13. Januar 2026 – Mira Oetinger

Am Mittwoch

Verdi ruft die Beschäftigten im öffentlichen Dienst zum Warnstreik auf

Sieben Prozent mehr Lohn fordert Verdi im Tarifstreit. Hamburgs Finanzsenator hält das für "astronomisch". Was die Beschäftigten jetzt mit dem Warnstreik erreichen wollen.

Verdi, Warnstreik
Verdi Warnstreik I Foto: geogif / Shutterstock.com

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13.01.2026
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Die Gewerkschaft Verdi hat in Hamburg zu einem Warnstreik im öffentlichen Dienst aufgerufen – unter anderem in Schulen, bei der Feuerwehr und in Jobcentern. Beschäftigte sollen am Mittwoch (14.01.) die Arbeit niederlegen. "Es ist an der Zeit, im neuen Jahr den Druck aus den Betrieben hochzufahren", erklärte Hamburgs Verdi-Vize Ole Borgard vor der zweiten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt der Länder.

Zahlreiche Einrichtungen zum Warnstreik aufgerufen

Aufgerufen seien Beschäftigte in Bezirksämtern, im Hamburg Service vor Ort, in Landes- und Fachbehörden, in Schulen, in der Feuerwehr und in den Landesbetrieben. Ebenfalls mitmachen sollen Beschäftigte der Senatskanzlei, des Personalamts, des Amts für Datenschutz und Informationsfreiheit, der Bürgerschaft, des Rechnungshofs und des Jobcenters. Eine Streik-Kundgebung ist um 11.00 Uhr auf dem Bergedorfer Bahnhofsvorplatz geplant.

An diesem Donnerstag und Freitag findet in Potsdam die zweite Verhandlungsrunde für die mehr als 900.000 Tarifbeschäftigten der Länder statt. Nach einem ergebnislosen Auftakt treffen die Spitzen der Gewerkschaften Verdi und dbb erneut mit den Arbeitgebern zusammen.

Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hatte die Forderungen nach sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr, als unbezahlbar abgelehnt. Deren Verhandlungsführer, Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD), nannte sie "astronomisch".

In Hamburg geht es nach Verdi-Angaben zunächst um die Gehälter von mehr als 39.300 Tarifbeschäftigten sowie 5.200 Auszubildenden und Nachwuchskräften. Einigen sich Arbeitgeber und Gewerkschaften auf einen Tarifabschluss, wird dieser in der Regel auch auf die rund 42.750 Beamtinnen und Beamten in der Hansestadt übertragen.

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(Quelle: dpa)

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