Pink, Chris Evans und Co.

So reagieren die Stars auf die Stürmung des US-Kapitols

Die Stürmung des US-Kapitols versetzte die Welt in Schock. Viele Promis zeigen sich in den sozialen Netzwerken äußerst erschüttert und entrüstet.

Foto: Shutterstock
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Mehrere hundert Anhänger des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump stürmten das Kapitol in Washington - den Ort, bei dem die Wahlen zum Präsidenten entschieden werden, um die Bestätigung des Wahlsiegs des Demokraten Joe Biden zu verhindern. Zuvor hatte Donald Trump dazu animiert, das Kapital zu stürmen. Alles andere als friedlich erfolgte die Eroberung des Gebäudes, zahlreiche Hollywood-Stars zeigen sich bestürzt und schockiert über die Ereignisse. Es folgt eine Welle von Kritik.

Chris Evans spricht Rassismus-Problematik an

Schauspieler Chris Evans teilte seine Sprachlosigkeit auf Twitter mit und verwieß in einem weiteren Schritt auf die Problematik des Rassismus in den Vereinigten Staaten: „Denkt nur mal an das Gemetzel, welches es gegeben hätte, wenn nicht alle weiß gewesen wären.“ Chris spielt hier auf die Polizeigewalt in den USA an, welcher Farbige immer wieder Gewalt angetan wird. Zuletzt schockierte der Tod von George Floyd die Menschen weltweit. Der Afroamerikaner starb infolge eines Herz-Kreislauf-Stillstands aufgrund von Druck auf das Genick durch einen Polizei-Officer.

Auch Michael Keaton verweißt auf "Black Lives Matter"

Schauspieler Michael Keaton bringt das Ereignis in Zusammenhang mit dem Vietnamkrieg: „Ich wurde durch Tränengas gejagt und getrieben, als ich in den 70ern gegen den Krieg demonstriert habe. Was die Polizei heute NICHT getan hat, war schockierend. Während der ‚Black Lives Matter‘-Demos waren sie doch auch bereit - obwohl diese friedlich waren.“ Damit liefert Keaton nicht nur ein Statement für die Demokratie, sondern vertieft die Debatte um die Polizeigewalt gegenüber Afroamerikanern zusätzlich.

Arnold Schwarzenegger pocht auf die Ergebnisse einer demokratischen Wahl

Arnold Schwarzenegger stellt sich auf die Seite der Wähler und damit auch der freien, demokratischen Wahl: „Ich hoffe, dass alle unsere Politiker heute auf der Seite der Wähler stehen. Ich werde sie beobachten.“

Shonda Rhimes: Kein Patriotismus, sondern Staatsstreich

Shonda Rhimes, Produzentin der beliebten Serie „Grey’s Anatomy“ findet für die Ereignisse nur ein Statement. Es handelt sich bei dem Überfall nicht um Patriotismus, sondern um einen Staatsstreich. Auch Ashton Kutcher erklärt in einem Tweet, was wahrer Patriotismus ist: „Unterstützt den friedlichen Machtwechsel !!!!!!!! Das ist ein Patriot!

Sängerin Pink ist in Schock

Sängerin Pink zeigt sich äußerst schockiert: "Als Staatsbürgerin der Vereinigten Staaten und Tochter von zwei Veteranen und Schwester eines Veteran, schäme ich mich für das, was in Washington passiert."

Das prominente Echo zeigt eindrücklich, dass Donald Trump mit der Nichtanerkennung seiner Niederlage und dem dementsprechenden Aufruf zur Stürmung des Kapitols zu weit gegangen ist. Zusätzlich wird die Problematik der Polizeigewalt in den USA verdeutlicht.

Mehr zum Thema hört ihr natürlich auch bei uns im Stream.

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