02. September 2020 – Pia Goward

Ungesehene Szenen und Interviews

Netflix produziert Dokuserie über Woodstock '99

Woodstock '99 sollte eigentlich das 30-jährige Jubiläum des Original-Woodstock feiern, doch irgendwann eskalierte es. Dieses Ereignis will Netflix nun mit einer Dokuserie aufarbeiten und ungesehenes Material zeigen.

Foto: Shutterstock
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Ein Festival sollte alles andere als gewaltvoll sein. Doch beim Woodstock '99 vor 20 Jahren wurde es besonders bei den Auftritten von Limp Bizkit und den Red Hot Chili Peppers gewaltvoll. New York State Troopers und die lokale Polizei mussten anrücken, um die Lage einigermaßen unter Kontrolle bekommen zu können. Später wurde bekannt, dass vier Menschen vergewaltigt worden waren. Ein solcher Ausgang gleicht absolut nicht dem Original-Woodstock von 1969, bei dem es vor allem um Musik und Frieden ging. Mit bisher ungesehenen Szenen will sich Netflix nun an eine Doku über das Ereignis wagen.

Dokuserie befasst sich mit Verlauf des Festivals

Woodstock scheint auch mehr als 50 Jahre danach noch Menschen zu faszinieren. Ein Dokumentarfilm über das Festival von 1969 wurde sogar mit einem Oscar prämiert. Vergangenes Jahr hätte zum 50-jährigen Jubiläum ebenfalls ein Festival stattfinden sollen, jedoch wurde dies gecancelt. Möglicherweise auch aus dem Grund, dass befürchtet wurde, es könnte wieder so eskalieren, wie vor 20 Jahre beim Woodstock '99. Bei den Auftritten von Limp Bizkit und den Red Hot Chili Peppers war es war es zu Gewaltexzessen gekommen, die wo verheerend waren, dass sogar die Polizei anrücken musste. Die Dokuserie von Netflix soll sich mit der Entwicklung von Woodstock '99 beschäftigen. Dafür werden bisher ungesehene Interviews und Szenen verwendet. Wann die Serie verfügbar sein soll, ist noch nicht bekannt.

Steckbrief: Unser Serien & Kino Insider Christian Aust

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