93. Oscar-Verleihung

Eine Oscar-Verleihung mit vielen Wow-Momenten?

Die diesjährige Oscar-Verleihung könnte trotz Corona-Pandemie für einige Wow-Momente sorgen. Mit einer eventuellen posthumen Ehrung von Chadwick Boseman, oder waschechter Frauenpower von Chloé Zhalo.

Foto: Shutterstock
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Am 25. April ist es endlich soweit: Zum 93. Mal werden die Oscars verliehen - und es könnte dabei zu einigen Geschichtsträchtigen Momenten kommen.

Posthume Ehrung von Chadwick Boseman in "Ma Rainey's Black Bottom"

Chadwick Boseman wurde vor allem bekannt durch seine Rolle des Superhelden Black Panther in der Reihe der Marvel Filme. Im vergangenen Jahr erlag Boseman den Folgen seines Darmkrebs, welcher bereits im Jahr 2016 diagnostiziert wurde. Nun könnte Boseman posthum einen Oscar als bester Hauptdarsteller gewinnen. Denn: Er ist für seine Rolle als Jazz-Trompeter in „Ma Rainey’s Black Bottom“ nominiert. Vor ihm gab es nur zwei Schauspieler, welche nach ihrem Tod einen Oscar erhielten. Ein Oscar ging an Peter Finch für seine Hauptrolle in „Network“ (1976), der andere Oscar ging als bester Nebendarsteller an Heath Ledger für seine Darstellung des Jokers in „The Dark Knight“.

Bei den Golden Globes und den SAG Awards wurde Boseman vor Kurzem posthum gefeiert.

Anthony Hopkins: Rekord als ältester Schauspieler mit einem Award?

Bisher kann sich Christopher Plummer über den Titel freuen, der älteste, männliche Schauspieler zu sein, der je einen Oscar gewonnen hat. Der damals 82-Jährige gewann den begehrten Award im Jahr 2021 für die beste Nebenrolle in „Beginners“. Anthony Hopkins könnte sich diesen Altersrekord nun unter den Nagel reißen. Für das Drama „The Father“ wurde der 83-Jährige als Hauptdarsteller nominiert.

Chloé Zhalo: Gleich vier Chancen auf einen Oscar

Als erste nicht-weiße Frau wurde die Filmmacherin Chloé Zhalo für „Nomadland“ mit einem Oscar für die beste Regie nominiert. Zusätzlich ist sie auch die erste Frau, die in einem Jahr gleich vier Chancen auf den begehrten Award hat: Nicht nur als Regisseurin, sondern auch für den besten Schnitt, das beste adaptierte Drehbuch und als beste Produzentin in der Kategorie „Bester Film“. Würde sie in jeder der einzelnen Kategorien einen Oscar gewinnen, würde sie mit Walt Disney gleich aufziehen. Dieser gewann im Jahr 1954 gleich vier Awards.

Von den Oscars bekommt ihr nicht genug? Unser Film- und Serienprofi Christian Aust hält euch immer auf dem neusten Stand.

Steckbrief: Unser Serien & Kino Insider Christian Aust

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