15. März 2022 – Stefan Angele

Seriöse Spenden- und Hilfsangebote

Hier könnt ihr den Menschen aus und in der Ukraine helfen

Protest gegen den Einmarsch Russlands in der Ukraine
Foto: Picture Alliance

Die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, die nach dem Einmarsch Russlands fliehen, sich verstecken oder auf tapferste Weise ihr Land verteidigen müssen, ist auf der ganzen Welt gigantisch. Tausende gehen täglich auf die Straßen, um ihre Unterstützung für die Ukrainer und Ukrainerinnen auszudrücken. Zudem schließen sich immer mehr Menschen zusammen, um Ukrainern direkte Hilfe anzubieten, Spendenorganisationen starten Sammlungen und Spendenaktionen. Wir haben für euch zusammengestellt, bei welchen Organisationen und ihr Aktionen ihr euch einbringen und spenden könnt.

Transporte aus der Ukraine

  • hilfsBUS: Der hilfsBUS fährt direkt in die Ukraine, um dort Menschen vor Ort abzuholen. In der Ukraine selbst soll zukünftig ein Shuttelbussystem aufgebaut werden, sodass pro Wochen bis zu 2.000 Menschen am Tag aus den Kriegsgebieten geholt werden können. Hinter dem Projekt steht der Verein "Medical Volunteers International e.V.", der für den Aufbau des Shuttleservices noch dringend auf Spendengelder angewiesen ist.

Spendenaktionen für die Ukraine

Sachspenden in Hamburg abgeben

  • Hanseatic Help: Bitte im Moment KEINE KLEIDERSPENDEN vorbeibringen!! Der Bedarf ist da aktuell gedeckt und die Verteilung der bisher eingegangen Spenden muss erst organisiert werden. Akut werden Woll- und Fließdecken sowie Hygieneartikel benötigt.) Am besten kann man aktuell helfen, wenn man vorbei kommt und beim Sortieren hilft.
  • St. Joseph Kirche (Große Freiheit 41): Die polnisch-katholische Gemeinde aus Hamburg organisiert das Ganze und lädt die Spenden direkt vor Ort in einen Transporter, der sich damit dann auf den Weg an die polnisch-ukrainische Grenze macht, um die Menschen dort zu versorgen. Gebraucht werden zum Beispiel Windeln, Feuchttücher, Zahnpasta, Zahnbürsten, Binden, Shampoo, Babynahrung, Babyflaschen, Decken, Schlafsäcke, Kissen, Handtücher, haltbare Lebensmittel. Bitte bringt auch hier im Moment KEINE KLEIDERSPENDEN vorbei. Gebraucht werden vor allem Hygieneartikel.
  • Haspa-Filialen: Die Haspa-Filialen in Hamburg sammeln Decken für die Flüchtlinge an der Grenze. Die Decken (warme Fleece- und Wolldecken oder Schlafsäcke) können bis zum 11. März in jeder Haspa-Filiale abgegeben werden. Den weiteren Transport bis zur polnischen Grenze und die Verteilung vor Ort übernimmt als Partner der gemeinnützige Verein Hanseatic Help e.V.
  • Der Hafen hilft e.V.: In der Initiative „Hilfe für die Ukraine“ organisieren Ukrainer*innen und ihre Freunde in Hamburg Hilfe für ihre Landsleute im Kriegsgebet und auf der Flucht. DER HAFEN HILFT! bietet ihnen ein organisatorisches Dach, sammelt Geldspenden und unterstützt mit Netzwerk, Sachspenden und Helfenden Händen. Auf Facebook und auf www.der-hafen-hilft.de wird jeweils eine Liste mit dem aktuellen Spendenbedarf veröffentlicht.
  • Ruder Club Allemannia v. 1866: Der RC A bittet alle Hamburger um folgende Sachspenden: Powerbanks (bereits aufgeladen) - damit die Soldaten ihre Familien kontaktieren können (da kritische Stromversorgung) Ferngläser, Walkie talkies, alte Tastentelefone (digitale Kommunikationsmöglichkeit nicht mehr sichergestellt), Batterien, Kerzen, Wolldecken, Schlafsäcke, Baby Nahrung, Grieß, Zwieback, Haferflocken, H-Milch , Tee, Zucker, Reis, Tütensuppen, Wasser in PET Flaschen,allg. Nahrungsmittel, Hygieneartikel (Zahnpasta, Zahnbürsten, Seife, Shampoo, Damenbinden, Handtücher) Verbandsmaterial, alte Erstehilfe Kästen, Medikamente. BITTE KEINE KLEIDUNG! Die Spenden können täglich von 8-20 Uhr abgegeben werden.

Freiwilligensuche

  • Informationsportal der Hamburger Freiwilligenagenturen: Hier findet ihr eine Übersicht über Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen in und aus der Ukraine an. Der Fokus des Informationsangebots liegt dabei auf lokalem ehrenamtlichen Engagement und Hamburger Annahmestellen für Sachspenden.

Große Hilfsbereitschaft in ganz Hamburg

Immer mehr Hamburgerinnen und Hamburger wollen inzwischen den vom Krieg bedrohten Menschen in der Ukraine helfen. Private Hilfsaktionen, Kirchen und Vereine sammeln Spenden, andere bieten Unterkünfte für Geflüchtete an. "Die Hilfsbereitschaft ist überwältigend", sagte Helmut Lindner, Sprecher der Pfadfinder St. Andreas. Es seien so viele Spenden eingegangen, dass die Annahme nach kurzer Zeit gestoppt werden musste. Mit zwei Kleintransportern wollen die Pfadfinder am Mittwoch (02.03.) an die polnisch-ukrainische Grenze fahren und dort Hilfsgüter abliefern. Wenn es möglich ist, sollen auf dem Rückweg Flüchtlinge mit nach Hamburg genommen werden.

Alle Entwicklungen zur Russlandkrise

Alle weiteren, aktuelle Entwicklungen, eine Einordnung der Lage, Stimmen von unseren Korrespondenten und die Reaktionen der Staatengemeinschaft hört ihr immer ganz aktuell um Halb und um Voll in den Radio Hamburg Nachrichten, in denen ihr wirklich nichts verpasst und immer top informiert bleibt. Hört unbedingt mal rein - geht auch zum Nachhören im Podcast. Live zuhören geht ganz einfach und überall auf der Welt:

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