12. Januar 2026 – Chiara-Lee Haartje

Golden Globes 2026:

"One Battle After Another" räumt ab, Timothée Chalamet gewinnt erstmals

"One Battle After Another" ist der große Gewinner der Golden Globes mit vier Preisen. Auch Timothée Chalamet jubelt: Der Schauspieler erhält für "Marty Supreme" seinen ersten Golden Globe und rückt in den Oscar-Fokus.

Timothée Chalamet
Timothée Chalamet gewinnt seinen ersten Golden Globe I Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Kevin Sullivan

Der schwarzhumorige Politthriller "One Battle After Another" von Regisseur Paul Thomas Anderson ist der große Gewinner der Golden Globes. Der Film sicherte sich gleich vier Trophäen: als beste Komödie, für die beste Regie, das beste Drehbuch und für Teyana Taylor als beste Nebendarstellerin. Mit insgesamt neun Nominierungen war das Werk bereits als Favorit ins Rennen gegangen.

Der Film erzählt mit einem prominenten Cast um Leonardo DiCaprio, Sean Penn und Teyana Taylor die Geschichte militanter linker Aktivisten und setzt dabei klare politische Akzente.

Erste Globe-Trophäe für Timothée Chalamet

Timothée Chalamet durfte sich ebenfalls über einen Meilenstein freuen: Der 30-Jährige gewann seinen ersten Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einer Komödie/Musical für "Marty Supreme". Als bester Nebendarsteller wurde Stellan Skarsgård ausgezeichnet, der im Drama "Sentimental Value" einen entfremdeten Vater verkörpert.

"Hamnet" überzeugt in der Drama-Kategorie

In der Sparte Bestes Filmdrama setzte sich "Hamnet" von Regisseurin Chloé Zhao durch. Der Film ließ unter anderem "Frankenstein" und "Sentimental Value" hinter sich. Hauptdarstellerin Jessie Buckley gewann für ihre Rolle als Ehefrau William Shakespeares ihren ersten Golden Globe, für eine Darstellung über Trauer, Verlust und familiären Zusammenhalt.

Internationale Erfolge und Auszeichnung für Brasilien

Der Brasilianer Wagner Moura erhielt den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einem Drama für seine Rolle im Politthriller "The Secret Agent". Der Film gewann zugleich den Preis als bester nicht-englischsprachiger Film und thematisiert politische Verfolgung während der brasilianischen Militärdiktatur.

Deutsche Filmschaffende gehen leer aus

Aus deutscher Sicht verlief der Abend enttäuschend. Weder Hans Zimmer für "F1" noch Max Richter für "Hamnet" konnten den Preis für die beste Filmmusik gewinnen. Die Auszeichnung ging an Ludwig Göransson für den Soundtrack von "Blood & Sinners".

Rückenwind für das Oscar-Rennen

Mit dem Erfolg bei den Golden Globes gelten "One Battle After Another" und "Hamnet" nun als aussichtsreiche Oscar-Kandidaten. Die Nominierungen für die Academy Awards werden am 22. Januar bekanntgegeben, die 98. Oscar-Verleihung findet am 15. März statt.

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(Quelle: Mit Inhalten der dpa)

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