17. Februar 2026 – Chiara-Lee Haartje
55 Stunden Vollsperrung des Elbtunnels plus zwei Tage Warnstreik: Autofahrer im Raum Hamburg müssen sich auf ein besonders schwieriges Wochenende einstellen.
Wegen eines Warnstreiks in der Betriebszentrale des Elbtunnels kommt es ab Freitagmorgen zu spürbaren Behinderungen auf der A7. Wie ein Sprecher der Die Autobahn GmbH des Bundes (Niederlassung Nord) mitteilte, kann die ohnehin geplante Vollsperrung am Wochenende nicht verschoben werden.
Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten ab Freitag, 6.00 Uhr, sowie erneut ab Montag, 0.00 Uhr, zu jeweils 24-stündigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen.
Nur zwei Spuren pro Richtung frei
Nach einer Notdienstvereinbarung bedeutet der Streik, dass im Elbtunnel Hamburg lediglich zwei statt der üblichen drei Fahrspuren je Richtung geöffnet sind. Autofahrer müssen daher auch außerhalb der Vollsperrung mit Staus rechnen.
Vollsperrung von Freitagabend bis Montagmorgen
Unabhängig vom Warnstreik wird der Elbtunnel am Freitagabend um 22.00 Uhr wegen Bauarbeiten komplett gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt der A7 zwischen Hamburg-Heimfeld und Hamburg-Stellingen. Die Strecke soll bis Montag, etwa 5.00 Uhr, wieder freigegeben werden. Aufgrund des erneuten Streiks stehen anschließend jedoch weiterhin nur zwei Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung.
Die Kombination aus Vollsperrung und Warnstreik dürfte für erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgen.
Schwertransporte besonders betroffen
Besonders gravierend sind die Auswirkungen für Großraum- und Schwertransporte, etwa für Windkraftanlagen. Von Freitagabend bis Montagabend können sie die Elbe nicht passieren. Auch die Norderelbbrücke im Zuge der A1 ist für diese Spezialtransporte nicht nutzbar. Über die A1 verläuft während der A7-Vollsperrung die offizielle Umleitungsstrecke.
Zusätzlich soll sich der Warnstreik laut ver.di auch auf die Lärmschutztunnel in Hamburg-Stellingen und -Schnelsen auswirken.
Pendlerinnen und Pendler sollten den Bereich weiträumig umfahren oder, wenn möglich, auf alternative Verkehrsmittel ausweichen.
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Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
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