07. Januar 2026 – Mira Oetinger

Nach Grammy-Nominierung

Alex Warren fühlt sich in seinem musikalischen Weg bestätigt

Der Chartstürmer Alex Warren hat mit seinem Hit "Ordinary" auf der ganzen Welt große Erfolge gefeiert. In einer US-amerikanischen Morgensendung erzählt er jetzt, wie schwer der Weg zum Erfolg für ihn gewesen ist. Und dass die Grammy-Nominierung eine bestätigende Erfahrung für ihn war.

Alex Warren
Alex Warren während eines Konzerts bei seiner "Cheaper Than Therapy Welttournee" I Foto: Geoffrey Clowes / Shutterstock

Mit seiner Karriere hat Alex Warren einen Turbostart hingelegt und gilt knapp zwei Jahre nach der Veröffentlichung seines Debütalbums "You'll Be Alright, Kid (Chapter 1)" als einer der vielversprechensten Newcomer der Musikszene. Die Single-Auskopplung "Ordinary", die im Rahmen seines Debüts erschienen ist, machte ihn auf der ganzen Welt bekannt und brachte ihm große Erfolge ein.

Grammy-Nominierung als "Bester Newcomer"

Seit der Veröffentlichung im Februar ist der Track aus den Charts nicht wegzudenken, hat über eine Milliarde Streams bei Spotify eingefahren und ist laut eines Berichts von eventim in den USA, gemessen an den Gesamtverkaufszahlen, der meistverkaufte Song des Jahres 2025. Zum Abschluss gab es noch mehr gute Nachrichten.

Gemeinsam mit Olivia Dean, Lola Young, Addison Rae, Sombr, Leon Thomas, The Marías und KATSEYE ist der 25-Jährige in der Kategorie "Bester Newcomer" bei den diesjährigen Grammys nominiert. Eine Auszeichnung, die ihn in seinem musikalischen Weg "sehr bestätigt" hat, wie er zuletzt in der US-amerikanischen Morgensendung CBS erzählte. Denn gerade in seiner Kindheit und Jugend habe der Sänger aus Kalifornien oft daran gezweifelt.

"Nicht der beste Sänger"

Im Interview zur Sendung "Road to the Grammys", das in ganzer Länge am 26. Januar im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt werden soll, spricht Warren über seinen ganz persönlichen Weg zum Erfolg. Vor allem in seiner Kindheit und Jugend habe es einige Zweifler gegeben, die er jetzt eines besseren belehrt haben sollte.

"Ich war nicht der beste Sänger in meiner Klasse. Ich war nicht besonders gut", sagt Warren im Rückblick auf seine Schulzeit. Vor allem einer seiner Lehrer hat das wohl zum Ausdruck gebracht. "Mein Chorlehrer glaubte nicht an mich, um das mal vorsichtig auszudrücken", erinnert er sich. Er hatte nicht das Gefühl, die typische Gesangstimme zu haben - und noch weniger das Aussehen zum Superstar. "Sie mögen Justin Bieber, der Songs über Mädchen schreibt, einen gutaussehenden Kerl. Ich war nur ein pummeliger weißer Junge, der mehr rot als alles andere war."

Harte Arbeit zahlte sich aus

Mit dem frühen Karriereerfolg seines Hits "Ordinary", der 2025 auf den Social-Media-Kanälen viral ging, hat er nun aber bewiesen, dass er das Zeug zum ganz großen Musiker hat - wenn er es schafft an diese Erfolge anzuknüpfen. Ein erster Schritt wäre die Grammy-Auszeichnung. Ob das gelingt, wissen wir im Februar. Aber auch die Nominierung habe ihn bereits in dem, was er macht bestätigt, sagt er CBS Mornings. "Ich glaube, ich habe wirklich hart gearbeitet, um zu dem zu werden, der ich heute bin, und das war einer dieser Momente, in denen ich irgendwie zum Himmel aufgeblickt und mich ziemlich gefreut habe."

Jetzt Radio Hamburg einschalten & keinen eurer Lieblings-Mega-Hits verpassen

Streamcover_1600_live.jpg
Hier geht's zum Programm von Radio Hamburg

Radio Hamburg Live Stream

Eure Mega-Hits für die schönste Stadt der Welt und dazu alle wichtigen News aus Hamburg, Deutschland und der Welt hört ihr bei uns im Programm.

undefined
Radio Hamburg Live
Audiothek