade Familien, Kinder und Jugendliche zieht es jetzt nach draußen. Die Hansestadt plus Umland bietet dafür überraschend viele geeignete Rodelspots.
Klassiker: Stadtpark und Altonaer Volkspark
Der wohl bekannteste Rodeltreffpunkt ist der Hamburger Stadtpark. Mehrere kleinere und mittlere Hügel rund um die Liegewiesen sorgen für Abfahrten mit unterschiedlichem Tempo. Besonders beliebt ist der Bereich nahe des Planetariums.
Auch der Altonaer Volkspark lockt mit breiten Hängen und ausreichend Platz. Hier können selbst größere Gruppen rodeln, ohne sich in die Quere zu kommen. Durch die Größe des Parks verteilen sich die Besucher meist gut.
Rodeln im Osten und Süden der Stadt
Im Hamburger Osten gilt der Öjendorfer Park als Geheimtipp. Die langen, gleichmäßigen Hänge eignen sich sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Dank der Weitläufigkeit ist das Gedränge geringer als in den zentralen Parks.
Im Süden Hamburgs bietet der Harburger Stadtpark mehrere sanfte Abfahrten, ideal für Familien mit jüngeren Kindern. Auch hier gilt: Je weiter weg von den Hauptwegen, desto entspannter ist das Rodelvergnügen.
Wer Rodeln mit Panorama verbinden will, ist am Hohen Elbufer in Blankenese richtig. Die steilen Elbhänge sorgen für schnelle Abfahrten, allerdings sollten hier nur geübte Rodler unterwegs sein. Vorsicht ist geboten, da Wege und Bäume in der Nähe liegen. Ebenfalls beliebt ist der Bunkerhügel im Wilhelmsburger Inselpark, der eine Mischung aus sportlicher Abfahrt und urbanem Flair bietet.
Deiche als Rodelstrecken: Winterspaß mit Weitblick
Bei seltenen Schneemengen wie in diesem Winter werden auch die Elbdeiche in und um Hamburg zu beliebten Rodelorten. Besonders die Deiche in Wedel und Hetlingen ziehen viele Familien an. Die langen, gleichmäßigen Abhänge ermöglichen ausgedehnte Fahrten, oft mit Blick auf die Elbe.
Sicherheit geht vor
Die Stadt weist darauf hin, nur freigegebene Grünflächen zu nutzen und Straßen, vereiste Wege oder Bereiche mit Bäumen und Laternen zu meiden. Ein Helm, etwa ein Fahrradhelm, kann vor Verletzungen schützen. Zudem sollten Kinder nicht unbeaufsichtigt rodeln.
Winterzauber nur auf Zeit
So schön die Schneemassen auch sind: Tauwetter und Frost wechseln sich aktuell häufig ab. Wer rodeln will, sollte die Gelegenheit nutzen, solange die Bedingungen gut sind. Denn ein Winter wie dieser ist in Hamburg selten.
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Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
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