Angriff Russlands auf die Ukraine

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Am 24. Februar hat Russland mit einem landesweiten Angriff auf die Ukraine begonnen. Wir halten euch in den Radio Hamburg Nachrichten zum Nachhören über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Protest gegen den Einmarsch Russlands in der Ukraine
Foto: Picture Alliance

In der Ukraine ist das schlimmste Szenerio eingetreten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat im ganzen Land den Kriegszustand ausgerufen. Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin eine Militäroperation gegen das Nachbarland angeordnet. Der ukrainische Außenministers Dmytro Kuleba schrieb bei Twitter, Russland habe eine große Invasion der Ukraine gestartet. Friedliche Städte würden attackiert. "Das ist ein Angriffskrieg", schrieb Kuleba.

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Russland beginnt Angriff auf Ukraine

Präsident Wladimir Putin ordnete am frühen Donnerstagmorgen (24.02.) die Militäroperation in den Regionen Luhansk und Donezk offiziell an. "Ich habe beschlossen, eine Sonder-Militäroperation durchzuführen", sagte Putin in einer Fernsehansprache. "Ihr Ziel ist der Schutz der Menschen, die seit acht Jahren Misshandlung und Genozid ausgesetzt sind." Russland strebe die Entmilitarisierung und die Entnazifizierung der Ukraine an. US-Präsident Joe Biden, die westlichen Verbündeten und die Nato verurteilten Putins Vorgehen scharf und kündigten weitere Sanktionen an. Russland hat nach den Worten von Biden "vorsätzlich" einen "Krieg" gegen die Ukraine begonnen. Russland allein sei verantwortlich für Tote und menschliches Leid, erklärte Biden am Mittwochabend. Die USA und ihre Verbündeten würden Russland entschlossen dafür "zur Rechenschaft ziehen".

Einmarsch im ganzen Land

Nach Angaben des ukrainischen Außenministers Dmytro Kuleba hat Russland mit einem großen Einmarsch begonnen. "Putin hat gerade eine große Invasion der Ukraine gestartet. Friedliche ukrainische Städte werden attackiert. Das ist ein Angriffskrieg", teilte der Minister bei Twitter mit. Als Reaktion auf die russische Militäroperation im Donbass schloss die Ukraine ihren gesamten Luftraum, wie das öffentlich-rechtliche Fernsehen am frühen Donnerstagmorgen berichtete. Erstmals stehen sich russische und ukrainische Soldaten in dem seit acht Jahren dauernden Konflikt gegenüber.

Deutschland kündigte schwere Konsequenzen an

"Die russische Aggression wird politisch, wirtschaftlich und moralisch einen beispiellosen Preis haben", sagte die deutsche UN-Botschafterin Antje Leendertse bei einer kurzfristig anberaumten Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates in New York am Mittwochabend (23.02.). Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg verurteilte den Angriff auf das Schärfste. Der "rücksichtslose und unprovozierte" Angriff bringe "die Leben zahlloser Zivilisten" in Gefahr, erklärte Stoltenberg am Donnerstag. "Einmal mehr, trotz unserer wiederholten Warnungen und nimmermüden diplomatischen Bemühungen hat Russland den Weg der Aggression gegen ein souveränes und unabhängiges Land gewählt." UN-Generalsekretär António Guterres appellierte an Moskau: "Präsident Putin, im Namen der Menschlichkeit: Bringen Sie Ihre Truppen zurück nach Russland."

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