Corona-Impfung

Alles, was ihr zum Thema Impfpass wissen müsst

Das Impftempo wird in Deutschland langsam angehoben. Was ihr nun wissen müsst, wenn ihr euren Impfpass nicht mehr finden könnt - oder weshalb ihr auf keinen Fall ein Foto eurer Impfung posten solltet, erfahrt ihr hier.

Foto von Markus Winkler von Pexels
Foto von Markus Winkler von Pexels

Noch viele Menschen in Deutschland warten auf ihren Impftermin. Für einige war es bereits soweit, andere stehen kurz, oder in Zukunft davor. Was gilt nun eigentlich, wenn ich gar keinen Impfpass mehr habe? Kann ich dann trotzdem gegen das Coronavirus geimpft werden?

Die Häfte der Deutschen weiß nicht, wo das Impfheft liegt

Das gelbe Impfheft wird manchmal recht schnell zwischen irgendwelche Akten in den Schrank geklatscht. „Wenn man es braucht, wird man es schon finden“, sagt man sich da gerne. Doch plötzlich ist es nicht mehr da, wo man vermeintlich dachte, man hätte es abgelegt! Einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom nach, können sogar nur 48 Prozent der Deutschen sagen, wo sich ihr Impfpass befindet. Was nun? Kann man auch ohne einen Impfpass zur Impfung? Und worauf muss ich genau achten?

Es gibt ein extra Dokument für die Corona-Impfung

In erster Linie kann auch ohne Impfpass geimpft werden - dieser ist nämlich dazu da, um nachzuvollziehen, wann welche Impfung vollzogen wurde und wann es einer Auffrischung bedarf. Das BZgA schreibt dazu folgendes: „Lassen sich die Impfungen nicht rückwirkend dokumentieren, so gilt man als umgeimpft.“ Für die Impfung gegen das Coronavirus hat der fehlende Ausweiß keine Auswirkungen. Denn: Jeder Patient erhält eine Impfbescheinigung auf einem DIN-A4-Blatt. Die Impfungen können zusätzlich in das Impfheft eingetragen werden

Woher bekomme ich einen neuen Impfpass?

Bei einem verlorenen Impfpass sollte sich an den Hausarzt gewandt werden. Dieser stellt einen neuen Impfausweis her und kann auch bei vorherigen Ärzten Patientendaten anfordern, um Impfungen nachzutragen.

Betrüger erstellen gefälschte Impfpässe

Hat man gerade seine Corona-Impfung erhalten und möchte das mit der Welt teilen, ist Vorsicht geboten! Denn, Betrüger nutzen diese Situation gerne aus. Dann befinden sich gefälschte Impfausweise für Wucher-Preise im Internet. Rund 125 Euro werden für einen solchen Impfpass geboten.

Achtung: Corona-Impfgegner nutzen Impfbescheinigungen von anderen

Aufzupassen ist insbesondere, wenn man die Chargennummer der Corona-Impfung aus dem Pass entnehmen kann. Denn dann können sich fremde über das Internetportal „nebenwirkungen.bund.de“ oder „SafeVac-App“ anmelden und Nebenwirkungen eintragen. Nutzer müssen hierfür weder ihren Namen, noch Kontaktdaten angeben.

Alle weiteren Informationen zum Coronavirus, Impfungen und Geschehnissen in Hamburg erfahrt ihr auch in unserem Stream.

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