16. Januar 2026 – Mira Oetinger

Surprise!

Robbie Williams veröffentlicht Britpop ohne Ankündigung früher als geplant

Wer heute Morgen nach Robbie Williams Songs gesucht hat, dürfte überrascht gewesen sein. Statt wie angekündigt im Februar, findet sich sein 13. Studioalbum "Britpop" bereits jetzt auf allen Plattformen. So hält er das Tohuwabohu um den Album Release bis zum Ende aufrecht - denn eigentlich sollte es schon 2025 erscheinen.

Robbie Williams
Foto: Sony Music

Im Mai 2025 kündigte die britische Pop-Ikone Robbie Williams sein 13. Studioalbum "Britpop" an - ein Album, das er schon seit 1995 nach der Trennung von Take That im Kopf hatte. 30 Jahre später wollte er die 90er zurückholen und startete die erste Veröffentlichung zu "Britpop" mit der Albumsingle "Rocket" ebenfalls im Mai. Der Rest sollte im Herbst folgen. So der Plan. Statt eines Album kam dann im Herbst die Nachricht, dass die Veröffentlichung wegen terminlicher Schwierigkeiten auf den 6. Februar 2026 verschoben werden sollte. Erschienen ist es jetzt (16. Januar) schon - insgesamt 3 Wochen früher als geplant.

Überraschendes Geständnis zur Verschiebung des Album-Release

Bei einem kleinen Konzert in London am 9. Oktober vergangenen Jahres erzählte er dann, was der eigentliche Grund für die Terminverschiebung gewesen sei: Die Veröffentlichung von Taylor Swifts "The Life of a Showgirl". "Damit kann man nicht konkurrieren", sagte Williams auf der Bühne zu seinen Fans. Er habe zwar Bedenken gehabt, weil die Fans somit noch länger auf das Album warten müssten, aber entschied er sich zu seinen eigenen Gunsten. "Es tut mir leid, aber ich bin verdammt egoistisch. Wie oft im Leben hat man schon die meisten Nummer-1-Alben, die Großbritannien jemals hatte?"

Rekord in den britischen Charts zum Greifen nah

Tatsächlich kann Williams mit einer erneuten Charts-Topplatzierung in den britischen Albumcharts einen besonderen Rekord einstellen. Aktuell teilt er sich mit den Beatles 15-mal das Erreichen der Spitze der britischen Albumcharts. Sollte "Britpop" allerdings auf Platz 1 stehen, führt er die Liste mit den meisten Top-1-Platzierungen in Großbritannien alleine an. Die Veröffentlichung zu verschieben war damit vermutlich wirklich eine gute Idee - Taylor Swift sicherte sich insgesamt drei Wochen die Spitzenposition. Ob Robbie Williams da wirklich eine Chance gehabt hätte?

Britpop umfasst insgesamt 11 Songs - darunter "Rocket", bei dem er mit der Black Sabbath-Legende Tony Iommi zusammengearbeitet hat. In den Texten geht es unter anderem um Überlegungen zu KI ("Human"), außerdem hat er eine Hommage an den Frontman von The Smiths geschrieben, zusammen mit seinem Ex-Take That-Kollegen Gary Barlow.

Am 6. Februar wird noch eine "Deluxe-Version" des Albums folgen.

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