03. Februar 2026 – Chiara-Lee Haartje
Minusgrade auf dem Thermometer und eisige Kälte auf der Haut: Der Wind lässt die Temperaturen deutlich kälter wirken. Warum wir gerade besonders frieren und was Pinguine mit sicherem Gehen auf Glätte zu tun haben.
Schal bis zur Nase, Hände tief in den Taschen: In Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern frieren viele Menschen derzeit besonders stark. Obwohl das Thermometer meist nur einstellige Minusgrade zeigt, fühlt sich die Kälte deutlich schärfer an.
Der Windchill-Effekt macht den Unterschied
Der Hauptgrund ist der Wind. Ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erklärt, dass bewegte Luft die Haut schneller auskühlt. Dieser sogenannte Windchill-Effekt sorgt dafür, dass sich Temperaturen deutlich niedriger anfühlen als sie tatsächlich sind. So können minus fünf Grad bei starkem Wind schnell wie minus 15 Grad wirken.
Frost und Glätte bleiben ein Thema
Auch in den kommenden Tagen hält die winterliche Wetterlage an. Es kann wiederholt schneien, örtlich ist sogar gefrierender Regen möglich. Besonders in Mecklenburg-Vorpommern droht teils strenger Frost. In Hamburg und Schleswig-Holstein bleibt es etwas milder, dafür aber windig, die Glatteisgefahr bleibt hoch.
Mit dem „Pinguin-Gang“ sicher unterwegs
Autofahrerinnen und Autofahrer sollten langsam und besonders vorsichtig fahren. Fußgänger können sich ein Beispiel aus der Tierwelt nehmen: Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie empfiehlt den sogenannten Pinguin-Gang. Dabei helfen kleine, langsame Schritte und ein möglichst flaches Aufsetzen der Füße, um Stürze zu vermeiden.
Aussicht: Es wird langsam milder
Immerhin gibt es eine kleine Entwarnung: Der kälteste Punkt scheint erreicht. Laut DWD steigen die Temperaturen nun langsam wieder an, auch wenn es winterlich bleibt.
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Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
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