Reiserückkehrer aufgepasst

Jens Spahn: Diese Maßnahmen sollen das mutierte Coronavirus bremsen

Das mutierte Coronavirus ist vor allem in Großbritannien, Irland oder Südafrika zu finden. Gesundheitsminister Jens Spahn hat mit seinem Ressort nun einen Gesetzesentwurf vorgelegt, um die weitere Verbreitung zu stoppen.

Foto: Hamburg Airport/ Oliver Sorg
Foto: Hamburg Airport/ Oliver Sorg

Um die Verbreitung der neuen Corona-Mutationen zu stoppen, will Jens Spahn die Maßnahmen für Reiserückkehrer verschärfen. Dazu soll nicht nur eine Testpflicht vor dem Abflug aus einem Risikogebiet zählen, sondern auch in Deutschland sollen auch die Mobiltelefone der Passagiere ihren Gebrauch finden.

Strenge Regelungen zur Einreise

Strikte Einreiseregelungen sollen den Import der Mutationen bremsen. Dazu verschickte sein Ressort am Montag einen eiligen Entwurf an die Ministerien für eine neue Rechtsverordnung. Diese Verordnung sieht vor, dass in Ländern, in denen diese Mutation bereits herrscht, Reisende einen Coronavirus-Test vor Abflug zu absolvieren haben. Auch soll diese Regelung für Staaten geltend gemacht werden, bei denen die Ansteckungsrate besonders hoch ist.

Besonders betroffen wären von der Verordnung Reisende aus Großbritannien, Irland uns Südafrika. Lediglich mit einem frischen negativen Coronavirus-Test dürfe man dann nach Deutschland einreisen.

Online Registrierung vor Beginn einer Reise

Zusätzlich müssen sich Reisende vor Reiseantritt online registrieren. So sollen die Gesundheitsämter besser nachvollziehen können, ob eingereiste Passagiere ihre zehntägige Quarantäne auch absolviert haben. Durch einen erneuten negativen Corona-Test fünf Tage nach Ankunft kann diese Maßnahme abgekürzt werden.

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