06. September 2021 – Stefan Angele

Inzidenz jenseits der 400

Corona-Inzidenz bei jungen Hamburgern besonders hoch

Foto: Shutterstock
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Seit mehreren Wochen kennt die Inzidenz in Hamburg und auch im Rest meist nur eine Richtung - nach oben. Zwar soll die Inzidenz aufgrund der höheren Impfquote nur noch bedingt als Gradmesser für das Pandemiegeschehen gelten, für viele Experten ist der Wert aber weiterhin unverzichtbar, weil er als wichtiger Vorwarnwert gilt. Vor allem die Zahlen unter jüngeren Hamburgern geben nun Anlass zur Sorge, denn sie schießen regelrecht durch die Decke.

Inzidenz bei Jüngeren teils extrem hoch

Dabei gibt es übrigens beim Blick auf das Alter der Infizierten und den Wohnort teils große Unterschiede, so das "Abendblatt". Laut der Anfrage des Linken-Bürgerschaftsabgeordneten Deniz Celik, wird klar, dass der Inzidenzwert der 12-17-Jährigen im Bezirk Mitte beispielsweise bei über 430 lag. Der Wert bezieht sich auf die ersten beiden Augustwochen. Deutlich niedriger, aber immer noch über dem Hamburger Schnitt, war er dagegen mit 91 im Bezirk Eimsbüttel. Ähnlich hoch sahen die Zahlen übrigens auch in anderen Hamburger Bezirken aus mit Zahlen teils um die 300 oder darüber.

Flächendeckende Tests gefordert

Auch weil die Verteilung der Fälle so ungleichmäßig ist und die Inzidenz in dieser Altersgruppe bei schwindelerregenden 273,9 liegt, fordert der Abgeordnete jetzt flächendeckende PCR-Tests an Schulen. Darüber hinaus wünscht er sich ein besseres Aufklärungsangebot direkt an den Schulen.

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